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12.12.2019 | 05:50

Deutsche Rohstoff, Fuchs Petrolub, Saudi Aramco - und am Rande entsteht ein erfolgreicher Player

  • Erdöl
Bildquelle: pixabay.com

Mit dem Börsengang von Saudi Aramco rückt das Thema Erdöl-Investments wieder in den Fokus der Medien. Derzeit verbrauchen die Menschen rund um den Globus für den gewohnten Wohlstand rund 100 Mio. Barrel (159 Liter) Rohöl pro Tag. Das Rohöl wird vielfältig verarbeitet und anschließend zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Losgelöst von allen Umweltdiskussionen bietet die Förderung von Erdöl ein notwendiges Fundament für eine moderne Gesellschaft. Die OPEC erwartet, dass die tägliche Nachfrage nach Rohöl bis 2040 auf über 110 Mio. Barrel ansteigen wird, was u.a. daran liegt, dass der Energiebedarf im selben Zeitraum voraussichtlich um 25% steigen wird.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Kommt es zum Preisanstieg beim Rohöl?

Ohne Unterstützung des Kapitalmarktes wird früher oder später die Angebotsvielfalt der Erdölproduzenten zwangsläufig zurückgehen. Die Folgen wären ein steigender Öl-Preis und mehr Gewinne für die Produzenten. Es lohnt sich also die Branche unter die Lupe zu nehmen und nach Aktien zu schauen, die hohe Wachstumsraten vorweisen können.

Erfolgreiche Platzierung einer Anleihe

Die Deutsche Rohstoff AG ist in den vergangenen Jahren zu einem Erdölunternehmen herangewachsen. Die deutsche Mutter hält mehrere Tochtergesellschaften und Beteiligungen in den USA. Erst kürzlich konnte das Unternehmen bei Investoren eine neue Anleihe mit 5,25% Verzinsung und einer Laufzeit bis 2024 platzieren. Das Emissionsvolumen erreichte eine Höhe von 87,1 Mio. EUR, wovon 33,3 Mio. EUR von Gläubigern einer vorherigen Anleihe getauscht wurden. Mit den frischen 53,8 Mio. EUR kann das Unternehmen die operative Entwicklung vorantreiben.

Stagnation auf hohem Niveau

Fuchs Petrolub SE ist ein weiteres deutsches Unternehmen, das sich mit Erdöl und den daraus zu gewinnenden Produkten beschäftigt. Mehr als 5.600 Mitarbeiter zählte das Unternehmen zum Ende der ersten neun Monate 2019 und sie erwirtschafteten wie im Vorjahr mehr als 1,95 Mrd. EUR und unterm Strich blieb ein Gewinn von 176 Mio. EUR übrig. Welche Wachstumschancen Saudi Aramco den Investoren bieten kann, ist offen, und hängt wesentlich vom Öl-Preis ab. Ein Konzern, der für die Finanzierung des Staatshaushaltes relevant ist, hat seine eigenen Regeln.

Werbung für die Börse in Riad

Im Rahmen des Börsengangs von Saudi Aramco wurden über 25 Mrd. USD in die Kasse des Unternehmens gespült. 1,5% des Unternehmens sind nun an der Börse in Riad handelbar. Der Börsenwert von Saudi Aramco ist im heutigen Handelsverlauf auf über 1,8 Bio. USD gestiegen. Vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen in den ersten neun Monaten dieses Jahres über 68 Mrd. USD Gewinne erwirtschaftet hat, liegt es auf der Hand, dass es sich bei dieser Kapitalmaßnahme mehr um eine Marketingmaßnahme handelt, als um eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

Wachstumsunternehmen mit Potenzial

Wer mehr Wachstum und Kurspotenzial wünscht, der sollte sich die Geschäftsentwicklung von Saturn Oil & Gas Inc. anschauen. Das Unternehmen wurde vor rund drei Jahren von einem neuen Management übernommen und hat seitdem Erfolgsgeschichte geschrieben. Der CEO John Jeffrey leitet das mehrheitlich von deutschen Investoren gehaltene Unternehmen und aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass das deutsche Research Haus GBC AG mit dem Coverage von Saturn Oil & Gas begonnen hat.

Die Kaufempfehlung der Analysten räumt der Aktie des Unternehmens mehr als 100% Kurspotenzial auf Sicht von 12 Monaten ein. Der notiert die Aktie bei 0,13 CAD und die Experten von GBC sehen zunächst Potenzial bis 0,31 CAD pro Aktie. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat das Unternehmen 13,8 Mio. CAD erwirtschaftet und somit 10,8 Mio. CAD bzw. 352% mehr als im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 2,3 Mio. CAD - was einer Gewinnmarge von fast 17% entspricht. Wer nicht daran zweifelt, dass Erdöl auch in fünf oder zehn Jahren benötigt wird, der sollte diese Asset Klasse berücksichtigen.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2020 | 06:10

BP, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas: Der Rebound mit Ansage!

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Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

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Kommentar von Mario Hose vom 24.09.2020 | 12:34

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Die Öl-Produzenten stehen möglicherweise vor einem spannenden Turnaround. Die Experten von Citigroup und Goldman Sachs sehen den Ölpreis in 2021 bereits wieder bei 60,00 USD pro Barrel oder sogar darüber. Gestützt werden die Aussagen der Analysten, dass das aktuelle Überangebot bis dahin abgebaut ist. Die Erholung der Volkswirtschaften rund um den Globus wird bis Jahresende 2021 die Nachfrage nach Erdöl wieder auf das Niveau von vor der Corona Pandemie bringen.

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Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

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