Menü

Aktuelle Interviews

Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

Jim Payne
CEO | dynaCERT Inc.
101-501 Alliance Avenue, M6N 2J1 Toronto, Ontario (CAN)

jpayne@dynacert.com

+1 416 766 9691

dynaCERT CEO Jim Payne über attraktive Wasserstoff-Möglichkeiten


Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

Sebastian-Justus Schmidt
Vorstand und Gründer | Enapter AG
Ziegelhäuser Landstraße 1, 69120 Heidelberg (D)

info@enapterag.de

Enapter AG Vorstand und Gründer Sebastian-Justus Schmidt über die Zukunft von Wasserstoff


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil & Gas Inc.

John Jeffrey
CEO | Saturn Oil & Gas Inc.
Suite 1000 - 207 9 Ave SW, T2P 1K3 Calgary, AB (CAN)

jjeffrey@saturnoil.com

+1-587-392-7900

Saturn Oil & Gas CEO John Jeffrey über die Zukunft des Unternehmens und ESG


25.07.2019 | 12:52

dynaCERT, NEL, PowerCell – Welche ist die beste Wasserstoff Aktie?

  • Wasserstoff
  • Brennstoffzelle
  • CO2
Bildquelle: pixabay.com

Das Thema Wasserstoff als Treibstoff wird zunehmend in der Politik und Wirtschaft sowie folglich auch unter Investoren diskutiert. Zu den Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, zählen dynaCERT Inc. aus Kanada, NEL ASA aus Norwegen und PowerCell Sweden AB aus Schweden. Die drei Firmen beschäftigen sich mit Wasserstoff, aber haben unterschiedliche Ansätze und Geschäftsmodelle. Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie schnell werden die Firmen Geld verdienen?

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG
"[...] Warum soll denn ein modularer Elektrolyser mehr kosten als ein Motorrad? [...]" Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

Zum Interview

 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Geschäftsmodelle im Vergleich

Das norwegische Traditionsunternehmen NEL hat sich auf die Herstellung von Produktionsanlagen und Tankstellen für Wasserstoff, also Infrastruktur Themen, fokussiert.

PowerCell kann mit seiner Brennstoffzellen Technologie Fahrzeuge an Land und auf dem Wasser bewegen. Durch die Erzeugung von Strom ohne CO2 Ausstoß ist diese Technologie besonders interessant, macht aber den Austausch von Antriebsmotoren oder Fahrzeugen notwendig und die zeitliche und kostenintensive Hürde ist zugleich eine Markteintrittsbarriere.

dynaCERT hat eine Wasserstoff Technologie entwickelt, die bei bestehenden Dieselmotoren jeglicher Art nachgerüstet werden kann. Über die Luftzufuhr erhält der Dieselmotor Wasserstoff nach Bedarf und der Wirkungsgrad der Verbrennung wird erhöht, der Diesel Verbrauch sinkt und die Abgase werden sauberer.

Unternehmensbewertungen im Vergleich

Die Firma NEL kann bei einem Aktienkurs von 0,729 EUR mit rund 863 Mio. EUR die höchste Bewertung in die Waagschale werfen, gefolgt von PowerCell bei einem Aktienkurs von 8,59 EUR und Börsenwert von rund 436 Mio. EUR. Beim Stand von 0,344 EUR je Aktie ist dynaCERT mit rund 99 Mio. EUR an der Börse bewertet.

Die Aktie von NEL konnte in den vergangenen 12 Monaten von rund 0,33 EUR auf über 0,90 EUR zulegen. Ebenso legte die Aktie von PowerCell von unter 3,00 EUR auf über 9,00 EUR zu. Vergleichbar stiegen auch die Anteile von dynaCERT, denn die legten im selben Zeitraum von unter 0,12 EUR auf über 0,36 EUR zu.

Wer wird am meisten verdienen?

