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30.04.2026 | 05:55

Rüstung, Rohstoffe, Rendite: Power Metallic Mines, Eramet und Nickel Industries im Härtetest

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Bildquelle: Pixabay

Während Gold und Silber nach dem Kursfeuerwerk zu Jahresanfang deutlich Federn lassen mussten, ziehen weniger edle Metalle die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich. Allen voran Nickel, ein unverzichtbarer Rohstoff für die Rüstungsindustrie. Der Preis für eine Tonne hat soeben ein neues Mehrjahreshoch oberhalb von 19.000 USD erklommen. Was das für die Aktien von Power Metallic Mines, Eramet und Nickel Industries bedeutet.

Lesezeit: ca. 8 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , ERAMET SA INH. EO 3_05 | FR0000131757 , NICKEL INDUSTRIES LIMITED | AU0000018236 | ASX: NIC

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Inhaltsverzeichnis:


    Zwischen Munition und Megawatt: Der neue Nickel-Boom

    Auch wenn die Waffen im Nahen Osten derzeit schweigen, ist der Konflikt zwischen Israel und den USA auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite keineswegs beendet. Selbst wenn die Kampfhandlungen nicht wieder aufgenommen werden sollten, haben die US-Streitkräfte so viel Munition verschossen, dass die Ersatzbeschaffung oberste Priorität hat. Das Pentagon hat im März 2026 damit begonnen, die nationalen Verteidigungsreserven (National Defense Stockpile) massiv aufzustocken. Da Nickel sowohl für Panzerstahl als auch für durchschlagskräftige Munition und darüber hinaus für Atom-U-Boote, Raketensysteme und Hochleistungs-Triebwerke benötigt wird, hat das US-Verteidigungsministerium gezielt Projekte angefragt, um die Abhängigkeit von Importen – insbesondere aus China und Russland – zu verringern.

    Zum Anstieg des Nickelpreises trug außerdem bei, dass Indonesien, der eigentliche Marktführer, die Bergbauquoten für 2026 gedeckelt hat, was die Sorgen vor einem Angebotsdefizit weiter befeuert. In der Nickelproduktion ist Schwefel – meist in Form von Schwefelsäure – notwendig, um das Metall aus dem Gestein zu lösen. Ohne ausreichend Schwefelsäure stockt die Produktion in modernen Anlagen komplett. Schwefel fällt zwar weltweit als Nebenprodukt der Öl- und Gasraffination an, doch die Blockade der Straße von Hormus hat wichtige Lieferketten unterbrochen und die Nickelknappheit zusätzlich verschärft. Indonesische Werke mussten ihre Produktion bereits um mindestens 10 % drosseln. Zudem verteuert der hohe Ölpreis die energieintensive Raffinierung und den Abtransport massiv.

    Power Metallic Mines: Schwefel im Gestein statt im Tank

    Die Situation ist wie gemalt für Power Metallic Mines. Das kanadische Unternehmen sitzt auf Nickelvorkommen, die aus Sulfid-Erzen gewonnen werden. Der Vorteil: Der benötigte Schwefel steckt bereits im Gestein, was gegenüber der in Indonesien üblichen Produktion aus Laterit-Erzen nicht nur massive Kostenvorteile bringt. Auch der CO2-Fußabdruck verringert sich drastisch, da die Verarbeitung von Laterit-Erz mittels Hochdruck-Säureauslaugung oder Schmelzverfahren extrem energieintensiv ist. In Indonesien werden diese Anlagen oft mit Kohlekraftwerken betrieben, was zu Emissionen von etwa 40 bis 60 Tonnen CO2 pro Tonne Nickel führt. Bei Sulfid-Projekten in Kanada, die meist Wasserkraft nutzen, liegt dieser Wert häufig bei nur einem Fünftel davon.

    Da das NISK-Projekt, das potenzielle Nickel-Hauptabbaugebiet von Power Metallic Mines (etwa 700 km nördlich von Montréal), in unmittelbarer Nähe des Hydro-Québec-Umspannwerks liegt, ist eine nahezu CO2-freie Produktion mehr als nur eine Vision. Branchenanalysten – etwa von Benchmark Mineral Intelligence – schätzen, dass die grüne Prämie für sauberes Nickel aus stabilen Regionen wie Kanada zwischen 10 und 15 % über dem Standardpreis liegen kann. Das entspräche einem Bonus von etwa 2.000 bis 3.000 USD pro Tonne. Doch damit nicht genug: Auch beim Abfallmanagement hat Kanada die Nase vorn. Herkömmliche Nickelschmelzverfahren produzieren gewaltige Mengen an saurem Schlamm, der teilweise noch im Meer entsorgt wird und Ökosysteme massiv gefährdet. Sulfid-Minen in stabilen Regionen wie Québec lagern Abfälle meist in kontrollierten Becken an Land oder nutzen sie sogar zur CO2-Bindung im Gestein. Zudem kann der Schwefel beim Schmelzen oft effizient zurückgewonnen und als Nebenprodukt verkauft werden, statt als Abfall oder Kostenfaktor zu enden.

