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04.07.2024 | 06:10

Innovation trifft Tradition: Wie Mercedes-Benz, Desert Gold und Amazon die Zukunft gestalten

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Bildquelle: Mercedes-Benz Group AG

Die globale Wirtschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen und Chancen. Während Autobauer wie Mercedes ihre Strategien anpassen, eröffnen sich in anderen Sektoren neue Möglichkeiten. Mercedes erweitert das Verbrennerangebot seiner S-Klasse und bietet die Modelle sowohl mit Benziner als auch mit Elektrobatterie an. Mit Sorge blickt der Verband der Automobilindustrie auf die EU-Strafzölle für chinesische Elektroauto-Importe und prognostiziert eine Verschärfung des drohenden Handelskonfliktes, insbesondere in Bezug auf Seltenerdmetalle. In diesen unsicheren Zeiten ist es umso wichtiger, etwas Gold dem Portfolio als Absicherung beizumischen. Ein Kandidat mit hohem Wachstumspotenzial ist das Explorationsunternehmen Desert Gold, das im afrikanischen Mali ein hervorragendes Gebiet mit über 1 Mio. Unzen Goldressourcen untersucht. Wer lieber auf Daten als das neue Gold setzt, kann sich über den jüngsten strategischen Schritt von Amazon freuen. Der Konzern aus Seattle hat nicht nur einen klugen KI-Kopf an Bord geholt, sondern das ganze Team samt KI. Wo lohnt sich ein Investment?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: MERCEDES-BENZ GROUP AG | DE0007100000 , DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 , AMAZON.COM INC. DL-_01 | US0231351067

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Inhaltsverzeichnis:


    Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.
    "[...] Wir sind überzeugt davon, dass wir bereits mit einem Bohrprogramm von rund 35.000 Metern große Potenziale heben könnten. Um dies zu finanzieren, benötigen wir aber eine Entscheidung. Glücklicherweise gibt es bereits Interessenten, die sich vorstellen können, Barsele gemeinsam mit uns voranzubringen. [...]" Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.

    Zum Interview

     

    Mercedes-Benz Group: Verbrenner-S-Klasse bleibt länger im Angebot

    Der deutsche Autobauer Mercedes plant offenbar, die Produktion der S-Klasse mit Verbrennungsmotor über das Jahr 2030 hinaus fortzusetzen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf ein Gespräch mit Vorstandschef Ola Källenius. Ursprünglich hat der Konzern vorgesehen, die Luxuslimousine in Europa ab 2030 ausschließlich als Elektrofahrzeug anzubieten. Nun sollen jedoch weiterhin zwei Varianten der S-Klasse entwickelt werden: Eine mit konventionellem Verbrennungsmotor und eine mit Elektroantrieb. Källenius räumt im Technikgespräch mit der FAZ ein, dass Mercedes-Benz „bis weit in die dreißiger Jahre“ Verbrennungsmotoren produzieren werde. Dennoch betont er, dass aus heutiger Sicht „das batterieelektrische Auto der Hauptweg“ bleibe.

    Die Debatte um Elektrofahrzeuge und Handelspolitik geht über den Stuttgarter Konzern hinaus. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Deutschland hat sich kürzlich gegen geplante EU-Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge ausgesprochen. Der VDA warnt, dass solche Zölle europäische und US-amerikanische Autohersteller, die aus China exportieren, beeinträchtigen und mögliche Vergeltungsmaßnahmen Chinas provozieren könnten.

    Dies wäre besonders für die deutsche Industrie problematisch, da der Wert der PKW-Exporte von Deutschland nach China im letzten Jahr mehr als dreimal so hoch war wie der Wert der Importe aus China. Erst gerade strafte der chinesische Ministerpräsident Li Qiang, die Nummer zwei in China nach Staatschef Xi Jinping, den deutschen Wirtschaftsminister mit seinem Nichterscheinen ab. Eine öffentliche Demütigung, die dem deutschen Volke als „Abwehr eines Handelskrieges“ verkauft werden sollte.

    Stattdessen schlägt der VDA vor, sich auf den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu konzentrieren und Marktzugangsbarrieren abzubauen. Anleger sollten das angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation in Deutschland auf jeden Fall berücksichtigen. Die Mercedes-Aktie verbuchte einen leichten Anstieg und liegt derzeit bei 65,37 EUR.

    Goldschatz in Westafrika? Desert Gold's SMSZ-Projekt mit über 1 Mio. Unzen Ressourcen

    Goldexplorer bieten eine Möglichkeit, das Anlageportfolio zu diversifizieren. Sie reagieren oft anders auf Marktbewegungen als traditionelle Aktien, da sie eng mit dem Goldpreis verwoben sind. Investments in Goldexplorer können als Absicherung gegen Inflation oder wirtschaftliche Unsicherheiten dienen. Desert Gold Ventures ist ein Goldexplorationsunternehmen, das sich auf die Erschließung seiner hochgradigen Goldvorkommen entlang der Senegal-Mali-Fault-Zone (SMFZ) im Westen Malis fokussiert. Im Jahr 2015 belief sich der Umsatz in diesem Gebiet auf etwa 1,2 Mrd. USD.

    Das afrikanische Mali ist für seine lange Tradition im Goldbergbau bekannt und der drittgrößte Goldproduzent Afrikas. Zudem zeichnet sich das Land durch seine niedrigen Abbaukosten aus. Desert Gold nutzt die günstige Lage seiner Konzessionsgebiete in dieser mineralreichen Region, um vielversprechende Goldprojekte zu entwickeln. Das SMSZ-Projekt (Senegal Mali Shear Zone) verfügt über gemessene und angezeigte Mineralressourcen von 310.300 oz Gold bei einem Gehalt von 1,14 g/t sowie abgeleitete Ressourcen von 769.200 oz bei 1,16 g/t.

