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19.04.2021 | 05:20

Plug Power, Desert Gold, Bayer - Chancenreiche Aktien trotz Höchststände?

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Nahezu alle Indizes bewegen sich in der Nähe ihrer Allzeithochs. Kein Wunder bei der expansiven Geldpolitik und der damit einhergehenden Inflationserwartung. Vor allem bei den Rohstoffpreisen sieht man einen deutlichen Anstieg. Donnerstag konnte Gold den Widerstandsbereich bei 1.750 USD brechen. Trotz dieser positiven Umgebung gibt es aber Aktien, die weit entfernt vom Allzeithoch sind. Diese möchten wir heute näher beleuchten.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: CA25039N4084 , US72919P2020 , DE000BAY0017

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Inhaltsverzeichnis:


    Plug Power – aktuell noch im Abwärtstrend

    Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wasserstoff der Trendmarkt war. Alle Aktien gingen durch die Decke. Seit drei Monaten herrscht Katerstimmung im Sektor. Elektromobilität hat wieder die Oberhand gewonnen und so sank auch der Kurs von Plug Power in der Zeit um über 54%. In der letzten Woche gab die Aktie um 16% nach. Wenn man es positiv sehen will, dann ist die Aktie auf Jahressicht aber immer noch fast 450% im Plus.

    Morgan Stanley hat letzte Woche das Rating auf ‚Halten‘ gesetzt und das Kursziel auf 35 USD angepasst. Es ist offensichtlich, dass Plug Power seit Jahren auf Wachstumskurs ist und es werden regelmäßig sinnvolle strategische Partnerschaften vermeldet. Anfang April wurde eine Allianz mit Acciona SA, einem großen spanischen Konzern, verkündet. Man peilt bis 2030 an, 20-30 % des Wasserstoffmarktes in Spanien und Portugal zu erobern. Damit hätte man indirekten Zugriff auf Förderungen der EU, die den Wasserstoffmarkt mit Subventionen in Höhe von 550 Mrd. USD bis 2025 unterstützen will.

    Aktuell ist der Abwärtstrend intakt. Erst oberhalb von 31,70 USD würde sich das Bild deutlich aufhellen.

    Desert Gold – Update zum SMSZ-Projekt

    Die Desert Gold Aktie steckt seit dem 11. Januar 2021 in einer Seitwärtsphase zwischen 0,09 EUR und 0,12 EUR fest. Das könnte sich mit dem Update zum SMSZ-Projekt vom 15. April 2021 zu seinen Explorationsbohrungen bald ändern. Die Bohrungen gehen gut voran. 5.741 m von 20.000 m Bohrungen sind geschafft. 92% der Schneckenbohrungen wurden fertig gestellt und dabei wurden bis 1.452ppb Gold entdeckt. Es wurde bei einigen Schneckenbohrungen Goldgehalt unter einer dünnen Lateritschicht festgestellt. Das ist wichtig, da bei benachbarten erfolgreichen Goldminen das Gold ebenfalls unter Lateritschichten verborgen war.

    Durch die Ergebnisse der Schneckenbohrungen wurden 10 weitere Zielgebiete identifiziert, 3 davon haben einen direkten Bezug zu goldhaltenden Trendzonen. Darüber hinaus zeigen geophysikalische Daten Gebiete, die zu den besten Zielen für Goldmineralisierung zählen.

    Da noch einige Ergebnisse ausstehen, könnten weitere Zielgebiete für Schneckenbohrungen hinzukommen. Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das Gebiet in Mali hohes Potenzial umfasst, nicht umsonst sind einige große Goldminen in direkter Nachbarschaft. Bei steigendem Goldpreis und weiteren guten Unternehmensnachrichten kann man von steigenden Kursen ausgehen. Das Hoch von Desert Gold von August 2020 lag bei 0,228 EUR.

    Bayer – noch überwiegen die Schwierigkeiten

    Die Monsanto Übernahme belastet bis heute die Aktie von Bayer. Allein im letzten Geschäftsjahr wurden für die Prozesse Rückstellungen und Wertberichtigungen von über 10 Mrd. EUR vorgenommen.

    Seit 30. Oktober 2020 ist der Abwärtstrend bei rund 40,00 EUR gestoppt und der Kurs ist seitdem wieder geklettert. Vom 11. März an bewegt sich die Bayer Aktie in einer Seitwärtsrange zwischen 52,01 EUR und 54,78 EUR. Das Hoch von 2020 lag bei über 73,00 EUR. Freitag schloss die Aktie bei 54,07 EUR. Damit ist sie aus charttechnischer Sicht aus dem vorher gebildeten Keil ausgebrochen. Nachhaltiger Schub könnte der Aktie die Meldung der FDA vom 15. April verliehen haben, die das Medikament Aliqopa für chronische lymphatische Leukämie auf die Liste der Orphan-Drugs gesetzt hat.

    Im Pharma-Bereich hat Bayer einen eigenen Ansatz. Sie lassen andere Firmen forschen und bei erfolgreichen Phase-2 Versuchen, beteiligt man sich anschließend an den Unternehmen. Nach einer erfolgreichen Phase-3 der Medikamentenentwicklung kann der Partner auf das vorhandene Vertriebsnetz von Bayer zurückgreifen. Aktuell wird bei dem Produkt aber frühestens 2022 mit ersten Ergebnissen zu rechnen sein. Ob die Oberseite der Seitwärtsphase bei 54,78 EUR herausgenommen wird, das sehen wir vermutlich schon zeitnah.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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