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11.11.2021 | 05:10

Mastercard, CoinAnalyst, Coinbase – Nach oben offen

  • kryptowährungen
  • Bitcoin
Bildquelle: pixabay.com

Mit dem Erreichen eines neuen Höchststandes über 68.000 USD ist die Bahn für den Bitcoin, der größten Währung des Krypto-Handels, frei. Branchenkenner prognostizieren bereits jetzt Kurse im sechsstelligen Bereich. Die Kryptowährungen werden zum Mainstream. Immer mehr Unternehmen bieten das virtuelle Geld als Zahlungsmittel an. Zudem schießen neue Start-ups wie Pilze aus dem Boden, die das Momentum für sich nutzen wollen. Die neuen, digitalen Geschäftsmodelle bieten dabei eine große Chance, am Trend hin zum virtuellen Geld teilhaben zu können.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: MASTERCARD INC.A DL-_0001 | US57636Q1040 , Coinbase | US19260Q1076 , CoinAnalyst Corp. | CA19260U1084

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Inhaltsverzeichnis:


    Mastercard bindet Kryptos ein

    Eines der wichtigsten Voraussetzungen von Bitcoin&Co. ist die Akzeptanz der Währungen durch große Finanzdienstleister und Institutionen aus dem Kreditkartenbereich. Somit dürfte die Einbindung von virtuellen Währungen in das Zahlungsangebot von Mastercard, zunächst für den asiatisch-pazifischen Raum vorgesehen, als Meilenstein in der hiesigen Branche angesehen werden. In Kooperation mit der Amber Group und Bitkub in Thailand sowie CoinJar in Australien sollen Zahlungskarten eingeführt werden, die durch Kryptowährungen finanziert werden. Karteninhaber können ihre Kryptowährungen damit in eine traditionelle Fiat-Währung umwandeln und nachfolgend an allen Mastercard-Akzeptanzstellen ausgeben.

    Das Pilotprojekt in der APAC-Region könnte dazu benutzt werden, um eine Adaption in andere Regionen der Erde vorzubereiten. Bereits jetzt besteht eine Kooperation mit Bakkt, einer Bitcoin-Futures-Börse der Intercontinental Exchange (ICE) mit Krypto-Verwahrservice. Mastercard bereitet hier wohl die Möglichkeit vor, dass Unternehmern und Banken in den Vereinigten Staaten ihr Angebot mit Kryptowährungen erweitern können. Dadurch wird der Kreditkarten-Anbieter zu einem Vorreiter der Branche. Die Aktie des 339,00 Mrd. USD schweren Konzerns stieg nach der Meldung um mehr als 3% und steht bei 350,00 USD kurz vor einem starken Kaufsignal.

    Neue Analyse-Plattform gestartet

    Datenanalyse-Unternehmen sind aktuell an der Börse gefragt und werden in Sachen Bewertung mit großen Vorschusslorbeeren geschmückt. Am US-Unternehmen Palantir Technologies ist dies deutlich zu erkennen. Der Börsenwert liegt bei beachtlichen 48,62 Mrd. USD, während der Konzern im dritten Quartal zwar um knapp 40% wuchs, der Verlust jedoch noch deutlich über 100 Mio. USD lag. Von solchen Zahlen ist das neu an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen CoinAnalyst noch weit entfernt, innovativ ist das Geschäftsmodell der Kanadier in jedem Fall.

    Mit knapp 12,84 Mio. EUR ist das in Vancouver ansässige Big-Data-Analytik-Unternehmen noch am Anfang seines Weges. Die entwickelte, auf künstliche Intelligenz basierende Big-Data-Analytik-Plattform ermöglicht Nutzern im Digital Asset-Sektor den Zugang zu einem personalisierten Dashboard, das Echtzeitdaten vom Markt für Kryptowährungen wie Coins, Token oder NFTs analysiert. Dabei scannt das System über 300 Quellen, die stetig ausgebaut werden und ordnet die Stimmungsanalysen, Prognosen und Handelssignale.

    Für das erste Quartal 2022 versprach COO Andrew Sazama den Launch einer mobilen App. Die Bezahlung läuft über ein personalisiertes Abo-Modell und soll neben dem normalen Krypto-Anleger auch professionelle Händler sowie Institutionals im B2B-Bereich ansprechen. Weiter ausgebaut werden soll zudem der Bereich Copy Trading, der im ersten Quartal dieses Jahres startete und den Nutzern eine Performance von durchschnittlich 59,8% jährlich bescherte. Die Umsatzprognosen zeigen die Ambitionen des Managements. Rechnen die Kanadier in diesem Jahr noch mit Erlösen von 0,62 Mio. EUR, sollen diese im Jahr 2023 bei 11,92 Mio. EUR liegen. Interessierte Anleger sollten sich mit dem spannenden Unternehmen auf jeden Fall näher befassen.

    Enttäuschende Zahlen

    Aufgrund der steigenden Akzeptanz - auch der Kursegewinne von Krypto-Währungen - wurden von der größten Handelsplattform Coinbase auch starke Zahlen erwartet. Doch die US-Amerikaner konnten bei weitem nicht an das erfolgreiche Vorquartal anschließen. Die Anleger gaben mit einem Minus von mehr als 7% die Antwort auf das Zahlenwerk. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als das Vierfache auf 1,2 Mrd. USD. Gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Jahres bedeutete dies jedoch einen Rückgang um satte 40%.

    Dabei lag Coinbase beim Umsatz unter dem Konsens der Analysten. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,62 USD und überbot hier leicht die Erwartung der Analysten, die von 1,56 USD ausgegangen waren. Dennoch bedeutet dies im Vergleich zum Vorquartal, in dem 6,42 USD je Aktie verdient wurde, einen krassen Abschlag. Obwohl Coinbase durch die Volatilität in der Branche profitieren dürfte, sollte man nach der Veröffentlichung der Zahlen erst einmal eine Beruhigung in der Aktie abwarten.


    Bitcoin ist auf einem Allzeit-Hoch und dürfte laut Experten weiter steigen. Die zunehmende Akzeptanz der virtuellen Währung durch Institutionen wie Mastercard dürfte den Kurs weiter befeuern. CoinAnalyst startete kürzlich an der Frankfurter Börse und könnte im Zuge des Hypes mitschwimmen, bei Coinbase sollten Anleger nach den Zahlen erst einmal abwarten.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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