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17.03.2026 | 05:00

KI und Kernkraft: Solide Renditen mit Meta und Intel – Überflieger-Chance Standard Uranium

  • Kernkraft
  • Uran
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  • Chip-Architektur
Bildquelle: KI

Ob die Wirtschaft in Zukunft wächst, hängt stark von der Verfügbarkeit CO2-freier Grundlastenergie ab. Der hohe Energiebedarf der Technologiekonzerne wegen KI-Innovationen hat für ein Comeback der Kernkraft gesorgt. Die Gründe gehen weit über bisherige ökologische Visionen hinaus. Wie Untersuchungen von McKinsey und PwC zeigen, wächst die KI-Branche bis 2030 jährlich um 15 bis 20 %. Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, investieren Konzerne wie Meta und Intel Milliardenbeträge in eine völlig neue KI-Infrastruktur. Meta treibt durch Partnerschaften mit Akteuren wie Oklo und TerraPower den Aufbau eines 6,6 GW starken Nuklear-Campus voran, um seine KI-Supercluster klimaneutral zu betreiben. Intel fokussiert sich darauf, die Energieeffizienz direkt auf Chipebene zu optimieren, da die Leistungsaufnahme moderner Racks auf bis zu 120 kW gestiegen ist. Um den Hunger nach atomaren Brennstoffen zu stillen, treibt Standard Uranium mit seinem ambitionierten Winterbohrprogramm die Suche nach den sicheren Vorkommen von morgen voran. Für Investoren bietet der aktuelle Trend Chancen – wir zeigen, wo es den größten Hebel gibt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: STANDARD URANIUM LTD. | CA85422Q1037 , INTEL CORP. DL-_001 | US4581401001 , META PLATFORMS INC | US30303M1027

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Inhaltsverzeichnis:


    Meta sichert sich nukleare Grundlast für den KI-Ausbau

    Meta Platforms verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatz von 59,9 Mrd. USD, was einem Zuwachs von 24 % zum Vorjahr entspricht. Die operative Marge der Werbesparte erreichte dabei mehr als 52 % und finanziert so maßgeblich den laufenden Infrastruktur-Ausbau. Für das Geschäftsjahr 2026 plant das Management Investitionen in einer Spanne von 115 bis 135 Mrd. USD. Im Zentrum steht dabei das Prometheus-Supercluster in Ohio mit einer Zielkapazität von 1 GW. Um den enormen Strombedarf dieser Rechenzentren zu decken, hat Meta im Januar Verträge über insgesamt 6,6 GW nukleare Kapazität abgeschlossen. Die Deals umfassen konkrete Partnerschaften mit Vistra für 2,6 GW aus bestehenden Anlagen, mit Oklo für einen 1,2 GW Nuklear-Campus sowie weitere 2,8 GW von TerraPower. Dass Meta mit seiner Strategie richtig liegen könnte, belegen aktuelle Zahlen: Im Schlussquartal erzielte Meta einen Nettogewinn von 22,77 Mrd. USD und steigerte den Gewinn je Aktie auf 8,88 USD.

    Intel macht seine Chips energieeffizienter

    Intel liefert Halbleiter für Rechenzentren und meldete für das vierte Quartal 2025 einen Konzernumsatz von 13,7 Mrd. USD. Das Segment Data Center & AI verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum von 15 % auf 4,7 Mrd. USD, das in erster Linie durch die neuen Gaudi-3-Beschleuniger und Xeon-6-Prozessoren getragen wird. Moderne Server-Anlagen erreichen Leistungsaufnahmen von bis zu 120 kW pro Rack, was ein Vielfaches der 20 kW in herkömmlichen Rechenzentren ist. Intel begegnet dieser Herausforderung mittels Innovationen wie der Lunar-Lake-Architektur, die den Stromverbrauch um 40 % senkt. Mit Partnern wie Vertiv reduziert das Unternehmen zudem den Energiebedarf für die Kühlung um 30 %. Der Verkauf von Intel-Stammaktien im Wert von 5 Mrd. USD an NVIDIA stärkte zudem die Bilanz, was den laufenden Turnaround von Intel absichert.

    Standard Uranium will den Brennstoff der KI-Revolution liefern

    Der Uranmarkt verzeichnet aktuell ein strukturelles Defizit von 5,8 bis 6,7 Mio. lbs, was den Spotpreis zeitweise auf über 100 USD trieb und aktuell leicht darunter konsolidieren lässt. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass die Nachfrage nach Uran bis 2040 auf bis zu 204.000 t ansteigen könnte. Standard Uranium positioniert sich im kanadischen Athabasca-Becken und verfolgt das Geschäftsmodell eines Projektgenerators. Das finanzielle Risiko der Exploration senkt das Unternehmen durch Earn-In-Abkommen mit Partnern wie Aventis Energy und Collective Metals. Im Februar startete Standard Uranium das Winterbohrprogramm auf dem Corvo-Projekt, bei dem Bohrungen im Umfang von 2.500 bis 3.000 m geplant sind. Ein Fokus liegt dabei auf der Manhattan-Zone, wo erste Oberflächenproben starke Gehalte von 8,10 % Uran (U3O8) lieferten. Parallel nimmt das schuldenfreie Unternehmen das Rocas-Projekt in Angriff, wo für die erste Phase Bohrungen im Umfang von 1.200 bis 1.500 m in einer Tiefe von 100 bis 200 m vorgesehen sind. Im Frühjahr folgen zudem Bohrungen auf dem Flaggschiff-Projekt Davidson River.

    Der Atom-Boom in einer Aktie - wann folgt der Startschuss für Standard Uranium?

    Standard Uranium liefert strategische Anlageperspektiven im Energie-Superzyklus

    Der von technologischen Entwicklungen getriebene Wettlauf um Energie bietet Investoren in einem Markt Chancen, dessen Volumen laut Schätzungen von Analysten bis 2030 auf 60,5 Mrd. USD ansteigen wird. Platzhirsch Meta gilt als solides Basis-Investment, das durch extrem starke Cashflows aus dem digitalen Werbegeschäft getragen wird. Zugleich mahnen die vielen milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur aber auch zur Vorsicht. Intel stellt in seiner aktuellen Phase eine Turnaround-Wette dar, die von technologischen Innovationen gestützt wird – fragil bleibt der Investment-Case dennoch. Standard Uranium bietet Anlegern als Junior-Explorer den direkten Rohstoff-Hebel am Beginn der Wertschöpfungskette. Da Uran in den USA offiziell als kritisches Mineral eingestuft wurde und das globale Produktionsdefizit anhält, bietet das laufende Bohrprogramm die Chance auf eine fundamentale Neubewertung. Analysten der Bank of America und von Goldman Sachs sehen die Uranpreise künftig in einer Spanne von 80 bis 150 USD. Auch wenn Standard Uranium mit seiner Marktkapitalisierung von knapp 15 Mio. CAD als spekulativ gelten muss, kann das Unternehmen spekulativen Anlegern einen immensen Hebel auf den steigenden Uranpreis bieten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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