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28.07.2021 | 18:25

Fonterelli, GRENKE, BioNTech – Erfolge lassen die Korken knallen

  • Investment
Bildquelle: pixabay.com

Die Berichtssaison hat begonnen und die Firmenlenker lassen sich in die Bücher schauen. Unternehmen genießen nun trotz Sommerpause eine besondere Aufmerksamkeit der Investoren und besonders genau wird vor allem auf die Prognosen für die zweite Jahreshälfte geachtet. Neben den allgemeinen Branchen, wie Finanzierung und Gesundheit, gibt es auch lukrative Nischen. Wer sich in einen elitären Kreis einkaufen möchte, der hat an der Börse die Möglichkeit.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: Fonterelli GmbH & Co KGaA | DE000A1TNUU5 , GRENKE AG NA O.N. | DE000A161N30 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026

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Inhaltsverzeichnis:


    Fonterelli auf Erfolgskurs

    Die Fonterelli GmbH & Co KGaA aus München wurde im Jahr 2007 gegründet und ist auf verschiedene Nischenbereiche wie Kunst- und Weinhandel, der Vorbereitung und Veräußerung von SPACs und besondere Club-Deals fokussiert. Die Geschäftsentwicklung wird von dem erfahrenen Kapitalmarktexperten Dr. Andreas Beyer geführt und zu den Gesellschaftern gehören vor allem Unternehmerfamilien. Mit der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2020/2021, das am 30. Juni endete, wurde laut heutiger Mitteilung bereits erkennbar, dass die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von ca. 240.000 EUR erzielt hat. Der Umsatz stiegt im Vergleich zum Vorjahr von 75.000 EUR auf 830.000 EUR und enthält Erlöse aus dem Verkauf von Kunsteditionen und Weinen sowie Exits aus Beteiligungen. Laut Angaben des Unternehmens beträgt das Eigenkapital 3,25 EUR pro Aktie, wobei stille Reserven unberücksichtigt sind. An der Börse in Berlin war die Aktie zuletzt bei 2,86 EUR gefragt.

    GRENKE hebt Prognose

    Die GRENKE AG hat heute die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2021 angehoben. Die Gesellschaft bezeichnet sich als globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen und der Vorstand erwartet nun nach Steuern einen Konzerngewinn zwischen 60 und 80 Mio. EUR gegenüber der vorherigen Prognose von 50 bis 70 Mio. EUR zu erzielen. Nach vorläufigen Zahlen erreichte der Konzerngewinn bereits in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 32 Mio. EUR, im Vorjahreszeitraum lag der Betrag bei 33,2 Mio. EUR. Darüber hinaus teilte das Unternehmen mit, dass der Risikovorsorgebedarf gesunken ist. Der Vorstand hatte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Unsicherheit vorsorglich höher eingeschätzt. Die veränderte Einschätzung basiert auf das anhaltend stabile Zahlungsverhalten der Kunden, so der Vorstand, was auch zur Anhebung der Gewinnprognose führte.

    BioNTech im Sog von Pfizer

    Das US-Pharmaunternehmen Pfizer rechnet laut eigenen Angaben mit noch höherem Umsatz durch den Corona-Impfstoff und hat in diesem Zusammenhang die Ziele angehoben. Der gemeinsam mit der deutschen BioNTech vermarktete Corona-Impfstoff lässt die Kassen bei Pfizer in diesem Jahr noch lauter klingeln, als ursprünglich gedacht, gab das Unternehmen bekannt. Der Pharmariese hob deshalb seine Umsatzprognosen zur Vorlage der Quartalsbilanz am Mittwoch entsprechend an und schraubte auch seine Jahresziele erneut hoch. Wie das Management in New York mitteilte, wird nun mit Erlösen durch den Impfstoff von rund 33,5 Mrd. USD gerechnet und somit deutlich mehr, als die ursprünglich erwarteten rund 26 Mrd. USD. Auch die BioNTech Aktionäre können von dieser Aussage profitieren. Die Aktie erreichte mit fast 300 USD einen neuen Höchststand.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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