PowerCell hat im ersten Quartal 2019 rund 1 Mio. EUR Umsatz berichtet und dabei rund 2 Mio. EUR Verluste verzeichnet. Im Gesamtjahr 2018 machte das Unternehmen mit rund 6 Mio. EUR Umsatz rund 6 Mio. Verluste.

NEL machte im ersten Quartal 2019 rund 12 Mio. EUR Umsatz und dabei rund 5 Mio. EUR Verluste. Im Gesamtjahr 2018 erwirtschaftet NEL rund 49 Mio. EUR Umsatz und dabei einen Verlust von rund 19 Mio. EUR.

dynaCERT‘s skalierbare Produkte sind erst in 2019 marktreif geworden und es wurden bereits Meldungen veröffentlicht, die auf eine interessante Umsatz- und möglicherweise Gewinnentwicklung im Gesamtjahr hindeuten. So wurde eine Absichtserklärung mit der Produktion von bis zu 1 Mio. Geräte in Mexiko unterzeichnet und in der heutigen Meldung verkündet, dass es das Geld zurückgibt, falls die Einsparungen für die Kunden nicht größer als die Kosten sind.

Begleitet wird die Vertriebsoffensive mit Finanzierungsmodellen. Das HydraGEN Gerät für Lkws wird in Kanada für rund 6.000 CAD im Großhandel angeboten und werden eine entsprechende Gewinnmarge enthalten.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Stefan Feulner vom 18.01.2021 | 04:50

Enapter, NEL ASA, Bayer – die Zukunft kann kommen!

  • Wasserstoff

Ohne Zweifel wird Wasserstoff einer der wichtigsten Energieträger der nächsten Jahrzehnte werden. Laut einer Studie der Hydrogen Council wird sich die Wasserstoffnachfrage bis 2050 verachtfachen. Wasserstoff könnte demnach ein Fünftel des globalen Endenergieverbrauchs ausmachen. Die Bewertungen einiger notierter Werte sind aufgrund der sehr positiven Zukunftsprognosen bereits in schwindelerregenden Höhen gestiegen. Zudem läuft im Moment ein harter Kampf um die besten Technologien und Patente. Einige der bekannten Unternehmen werden auf der Strecke bleiben, Neue werden aufrücken.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 13.01.2021 | 05:20

NEL ASA, dynaCERT, Everfuel – Platzt die Wasserstoffblase?

  • Wasserstoff

Die Bewertungen der meisten Wasserstoffaktien schießen in unermessliche Höhen. Gegenüber den aktuellen Bilanzkennzahlen erscheint dies irrational und nicht gerechtfertigt. Einzig die Zukunftsprognosen in Bezug auf Umsatz und Gewinn werden als Maßstab genommen. Vieles erinnert an das Jahr 2000 und den 'Neuen Markt', als Aktien wie Gigabell oder Metabox in den Orbit bugsiert wurden, um kurze Zeit später wie Sternschnuppen vom Himmel zu fallen.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 22.12.2020 | 06:05

Daimler, dynaCERT, Tesla, Volkswagen - staatlich subventionierte Aktiengewinne

  • Wasserstoff

Die deutsche Energiewende und die Veränderung in der Mobilität kann in einem Satz zusammengefasst werden: maximaler Aufwand für minimalen Erfolg. Während der Einfluss der deutschen Bevölkerung auf die globalen Umweltveränderungen marginal ist, ist hingegen die finanzielle Belastung enorm. Die Einführung der Batterie-Autos war bereits gescheitert und ist nun erst dank beispielloshoher Prämien bei einer Neuanschaffung ins Laufen gekommen. Das ursprüngliche Verkaufsargument, dass die Batterie-Autos die Umwelt schonen, ist kläglich gescheitert. Die Bundesregierung bemüht sich nun in Schadensbegrenzung und spricht die Subventionsjäger an. Die Anschaffung wird nun obendrein mit einer staatlich subventionierten Ladesäule versüßt. Spekulanten reiben sich die Hände.

Zum Kommentar