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28.06.2019 | 10:51

ExxonMobil, Lukoil, Saturn Oil & Gas – Erdölbedarf nimmt weiter zu

  • Erdöl
  • Petrochemie
  • Kerosin
Bildquelle: pixabay.com

Der Preis für Rohöl steigt und damit auch das Interesse der Investoren und Spekulanten. Die weltweiten Ölmärkte stehen vor einer großen und raschen Transformation. Das globale Ölversorgungswachstum wird in den kommenden fünf Jahren aufgrund der US-amerikanischen und kanadischen Stärke ihrer Ölindustrie vorangetrieben. So erwartet die Internationale Energieagentur (IEA), dass bis spätestens 2024 die Ölexporte aus den USA die Exportnationen Russland und Saudi-Arabien überholen werden und gleichzeitig zu einer größeren Angebotsvielfalt führen.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Wachstumstreiber Petrochemie und Kerosin

Das globale Wachstum der Ölnachfrage wird laut der Prognose der IEA bis 2024 im Jahresdurchschnitt um 1,2 Million Barrel pro Tag steigen. Die Experten sehen nach wie vor keinen Höchststand bei der Ölnachfrage, da Petrochemie und Kerosin die wichtigsten Wachstumstreiber bleiben, insbesondere in den USA und Asien, wo eine Verlangsamung des Benzinverbrauchs aufgrund von Effizienzsteigerungen und Elektroautos mehr als ausgeglichen wird.

Energiesicherheit und Marktgleichgewicht

Die globalen Ölmärkte befinden sich in einer Phase außergewöhnlicher Veränderungen, die sich über unseren Prognosezeitraum bis 2024 hinweg nachhaltig auf die Energiesicherheit und das Marktgleichgewicht auswirken. Die Geschichte, wie sich die USA innerhalb von weniger als einem Jahrzehnt zu einem großen Exporteur entwickelt haben, ist beispiellos. Dies ist auf die Fähigkeit der US-Schieferindustrie zurückzuführen, schnell auf Preissignale zu reagieren und die Produktion zu steigern.

Börsennotierte Erdölproduzenten

Längerfristig ist die Versorgungssicherheit an vorgelagerte Investitionen gebunden. Vorläufige Investitionspläne großer internationaler Ölgesellschaften deuten darauf hin, dass die Upstream-Investitionen 2019 zum dritten Mal in Folge steigen werden. Die namhaften börsennotierten Erdölproduzenten wie ExxonMobil aus den USA und Lukoil aus Russland, aber auch jüngere Unternehmen aus Kanada, wie Saturn Oil & Gas, bieten die Möglichkeit sich als Investor direkt an der Entwicklung zu beteiligen. Die strengen Umweltauflagen in Kanada dürften über kurz oder lang zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal werden und an Bedeutung zunehmen.


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Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2020 | 06:10

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Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

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Kommentar von Mario Hose vom 24.09.2020 | 12:34

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Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

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