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17.07.2025 | 05:00

Investment in Graphen – Forschung eröffnet Chancen: Argo Graphene Solutions, BASF, Samsung

  • Graphen
Bildquelle: pexels.com

Innovationen benötigen oft einen Katalysator. Das ist ein Ereignis, das dafür sorgt, dass neue Technologie zum Einsatz kommt und Unternehmen neue Wege gehen. Die vergangenen Jahre waren voll von diesen Katalysatoren: der Klimawandel schob Maßnahmen zum CO2-Sparen an und die polternden Angriffe der US-Regierung auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sorgten für ein weltweites Umdenken bei Rüstungsausgaben. Das Zukunfts-Material Graphen steht im Zentrum vieler dieser Ereignisse – Grund genug, Investment-Optionen auszuloten.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , ARGO GRAPHENE SOLUTIONS CORP | CA04021P1018 , SAMSUNG EL./25 GDRS NV PF | US7960502018 , SAMSUNG SDI GDR(144A)/4 | US7960542030

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Inhaltsverzeichnis:


    Graphen als Wunder-Werkstoff

    Graphen gilt als äußerst vielseitig. Es leitet Strom einhundert Mal besser als Kupfer, ist ultraleicht, extrem stabil und flexibel. Das Material findet Anwendung in Sensoren, Elektronik, Energiespeichern oder Bauwerkstoffen. Studien, wie etwa von Fortune Business Insights, prognostizieren ein rasantes Wachstum: Allein der US-Graphenmarkt soll von 50,9 Mio. USD im Jahr 2022 auf 401,4 Mio. USD bis 2030 wachsen. Das ist eine jährliche Wachstumsrate von knapp 30 %. In der Luftfahrt, Automobilindustrie oder Energiespeicherung eröffnen graphenverstärkte Verbundwerkstoffe und Batterien enorme Potenziale. Es geht rund um Graphen um leichtere Bauteile, schnell ladende Akkus oder Baustoffe, die besser und zugleich nachhaltiger sind.

    BASF und Samsung glauben an Graphen

    Seit Jahren forscht etwa der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF an Graphen. Das Unternehmen betreibt seit 2012 zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Ludwigshafen das Carbon Materials Innovation Center (CMIC) und erforscht dort neue Kohlenstoffmaterialien für Elektronik und Energiesysteme. BASF-Vorstand Andreas Kreimeyer betont, Graphen könne „zahlreiche Anwendungen revolutionieren“ und BASF wolle „ganz vorne mit dabei sein“.

    Auch Elektronik-Gigant Samsung experimentiert mit Graphen und setzt es vor allem in der Akkutechnologie ein. Mittels aus Graphen, bzw. Graphen-Oxid hergestellten Nanopartikeln konnte Samsung Akkus mit einer um 45 % höheren Kapazität bei deutlich schnellerer Ladegeschwindigkeit umsetzen. Andere Schwerpunkte setzt Samsungs Graphen-Forschung in den Bereichen Sensorik und Komponenten. Auch in Smartphones kommt Graphen bereits zum Einsatz und dient Kamera- und CPU-Modulen als Wärmeleitpaste.

    Argo Graphene Solutions will Baustoffe besser und grüner machen

    Einen innovativen Einsatz von Graphen sieht auch das Geschäftsmodell von Argo Graphene Solutions vor. Das kanadische Unternehmen will Graphen Baustoffen beimischen und diese so langlebiger, flexibler und CO2-neutraler machen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der innovative Werkstoff als Additiv bei Zement, Beton und Asphalt dienen kann. Vor einer Woche eröffnete Argo Graphene Solutions ein Vertriebs- und Mischzentrum, um die Expansion in Nordamerika voranzutreiben. Auch Europa will das innovative Unternehmen ins Visier nehmen.

    Weltweit ist Infrastruktur marode. Wie eine Untersuchung im Auftrag der G20 zeigt, sind bis 2040 jedes Jahr Investitionen in Höhe von 3,5 Billionen USD in Infrastruktur nötig. Um den CO2-Abdruck überschaubar zu halten und qualitativ hochwertig zu bauen, könnte ein Großteil dieses Betrags auch auf innovative Baustoffe entfallen. Dass es Argo Graphene Solutions mit seinem Expansionskurs ernst meint, zeigt auch eine kürzlich vermeldete Personalie: Wilbert J. Landry Jr. wird Teil des Managementteams von Argo. Landry hat über vier Jahrzehnte Erfahrung in der Immobilienbranche und im Bauwesen und soll Argo auf seinem Wachstumskurs unterstützen.

    Investment-Story steht noch am Anfang

    Wir freuen uns sehr, Herrn Landry in unserem Board of Directors begrüßen zu dürfen", kommentiert Argo-CEO Scott Smale. „Seine umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Bauwesen, Immobilien und operatives Management wird zusammen mit seinen bewährten Führungskompetenzen und seinem strategischen Verständnis dazu beitragen, unser Ziel zu fördern, innovative Zusatzstoffe auf Basis von Graphen für die Beton-, Zement- und Asphaltindustrie bereitzustellen."

    Die Aktie von Argo Graphene Solutions wird nach dem Namenswechsel wieder intensiver gehandelt, Mit einer Marktkapitalisierung von 16,3 Mio. CAD steht das Unternehmen noch am Anfang. Gelingt es, die eigene Graphen-Technologie erfolgreich im Bauwesen auszurollen, könnte die Aktie vor einer Neubewertung stehen. Das Unternehmen besetzt den Megatrend Nachhaltigkeit, profitiert vom Investitionsstau im Bereich Infrastruktur und der wachsenden Akzeptanz von Graphen als innovativer Werkstoff in verschiedensten Branchen.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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