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04.03.2021 | 05:10

BYD, Kodiak Copper, RWE – Schnelle Gewinne: Konsolidierung zum Einstieg nutzen!

  • Kupfer
  • Energie
  • Elektromobilität
Bildquelle: pixabay.com

Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung und Elektrifizierung steigt der Bedarf jederzeit verfügbarer und sicherer Versorgung mit Energie. Bis ein Elektromotor läuft, müssen viele Bausteine zusammenpassen. Weit am Anfang der Wertschöpfungskette stehen Rohstoffe wie Kupfer. Dieses Industriemetall verfügt über eine exzellente Leitfähigkeit und ist daher mit verschiedenen Facetten der Elektromobilität und Stromerzeugung verknüpft. Positionieren Sie sich vor dem nächsten Wachstumsschub richtig!

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: CA50012K1066 , CNE100000296 , DE0007037129

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Inhaltsverzeichnis:


    BYD CO LTD – Weltliga: gekommen, um zu bleiben

    Das asiatische Vorzeigeunternehmen BYD legte in den letzten 12 Monaten mit nahezu einer Kursverfünffachung eine beeindruckende Performance hin. Generell ist der Aufstieg des 1995 gegründeten Hightech-Unternehmen beeindruckend. Waren es früher asiatische Namen wie Samsung oder LG, die im Technologiesektor hervorstachen, so sind heute immer mehr chinesische Firmen in der Spitzengruppe einzelner Branchen anzutreffen. Ganz grob gesprochen ist der Konzern in Branchen gut positioniert, die mit Elektronik, Automobilen oder Erneuerbaren Energien zu tun haben.

    Heute ist BYD ein führender Hersteller von New Energy Vehicles (NEVs) und bietet eine breite Produktpalette an. Gestern wurde gemeldet, dass die Elektrofahrzeug-Partnerschaft von BYD und ADL, einer Tochtergesellschaft des nordamerikanischen Busherstellers NFI Group, erfolgreich einen attraktiven Neuauftrag an Land ziehen konnte. First Bus bestellte 22 E-Busse beim Tandem, welches sich als führender Hersteller von Elektrobussen in Großbritannien festigen kann.

    BYD ist zweifellos ein innovativer Wachstumskonzern und gehört in ein gut diversifiziertes Portfolio. Der Börsenwert von umgerechnet 74 Mrd. Euro und das 2021er KGV ist im Vergleich zu manch anderer Gesellschaft nicht zu hoch.

    KODIAK COPPER CORP – günstige Einstiegsgelegenheit

    Der starke Preisanstieg des roten Metalls im letzten Jahr löste ein wahres Kursfeuerwerk bei der Kodiak-Aktie aus. Von Januar bis Oktober 2020 verzehnfachten sich die Anteilscheine. Seit nun einigen Monaten läuft eine Korrektur. Die Aktie hat sich vom Hoch in 2020 etwas mehr als halbiert, womit die Gesellschaft nun mit rund 70 Mio. CAD bewertet ist.

    Kodiak´s Portfolio umfasst zwei spannende Kupferprojekte. Zuletzt wurden im Februar gute Bohrergebnisse veröffentlicht. Am weitesten fortgeschritten ist das Kupfer-Gold-Porphyr-Projekt MPD im Süden des kanadischen Bundesstaats British Columbia. Im vergangenen Jahr beflügelte hier die Entdeckung einer hochgradigen Mineralisierung innerhalb einer breiten Mineralisierungszone die Aktie deutlich.

    Das zweite Areal ist das Kupfer-Molybdän-Silber-Porphyr-Projekt Mohave in Arizona. Ganz in der Nähe liegt die Weltklasse-Mine Bagdad, die sich im Besitz von Freeport-McMoRan befindet. In naher Zukunft soll ein Explorationsprogramm auf Mohave starten. Das gedrückte Kursniveau lädt ein, sich vor der Veröffentlichung der nächsten Ergebnisse zu positionieren.

    RWE AG – Analysten errechnen Aufwärtspotenzial von 30%

    Das Kerngeschäft der RWE ist die Produktion von Strom und der Stromhandel. Im Jahr 2018 schärfte der DAX-Konzern nochmals s ein Profil im Zuge einer Transaktion mit E.ON, bei der umfangreiche Assets getauscht wurden. RWE verkaufte die Tochtergesellschaft Innogy an den Konkurrenten aus Essen und erhielt im Gegenzug als komplette Geschäft mit Erneuerbaren Energien.

    Als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Erneuerbarer Energien will RWE seine Marktposition weiter ausbauen und massiv in Wind- und Sonnenenergie aber auch in Speichertechnologien investieren wird. In Zahlen ausgedrückt: bis 2022 wird der Konzern rund 5 Mrd. Euro in Europa, Nordamerika und der Region Asia/Pazifik investieren, davon 1 Mrd. Euro in Deutschland. So soll das Portfolio „Erneuerbare Energien“ auf mehr als 13 Gigawatt erweitert werden. Zusätzlich setzt sich die Gesellschaft ein ambitioniertes Ziel: Klimaneutralität bis 2040.

    Noch zu Beginn des Jahres notierten die Anteilscheine bei 38 EUR und korrigierten um fast 30% auf das aktuelle Kursniveau von 30 Euro. Damit ist die Gesellschaft nun mit 18,6 Mrd. Euro bewertet. Insgesamt 27 Analysten verfolgen den Titel, 20 davon kommen zu der Einschätzung „Kaufen“ und einem durchschnittlichen Kursziel von rund 40 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 30%. Am 16. März veröffentlicht der Konzern die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

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    Der Einmarsch Russlands in die Ukraine Ende Februar dieses Jahres veränderte alles. Während die globalen Aktienmärkte in eine Schockstarre verfielen, haussierten Aktien von Rüstungsunternehmen. Durch die Aufrüstung in der westlichen Welt sieht die Zukunft für die noch vor dem Angriffskrieg kritisch beäugten Unternehmen rosig aus. Um genügend Panzer, Flugzeuge und andere Kriegsgeräte zu produzieren, benötigt die Industrie jedoch eine Vielzahl von kritischen Metallen, bei denen bereits heute die Nachfrage das Angebot übersteigt.

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    Das Ende der fossilen Brennstoffe ist unausweichlich. Die Frage ist nur, wie schnell wir den Übergang vollziehen können. Und die Antwort auf diese Frage wird über das Ausmaß der Auswirkungen des Klimawandels entscheiden. Allein im vergangenen Jahr wurden über 6 Mrd. USD für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zugesagt. Und dieser Trend wird sich noch verstärken. Im Pariser Abkommen, das 2016 von fast 200 Staaten unterzeichnet wurde, wurde das Ziel festgelegt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen. Die Fortbewegungsmittel mit Verbrennermotor sind dabei große Emissionsschleudern. Gelingt es hier, den CO2-Ausstoß zu verringern, rückt das Erreichen der Ziele näher. Wir sehen uns drei Unternehmen an die helfen, Fortbewegung umweltverträglicher zu machen.

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