    Die stille Reserve im Boden: Edelmetalle und Kupfer

    Bei all diesen Pluspunkten stellt sich die Frage: Warum kann die Aktie von Power Metallic Mines nicht vom Höhenflug des Nickelpreises profitieren? Der Kurs – an deutschen Handelsplätzen derzeit 0,71 EUR – hat sich zwar über der Marke von 1,00 CAD festgesetzt, aber Aufwärtsimpulse blieben zuletzt aus. Der Knackpunkt ist, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Toronto noch nicht fördert. Derzeit laufen breit angelegte Bohrprogramme, die in der benachbarten Lion-Zone auch extrem hohe Konzentrationen von Gold, Silber, Platin, Palladium und vor allem Kupfer zutage förderten. Das Polymetallvorkommen ist von entscheidender Bedeutung, denn auch diese Rohstoffe gelten als verteidigungskritisch. Die Rüstungsindustrie braucht sie unter anderem für Raketen, Triebwerke, Batterien und Lenkwaffen; darüber hinaus sind sie in der E-Auto- und Tech-Industrie heiß begehrt.

    Da es wegen langwieriger Genehmigungsverfahren üblicherweise drei bis fünf Jahre bis zum Produktionsstart einer Mine dauert, will sich das Management zunächst auf die leichter zu fördernden, hochgradigen Kupfer- und Edelmetallvorkommen aus der Lion-Zone konzentrieren – ein Grund übrigens, warum das Unternehmen vor etwas mehr als einem Jahr seinen Namen von Power Nickel in Power Metallic Mines änderte. Durch die Direktlieferung hochgradiger Erze an regionale Schmelzhütten kann eben deutlich schneller Cashflow generiert werden als mit dem klassischen Bau einer Großmine. Daher strebt das Unternehmen für die Lion-Zone bereits für 2027 eine vorgezogene Produktion an. Ob die Kupfer- und Edelmetallerlöse künftig genutzt werden, um den großflächigen Nickelabbau in der NISK-Zone voranzutreiben, bleibt offen. Fakt ist: Die Nickelvorkommen wecken angesichts des hohen Preises Begehrlichkeiten. Auch ein Verkauf oder gar die Übernahme des kompletten Unternehmens durch größere Minenkonzerne wie Glencore oder Vale, die in der näheren Umgebung aktiv sind, könnten denkbar sein. Einen tieferen Einblick in die Strategie des Managements wird Duncan Roy, der für den Dialog mit den Investoren verantwortlich ist, am Mittwoch, 20. Mai, um 17.30 Uhr anlässlich des International Investment Forums (IIF) geben.
    Hier geht´s zur Anmeldung.

    Eramet: Ein Riese auf der Suche nach Stabilität

    Für Aktionäre von Power Metallic Mines mag es ein schwacher Trost sein, aber auch die etablierte Konkurrenz läuft dem Nickelpreis hinterher. Einer der wichtigsten Nickelproduzenten Europas ist Eramet. Der französische Bergbaukonzern gilt als Urgestein der Branche, wirkt derzeit jedoch wie ein strauchelnder Riese. Das Geschäftsmodell ist zwar breit aufgestellt – der Fokus liegt neben Nickel auf Mangan und einer neuen Lithium-Sparte –, doch die geografische Streuung ist Fluch und Segen zugleich. Während die Mangan-Minen in Gabun stabil laufen, entwickelt sich die Nickel-Sparte im französischen Überseegebiet Neukaledonien zum chronischen Sorgenkind. Hohe Energiekosten und anhaltende politische Unruhen belasten die Rentabilität massiv. Auslöser der Proteste, die 2024 in massiver Gewalt und der Verhängung des Ausnahmezustands gipfelten, war eine geplante Verfassungsreform der französischen Regierung zur Ausweitung des Wahlrechts. Die indigene Bevölkerung befürchtete dadurch den Verlust von politischem Einfluss und eine Schwächung ihrer Unabhängigkeitsbestrebungen. Wichtige Verkehrsachsen und Minenzugänge wurden durch Blockaden lahmgelegt, Nickelverarbeitungsanlagen mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen oder auf ein Minimum reduzieren. Davon war auch die Eramet-Tochter Société Le Nickel (SLN) betroffen, die deshalb in Schieflage geriet.

