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01.09.2026 | 05:00

Die Deutsche Bank weiter im Höhenflug, TUI kämpft hart mit dem Rebound und Strategic Resources könnte alle überraschen!

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Bildquelle: Pixabay

Es ist Spätsommer, ja schon fast Herbst und an der Börse kämpft TUI mit reichlich Gegenwind. Unterdessen feiert die Deutsche Bank ein historisches Hoch. Noch etwas im Hintergrund agierend, könnte das kanadische Rohstoffunternehmen Strategic Resources für Aufsehen sorgen. Hier geht es um den Megatrend des grünen Stahls. Dieser Marktbericht beleuchtet die aktuellen Entwicklungen der 3 Unternehmen und zeigt Ihnen, wo genau jetzt die spannendsten Chancen für Ihr Depot liegen könnten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , TUI AG NA O.N. | DE000TUAG505 , STRATEGIC RESOURCES INC | CA86277X4093 | TSXV: SR

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Inhaltsverzeichnis:


    Der Autor

    Matthias Schomber

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    TUI - Zwischen Reiselust und Konsumflaute

    Die Aktie des weltgrößten Touristikkonzerns TUI pendelt derzeit in einer recht engen Spanne rund um die Marke von 7,10 EUR, hat aber mit spürbarem Gegenwind zu kämpfen. Dabei zeigt sich ein zweigeteiltes Bild in der Branche, denn beliebte europäische Urlaubsziele wie Griechenland verzeichnen zwar kräftige Einnahmenzuwächse, wobei insbesondere Reisende aus den Vereinigten Staaten pro Kopf sehr viel Geld ausgeben, dennoch bleibt die Stimmung rund um die TUI-Aktie merklich verhalten, was vor allem an der anhaltenden Konsumflaute im deutschen Heimatmarkt liegt. Es dürfte aber auch an dem Iran-Konflikt liegen, denn dieser dämpfte merklich die Urlaubslaune, was aber schon wieder rückläufig ist. Dennoch: Diese schwächere Inlandsnachfrage drückt auf die preisbereinigten Umsätze bei TUI und dämpft die allgemeine Euphorie über ansonsten volle Strände in Südeuropa.
    Aus charttechnischer Sicht gelang der Aktie Ende August ein kurzer Ausflug über den 50er SMA, der bei 7,21 EUR verläuft. Der übergeordnete Abwärtstrend erweist sich jedoch weiterhin als harte Nuss. Analysten wie z. B. bei Barclays, passten das Kursziel kürzlich von 10,00 EUR auf 9,75 EUR leicht nach unten an, wenngleich sie ihre positive Einstufung beibehalten. Für Anleger bedeutet dies aber auch, dass die fundamentale Geschichte des Tourismuskonzerns intakt ist. Höhere Margen hängen dennoch stark von einer stabileren Reisekonjunktur und einem glücklichen Händchen des Managements beim Zielgebietsmix ab. TUI bleibt somit vorerst ein aussichtsreicher Wert, empfiehlt sich aber erst, wenn auch der 200er SMA bei 7,57 EUR überwunden wurde. Zuvor ist TUI eher eine Seitenlinie-Aktie.

