14.07.2026 | 04:30
Ziel 6.000 USD - Investmentbanken setzen auf Gold! Lahontan Gold steht in Nevada vor dem entscheidenden Wendepunkt
Nichts ist so schwer wie eine Prognose des Goldpreises. Zu viele Einflussfaktoren und eine Handvoll Gründe, warum das Edelmetall in jedem Depot seinen Platz findet. Denn Gold rückt heute von der klassischen Diversifikations-Eigenschaft zur zentralen Währung einer neuen Ära von geopolitischen Konflikten, Spannungen im Geldsystem und überbordenden Spekulationen. Befragt man Investmentbanken, dann sagen bullishe Abteilungen: „6.000 USD/Unze ist nicht das Ende, sondern der Startpunkt“. So sitzen Deutsche Bank, Société Générale und J.P. Morgan ausnahmsweise in einem Boot und prognostizieren bis Ende 2026 mit 6.000 bis 6.300 USD/Unze. Ein klares Signal, denn die Rallye ist nach der Seitwärtskonsolidierung seit Januar wieder weit vom Verlaufshoch bei rund 5.400 USD abgeprallt. Weiterhin erzeugt die US-Fiskalpolitik Druck auf den Dollar und die geopolitischen Risiken werden immer weniger als „vorübergehend“ interpretiert. In der zweiten Reihe stehen Goldman Sachs, Morgan Stanley und Citi mit 5.400 bis 5.700 USD/Unze. Aus heutiger Sicht immerhin wieder 30 bis 40 % höher. Produzenten, Vermögensverwalter und Privatanleger stellen sich sukzessive auf ein neues Preisniveau um, denn sie sind von einer aktiven Rendite überzeugt. Gold ist daher nicht nur ein Rohstoff, sondern ein geopolitischer Lagerplatz für Liquidität und Vertrauen. Wie geht es weiter?
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
André Will-Laudien
ISIN:
LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF
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Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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Goldpreis auf Rekordniveau – plötzlich rechnen sich Projekte, die gestern noch liegen blieben
Der Goldmarkt befindet sich in einer neuen Phase. Während viele Anleger auf den täglich schwankenden Goldpreis blicken, verändert sich mit 50 % höheren Goldpreisen seit 2024 im Hintergrund die Wirtschaftlichkeit zahlreicher Entwicklungsprojekte grundlegend. Je höher der Goldpreis steigt, desto größer wird der Wert bereits entdeckter Lagerstätten, ohne dass dafür eine einzige zusätzliche Unze gefunden werden muss. Davon profitiert Lahontan Gold. Das Unternehmen besitzt mit Santa Fe kein frühes Explorationsprojekt, sondern eine ehemalige Goldmine in Nevada, die bereits ihre Produktionsfähigkeit bewiesen hat. Damit verändert sich die Investmentstory von einer Explorationswette hin zu einem Projekt mit greifbarer Produktionsperspektive.
Brownfield statt Greenfield – der entscheidende Unterschied
Viele Explorer beginnen buchstäblich auf der grünen Wiese. Lahontan startet dagegen dort, wo bereits über Jahre Gold produziert wurde. Zwischen 1988 und 1995 wurden in Santa Fe rund 359.000 Unzen Gold sowie mehr als 700.000 Unzen Silber im Tagebau gewonnen. Straßen, historische Daten, Wasserrechte und zahlreiche technische Erkenntnisse existieren bereits und verkürzen den Entwicklungsweg erheblich. Gerade in Zeiten steigender Baukosten wird dieser Brownfield-Ansatz immer wertvoller. Denn jeder vorhandene Infrastrukturbaustein spart später Zeit, Kapital und Genehmigungsaufwand.
Die neue Wirtschaftlichkeitsstudie könnte zum Wendepunkt werden
Die kommenden Monate dürften für Lahontan richtungsweisend werden. Zunächst erwartet der Markt eine aktualisierte Ressourcenschätzung, anschließend soll eine vollständig überarbeitete Preliminary Economic Assessment (PEA) veröffentlicht werden. Diese Studie dürfte deutlich höhere Edelmetallpreise berücksichtigen als ihre Vorgängerversion und damit die ökonomischen Kennzahlen erheblich verändern. Bereits interne Modellrechnungen zeigen, welchen Hebel der Goldpreis besitzt. Lag der Nachsteuerwert des Projektes bei einem Goldpreis von rund 2.700 USD noch bei etwa 200 Mio. USD, steigt dieser bei 3.500 USD bereits auf rund 368 Mio. USD. Bei einem Goldpreis um 4.000 USD sieht das Management sogar einen Projektwert von rund 472 Mio. USD nach Steuern bei einer internen Verzinsung von 66,6 %. Hier steckt wirklich Dynamik drin!