    Hinzu kommt der kostspielige Aufbau des Lithium-Geschäfts in Argentinien und teilweise auch im Elsass. Nach tiefroten Zahlen im vergangenen Jahr erwarten Analysten auch für 2026 und 2027 Verluste. Anfang des Jahres bekam die Aktie einen kurzen Schub von 55 auf fast 88 EUR, als das Unternehmen dem Markt den erfolgreichen Hochlauf der Lithiumproduktion feierte, was Börsianer als Signal für den Wandel zum grünen Metallproduzenten werteten. Doch schon im Februar ging es zurück auf Los: Desaströse Jahreszahlen wegen niedriger Manganpreise und des schwachen USD in Verbindung mit den Problemen im Südpazifik und in Indonesien sorgten für Chaos in der Firmenzentrale in Paris. CEO Paulo Castellari wurde Anfang Februar 2026 – knapp drei Wochen vor der Bilanzpressekonferenz – entlassen. Auch der erst kurz zuvor berufene Finanzchef Abel Martins-Alexandre wurde vorübergehend suspendiert, das Vertrauen der Investoren ruiniert. Aus Anlegersicht ist Eramet aktuell weniger ein Nickel-Wachstumswert als vielmehr eine riskante Wette auf eine erfolgreiche Restrukturierung und stabile Weltmarktpreise für Mangan. Da die Rückkehr in die Gewinnzone nicht vor 2028 zu erwarten ist, ist das Risiko eines Investments trotz des fast zehnmal so hohen Börsenwerts von 1,5 Mrd. EUR keineswegs geringer als beim Small Cap Power Metallic Mines.

    Nickel Industries: Die Dividenden-Maschine mit dem Kohle-Makel

    Deutlich besser schlägt sich Nickel Industries. Auch wenn die Aktie von ihrem Allzeithoch bei 1,65 AUD aus dem Frühjahr 2022 noch weit entfernt ist, folgte sie zuletzt dem Nickelpreis auf dem Weg nach oben. In Rekordzeit hat sich das Unternehmen durch enge Partnerschaften mit chinesischen Giganten wie Tsingshan zum weltweit größten börsennotierten Pure-Play-Nickelproduzenten aufgeschwungen. Das Epizentrum ihres Erfolgs liegt in Indonesien. Das hat jedoch auch Nachteile: Das Geschäftsmodell basiert auf eben jenen Laterit-Erzen, deren Verarbeitung enorme Mengen an Kohleenergie verschlingt. Damit sind die Australier alles andere als Vorbilder in Sachen Nachhaltigkeit. Die Quittung folgte bereits aus Washington: Durch den US Inflation Reduction Act drohen steuerliche Nachteile für Nickel aus indonesisch-chinesischer Produktion, was den Zugang zu einem der wichtigsten Märkte erschwert.

    Dafür gilt die Aktie mit einer Rendite von 3 bis 5 % als verlässliche Dividenden-Maschine. Für 2028 wird sogar eine Ausschüttung von 0,06 AUD erwartet, was beim aktuellen Kurs von knapp 1,00 AUD (0,62 EUR) einer Rendite von 6 % entspräche. Nach den Konsensschätzungen soll das Unternehmen im kommenden Jahr ein Ergebnis von 0,10 AUD je Aktie erwirtschaften. Daraus errechnet sich ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 – das Image des ökologisch bedenklichen Nickels wirkt offenbar wie ein Bremsklotz für die Bewertung. Fantasie steckt hingegen in der Produktion von Kobalt, die innerhalb von zwei Jahren von 800 auf 4.000 bis 5.000 Tonnen pro Jahr ausgebaut werden soll. Allerdings ist das Unternehmen hier – wie auch bei der Nickelproduktion – von chinesischen Partnern abhängig. Ein gewisses politisches Risiko ist daher nicht wegzudiskutieren. Gleichwohl sehen Analysten im Schnitt rund 25 % Kurspotenzial für den 4,3 Mrd. AUD schweren Konzern aus Sydney, während die Mehrheit bei Eramet aktuell eher zum Abwarten rät.

    Grün schlägt Groß: Warum der Junior die Nase vorn haben könnte

    Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Kontraste: Der französische Klassiker Eramet kämpft mit hohen Kosten und politischen Unruhen in Neukaledonien, das Management-Chaos hat das Vertrauen der Investoren erschüttert. Nickel Industries hingegen liefert zwar enorme Mengen und lockt mit einer ansehnlichen Dividendenrendite, steht aber wegen seiner Kohle-Abhängigkeit in Indonesien und der Nähe zu China im Fadenkreuz westlicher Regulierungsbehörden. Dafür korreliert die Aktie eng mit dem Rohstoffpreis. Power Metallic Mines hat nach Einschätzung der Analysten von GBC Research enormes Potenzial. Das Kursziel von 2,85 CAD liegt um deutlich mehr als 100 % über der aktuellen Notierung. Die Kombination aus politischer Sicherheit in Kanada und der Chance auf einen Produktionsstart bereits im Jahr 2027 macht das Unternehmen zum Top-Kandidaten für das neue Zeitalter der Rohstoffversorgung. Die in einigen Jahren möglichen Einnahmen aus der Nickelproduktion mit grünem CO₂-Profil sorgen langfristig für zusätzliche Kursfantasie. Da die Kanadier noch keine nennenswerten Umsätze erwirtschaften, ist das Risiko allerdings auch nicht ohne.


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    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

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