    Deutsche Bank – Sensationelles Comeback

    Deutlich anders präsentiert sich die Lage im europäischen Finanzsektor, wo die Deutsche Bank derzeit regelrecht glänzt. Die Papiere des Frankfurter Geldhauses erreichten Ende August fast 35 EUR den höchsten Stand seit fünfzehn Jahren. Was ist das für ein imposanter Höhenflug. Und dieser kommt definitiv nicht von ungefähr, denn das zweite Quartal bescherte dem Institut einen Nachsteuergewinn von fast 2 Milliarden EUR. Das entspricht einem Zuwachs von 10 % gegenüber dem Vorjahr und markiert das beste zweite Quartal in der jüngeren Firmengeschichte. Diese extrem starken Fundamentaldaten belegen, dass die harten Sanierungsjahre der Vergangenheit nun endlich Früchte tragen. Da kann man dem Management nur gratulieren zu so einer Leistung!
    Auch auf strategischer Ebene setzt das Management derzeit weitere enorm starke Akzente, welche die Investoren weiter erfreuen dürften. So stärkt die Ernennung zur Renminbi-Clearing-Bank durch die chinesische Zentralbank die Position im asiatisch-europäischen Zahlungsverkehr. Auch eine neue Partnerschaft mit Google Cloud soll die Künstliche Intelligenz in den Arbeitsalltag der Bank integrieren.
    Aktionäre dürfte auch erfreuen, dass ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm gerade abgeschlossen wurde und nahtlos durch ein weiteres über 500 Millionen EUR ergänzt worden ist. So verwundert es auch nicht, wenn Analysten sich erfreut zeigen. So z. B. die Landesbank Baden-Württemberg, die ihr Kursziel auf 39,00 EUR anhob und die Aktie eindringlich zum Kauf empfiehlt.

    Strategic Resources - Ein Blick auf die Aktie könnte sich lohnen

    Abseits von TUI und der Deutschen Bank fokussiert sich Strategic Resources auf kritische Mineralien wie Vanadium, Titan und hochreines Eisen für die Produktion von grünem Stahl.

    Ende Mai reichte das Management die letzten Antworten beim Umweltministerium in Québec ein, um die finale Genehmigung für die Erweiterung der Eisenerz-Pelletanlage im BlackRock-Projekt von 1,5 auf 4 Millionen Tonnen pro Jahr zu erhalten. Vorstandschef Sean Cleary rechnet in den kommenden Monaten mit grünem Licht für dieses Projekt, das von einer Minenlaufzeit von 39 Jahren, günstiger Wasserkraft, direkter Pipeline-Anbindung und einer Finanzierungspartnerschaft über 150 Millionen USD mit Javelin Global Commodities profitiert.
    Auch in Europa bzw. für Europa gibt es tolle Neuigkeiten, denn am 29. Juni 2026 wurde von Seiten Strategic Resources bekannt gegeben, dass das Vanadium-reiche Konzentrat des finnischen Mustavaara-Projekts für das 17 Millionen EUR schwere FutSteel-Projekt der Universität Oulu ausgewählt wurde. Dies unterstreicht die enorme strategische Bedeutung der Lagerstätte für eine wasserstoffbasierte, fossilfreie europäische Stahlproduktion.

    Charttechnisch notiert das Papier aktuell bei 0,23 CAD und sollte für ein nachhaltiges Momentum zwingend die Marke von 0,30 CAD, idealerweise sogar 0,32 CAD durchbrechen. Gelingt dies, eröffnet sich der Weg in Richtung 0,40 CAD bis hin zu schon recht lukrativen 0,60 CAD. Charttechnisch ist dies wohlgemerkt möglich. Natürlich sollte das alles auch fundamental durch die entsprechende Unternehmensentwicklung unterfüttert werden. Zunächst wäre eine rasche Rückkehr über die Marke von 0,25 CAD ein erstes, überaus positives Signal dafür, dass der jüngste Verkaufsdruck endgültig von den Käufern absorbiert wurde. Dann könnte sich tatsächlich eine Verdopplungsmöglichkeit hier auftun.

    Über 0,30 - 0,32 CAD ist der Ausbruch geglückt! Dann dürfte die Aktie Verdopplungspotenzial besitzen!

    Fazit:

    Die aktuellen Märkte erfordern eine kontrollierte und überlegte Herangehensweise. Während TUI stark von der „konjunkturellen Wetterlage“ im Tourismus abhängt und derzeit noch einiges an Geduld und Nervenstärke erfordert, belohnt die Deutsche Bank ihre Anleger aus einer Position der absoluten Stärke heraus bereits jetzt mit erfreulichen Kursgewinn-Renditen. Zukunftspotenzial bietet aber auch Strategic Resources. Spekulative Investoren finden hier ein recht interessant aufgestelltes Unternehmen, das durch interessante Projekte in Kanada und Finnland mit an vorderster Front von grünem Stahl steht.


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    Matthias Schomber

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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