Vom Bohrkern zum Bauantrag – jetzt zählt jede Genehmigung
In der Rohstoffbranche entscheidet nicht allein die Größe einer Lagerstätte über den Unternehmenswert, sondern vor allem die Fähigkeit, daraus eine Mine zu entwickeln. Deshalb rücken die jüngsten technischen Arbeiten von Lahontan ins Rampenlicht. Das Unternehmen hat ein umfangreiches geotechnisches Programm mit 2.569 Metern in 11 Bohrlöchern abgeschlossen und dabei wichtige Daten zu Grundwasserverhältnissen, Böschungsstabilität und Abraumgestein gesammelt. Besonders positiv: Lediglich in einem Bohrloch wurde eine geringe Wasserführung festgestellt. Ein wichtiger Aspekt für die spätere Genehmigung der Tagebaugruben. Parallel laufen Umwelt- und Basisstudien bereits in enger Abstimmung mit den Behörden, wodurch der Zeitplan für eine Genehmigung im Jahr 2027 zunehmend realistischer erscheint.
IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk geht den Fakten in Nevada auf den Grund und interviewt CEO und Gründerin Kimberly Ann.
Distrikterweiterung - mehr Fläche, mehr Ziele, mehr Fantasie
Erfolgreiche Goldunternehmen denken selten in einzelnen Lagerstätten, sondern entwickeln ganze Bergbaudistrikte. Diesen Weg schlägt auch Lahontan konsequent ein. Erst Anfang Juli wurde der Erwerb von 27 zusätzlichen, nicht patentierten Bergbau-Claims in Mineral County endgültig abgeschlossen. Die Transaktion fiel mit lediglich 10.000 USD Barzahlung, einem 50.000 USD Schuldschein sowie 2 Mio. neue Aktien vergleichsweise günstig aus und erweitert den regionalen Projektbestand strategisch. So entwickelt sich aus einer einzelnen Mine Schritt für Schritt ein größeres Nevada-Portfolio mit zusätzlichem Wachstumspotenzial.
Historische Halden und West Santa Fe als Cash-Komponenten
Auf dem Santa-Fe-Gelände liegen noch immer die historischen Heap-Leach-Halden aus der früheren Produktion, bei der zwischen 1988 und 1994 rund 16 Mio. Tonnen mineralisiertes Material verarbeitet wurden. Nach heutigen metallurgischen Standards könnten diese Halden noch wirtschaftlich interessante Gold- und Silbergehalte enthalten. Deshalb untersucht das Unternehmen die Ablagerungen mit einem rund 1.700 Meter umfassenden Sonic-Bohrprogramm in 96 Bohrlöchern. Neben dem Kernprojekt gewinnt auch das Satellitenprojekt West Santa Fe an strategischer Bedeutung. Erste Bohrprogramme haben dort ein eigenständiges mineralisiertes System bestätigt, das sich in mehreren Richtungen noch offen zeigt. Eine Wild-Card für CEO Kimberly Ann!
Warum Lahontan längst auf dem Radar der Majors stehen dürfte
Große Goldproduzenten stehen weltweit unter Druck, ihre Reserven zu ersetzen, denn vollständig genehmigte Entwicklungsprojekte in politisch sicheren Regionen werden immer seltener. Nevada zählt zu den attraktivsten Bergbauregionen der Welt, bestehende Infrastruktur reduziert Entwicklungsrisiken und Santa Fe nähert sich Schritt für Schritt der Produktionsreife. Für Konzerne wie Barrick oder Newmont sind genau solche Brownfield-Projekte häufig attraktiver als riskante Greenfield-Entwicklungen in geopolitisch schwierigeren Regionen. Eine Übernahme bleibt Spekulation, gehört aber in das Kalkül spekulativer Anleger.
Fazit: Jetzt beginnt die Phase, in der Börse und Fundamentaldaten zusammenfinden könnten
Lahontan rückt mit Tempo in die nächste Unternehmensphase vor! Eine überarbeitete Ressourcenschätzung, eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie, weitere Exploration und die Vorbereitung der Minengenehmigung folgen in kurzer Abfolge. Gleichzeitig besitzt kaum ein vergleichbarer Goldentwickler einen ähnlich starken Hebel auf dauerhaft hohe Goldpreise. Mit einem Börsenwert von lediglich rund 150 Mio. CAD steht einer möglichen Projektbewertung von deutlich über 470 Mio. USD auf Basis aktueller Goldpreisannahmen ein erheblicher Bewertungsunterschied gegenüber. Ob diese Lücke vollständig geschlossen wird, bleibt offen, doch genau diese Diskrepanz macht Lahontan Gold derzeit zu einer der spannendsten Entwicklungsstorys im nordamerikanischen Goldsektor.

Die Börsen fahren mit dem neuesten Bruch des Nahost-Waffenstillstands wieder Achterbahn. Ein wieder ansteigender Ölpreis weckt weitere Inflationsbefürchtungen, die sich nun seit März spürbar in den Erwartungsindikatoren niedergeschlagen haben. Gold zeigt sich damit in zweifacher Hinsicht als Trumpfkarte: Inflationsschutz und Versicherungsprämie. Wenig überraschend zeigt der Nevada-Blockbuster Lahontan Gold in so einem Umfeld seine Stärken.
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