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20.01.2021 | 04:50

Varta, Nevada Copper, Millennial Lithium – Elektrifiziert: noch kann günstig eingestiegen werden!

  • Kupfer
Bildquelle: pixabay.com

Das Wachstum der Bereiche Elektromobilität, Erneuerbare Energien und der facettenreichen Technologiebranche führt zu einer stark steigenden Nachfrage von Rohstoffen. Wenn man Expertenprognosen glaubt, wird die Nachfrage in den nächsten Jahren das Angebot deutlich übersteigen. Dies lässt nur den Schluss weiter steigender Kurse zu. Kupfer und Lithium sind hierfür gute Beispiele. Verbunden mit dem Thema Energie sind auch die Herausforderungen in Bezug auf neue Speichermedien. Wir stellen Ihnen drei aussichtsreiche Unternehmen vor, denen Nachfrage und Wachstum in die Karten spielen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Carsten Mainitz
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Inhaltsverzeichnis:


    VARTA AG – Gedämpfte Stimmung

    Die VARTA AG produziert und vermarktet eine große Bandbreite von Batterien. Die Produktpalette umfasst Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersysteme aber auch kundenspezifische Lösungen für diverse Anwendungsbereiche. Der MDAX-Konzern ist in vielen Bereichen Technologie- und Innovationsführer dank intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

    Die starke Marktposition bei Mikrobatterien, welche u.a. in kabellosen Kopfhörern eingesetzt werden, bescherte dem Unternehmen sprudelnde Gewinne. Anfang des Monats stellte Varta auf der Consumer Electronics Show, einer der weltweit größten Messen für Unterhaltungselektronik, diesmal virtuelle die neue A4 Generation der Lithium-Ionen-Knopfzellen vor. Diese Mikrobatterien erlauben die Herstellung von immer kompakteren und kleineren Geräten.

    In den letzten Tagen belasteten Berichte, dass Samsung und LG in den Markt für Mikrobatterien einsteigen werden. Der Markt ist zweifellos groß genug für mehrere Player, dennoch wird hierdurch ein Margendruck für Varta entstehen. In der Gunst der Analysten ist die Aktie momentan nur eine Halteposition mit einem durchschnittlichen Kursziel von 116 Euro, was ungefähr dem aktuellen Kursniveau entspricht.

    NEVADA COPPER CORP – großes Investoreninteresse

    Nevada Copper ist ein aufstrebender Kupferproduzent und Eigentümer des Pumpkin Hollow Kupfer Projekts im US-Bundesstaat Nevada. Das Projekt weist beträchtliche Reserven und Ressourcen an Kupfer, Gold und Silber auf. In Produktion ist eine Untertagemine, ein Tagebauprojekt wird derzeit entwickelt und würde den Output merklich steigern.

    Am 11. Januar kündigte die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung von 21,5 Mio. CAD an, erhöhte dieses Angebot aber schon einen Tag später aufgrund einer stark gestiegenen Investorennachfrage auf 33 Mio. CAD. 200 Mio. neue Aktien werden zu einem Preis von 0,165 CAD verbunden mit einem Warrant mit Ausübungspreis 0,22 CAD und einer Laufzeit von 18 Monaten ausgegeben. Mit der Kapitalmaßnahme wird die Eigenkapitalbasis deutlich verbessert. Die vereinnahmten Mittel sollen das Working Capital stärken und zur Weiterentwicklung des Projekts beitragen.

    Die Gesellschaft ist derzeit mit 260 Mio. CAD bewertet. Die Aktie steht momentan im Fokus vieler Investoren. Das belegt nicht nur die starke Nachfrage aus der Kapitalrunde, sondern auch die Tatsache, dass die Aktie an der TSX-Venture zu den aktivsten 20 Papieren nach Handelsumsatz innerhalb der letzten 10 Tage zählte. Analysten trauen dem Titel noch ein Kurspotenzial von rund 70% zu.

    MILLENNIAL LITHIUM CORP – Pilotanlage wird in diesem Jahr Lithium produzieren

    Millennial machte zuletzt weitere Fortschritte auf dem Weg zur Lithium-Produktion. Die Gesellschaft treibt zwei Projekte mit über 20.000 Hektar Fläche voran, die im sogenannten "Lithium-Dreieck" liegen. Das Gebiet spannt sich über eine der ergiebigsten Lithiumvorkommen der Welt zwischen Chile, Bolivien und Argentinien.

    Beide Projekte von Millennial sind in Argentinien angesiedelt. Schwerpunkt der Anstrengungen ist die Weiterentwicklung des Pastos Grandes Project. Im Dezember berichtete die Gesellschaft, dass man gerade ein Genehmigungsverfahren zur Inbetriebnahme der Pilot-Produktionsanlage durchlaufe. Die Gesellschaft will „früh“ in 2021 Lithiumcarbonat in Batteriequalität produzieren. Mit den Ergebnissen und Erkenntnissen dieser Testphase soll dann das Prozessdesign für die kommerzielle Anlage fertiggestellt werden.

    Somit verwundert es nicht, dass der Kurs zuletzt angesprungen ist. Die Gesellschaft ist momentan mit knapp 380 Mio. CAD bewertet. Laut einer Wirtschaftlichkeitsberechnung hat alleine das Pastos Grandes Projekt einen Wert von rund 1 Mrd. USD. Projektfortschritte werden sich deutlich positiv im Aktienpreis niederschlagen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • DR Kongo
    • Bergbau-Region
    • Goldminen
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    Der Bergbau steht weltweit vor einer Zäsur – immer mehr Vorkommen werden gebraucht, während die Globalisierung zunehmend an ihre Grenzen stößt und damit verschiedene, redundante Lieferketten nötig macht. In diesem Marktumfeld hat die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) ihre bisherige Rolle als reiner Rohstofflieferant abgelegt und entwickelt sich weiter. Exemplarisch für den Fortschritt im Land stehen die Erfolge von Barrick Mining oder auch Ivanhoe Mines. Deren Milliardeninvestitionen belegen, dass Skalierung auch in der DR Kongo möglich ist. Das geologische Potenzial des Landes hat durch die neuerliche Rekordproduktion der Kibali-Mine von Barrick Mining erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Während Großkonzerne mit Projekten in der DR Kongo erfolgreich sind, rücken verstärkt auch Junior-Explorer in den Fokus der Investoren. DRC Gold nutzt diese Dynamik und weist durch Bohrprogramme in unmittelbarer Nähe bestehender Projekte neue Ressourcen nach. Angesichts der schwindenden Reserven der großen Produzenten wie Barrick oder auch Ivanhoe bietet das kleine Unternehmen mit dem deutschen CEO Klaus Eckhof eine spannende Chance, um vom neuen Wachstum im Kongo zu profitieren.

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