    In der ressourcenreichen Umgebung wurden bisher 23 Goldzonen entdeckt, mit vielversprechenden Bohrergebnissen wie 3,52 g/t Gold über 33 m in Gourbassi West und 7,78 g/t Gold über 19 m in Linnguekoto West. In diesem Jahr ist ein 30.000 m Bohrprogramm geplant, mit einer möglichen aktualisierten Ressourcenschätzung in Q4.

    Für Investoren bietet das Unternehmen eine Möglichkeit, sich am Goldmarkt zu beteiligen. Die Entwicklung des Aktienkurses könnte von steigenden Goldpreisen und zunehmendem Interesse an Goldressourcen profitieren. Die Lage des Projekts in der Nähe etablierter Minen könnte zudem strategische Vorteile bieten, durch Kooperationen und gemeinsamer Nutzung von Lieferketten.

    Amazon's KI-Coup: Adept-Übernahme beschleunigt Aufholjagd im Tech-Wettlauf

    Der E-Commerce-Riese Amazon verstärkt seine Geschäftsentwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Dazu hat der Konzern aus Seattle führende Köpfe des KI-Startups Adept angeworben, darunter Mitbegründer und CEO David Luan. Zudem hat sich Amazon die Lizenz für Adepts Technologie gesichert, einschließlich der KI-Modelle und Datensätze. Adept, 2022 von ehemaligen OpenAI- und Google-Ingenieuren gegründet, hat sich auf KI-Agenten spezialisiert, die komplexe Aufgaben ohne menschliche Hilfe ausführen können. Die Lizenzierung von Adepts Technologie wird laut Prasad den Fahrplan für die Entwicklung digitaler Agenten beschleunigen, die Softwareworkflows automatisieren können.

    Luan wird die „AGI Autonomy“-Abteilung von Amazon leiten und direkt an den Senior Vice Präsidenten und Chefentwickler Prasad berichten. Diese Abteilung konzentriert sich auf die Entwicklung von autonomen Systemen. Neben Luan werden auch seine Mitgründer von Adept den Wechsel zu Amazon vollziehen. Zu diesem Team gehören Augustus Odena, Maxwell Nye, Erich Elsen und Kelsey Szot. Darüber hinaus werden weitere Mitarbeiter von Adept ebenfalls zu dem E-Commerce-Giganten übersiedeln. Die neue Manpower durch die Adept-Experten soll Amazons Position im hart umkämpften KI-Markt stärken. Konkurrenten wie Microsoft und Google sind dem Unternehmen bereits weit voraus. Zwar hat Amazon eigene KI-Dienste entwickelt, diese gelten jedoch als weniger fortschrittlich als die der Hauptkonkurrenten.

    Die Übernahme von Adept-Führungskräften durch Amazon erinnert an ähnliche Schritte der Konkurrenz. So hatte Microsoft im März Mustafa Suleyman, Mitbegründer von Googles DeepMind und später Leiter des Startups Inflection AI, eingestellt. Der War of Talents hat offiziell in den USA begonnen.


    Mercedes passt seine Unternehmens-Strategie an und fährt zweigleisig: Für die S-Klasse wird es sowohl die Elektrovariante als auch Verbrenner-Modelle über 2030 hinaus geben. Der VDA hingegen warnt vor einer zunehmenden Verschärfung durch die europäischen Strafzölle für den Import chinesischer EVs. Diese Maßnahmen würden globale Unternehmen schädigen, den Übergang zu kohlenstoffarmen Technologien verlangsamen und keinen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller leisten. Mercedes beweist seine Anpassungsfähigkeit, die Aktie zieht leicht an. Das Explorationsunternehmen Desert Gold besitzt Gebiete in einer der vielversprechendsten Goldregion Malis, mit bereits nachgewiesenen Ressourcen. Ein umfangreiches Bohrprogramm ist mit Ergebnissen in Q4 geplant. Eine Investition in Explorer bietet großes Wachstumspotenzial in unsicheren Zeiten. Amazon unternimmt einen strategisch wertvollen M&A Move, indem es einfach das Team von Adept samt KI kauft und in seine Prozesse integriert. Der E-Commerce Riese tut gut daran, im KI-Feld aufzuholen, da Konkurrenten wie Microsoft und Alphabet mächtig vorangeprescht sind. Mit diesem Einkauf könnte ihnen das gelingen. Das Unternehmen ist so breit aufgestellt, dass es mit soliden Fundamentalzahlen überzeugen kann.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Elektrofahrzeuge – Fahrzeuge, welche durch elektrische Energie angetrieben werden.
    3. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

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    • Technologie
    • Big Data
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    Fußball war schon immer geeignet, die Massen etwas abzulenken. Menschen lieben den Sport, weil er selbst beim Zuschauen entspannt. Ein probates Mittel gegen die Multikrisen, die sich immer weiter in unser Gemüt schrauben. Zum Glück handeln die Aktienmärkte so weit oben, so dass sich die anbahnende Bankenkrise alla China und Japan medial nicht bis nach Europa durcharbeitet. Die EU-Finanzmärkte haben seit der Wahl ordentlich Federn gelassen, denn während die NASDAQ von Top zu Top eilt, legt der EuroStoxx eine fast unbemerkte 5 % Korrektur aufs Parkett, Frankreich sogar 10 %. Die EU-Spreads zu Bundesanleihen dehnen sich weiter aus, ein Szenario, dass seit 2008 vergessen schien. Und im Fußball geht Deutschland hoffnungsvoll ins Achtelfinale, auch unsere Aktienauswahl strotzt vor Stärke.

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