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29.09.2025 | 03:45

Achtung Übernahmen! BioTechs wie Evotec, PanGenomic Health, Pfizer und BioNTech im Fokus

  • BioTech
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Bildquelle: pixabay.com

Die BioTech-Branche ist in Aufruhr! Mit dem Wegfall von Blockbuster-Patenten drohen kräftige Umsatzrückgänge, die strategisch kompensiert werden müssen. Angetrieben durch wirtschaftlichen Druck und einen wachsenden Fokus auf Innovationen und Technologie, setzt die Branche vermehrt auf die Übernahme von Biotech-Unternehmen mit vielversprechenden Wirkstoffen, neuen Technologien und digitaler Kompetenz. Dabei werden nicht nur ganze Pipelines, sondern gezielt Schlüsselakteure aus den am schnellsten wachsenden Segmenten übernommen, aktuell besonders im Bereich der Adipositas-Therapien, wo Milliarden für Wirkstoffkandidaten bezahlt werden. Es gibt einige Beispiele die ein Bild des Aufbruchs zeichnen. Es wird sich neu strukturiert, fokussierter agiert und mit hoher Geschwindigkeit auf eine Phase nachhaltigen Wachstums eingestellt. Das Tempo steigt! Hier einige chancenreiche Anlageideen!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: PANGENOMIC HEALTH INC | CA69842E4031 , PFIZER INC. DL-_05 | US7170811035 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809

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Inhaltsverzeichnis:


    Pfizer und BioNTech– Die Großen begeben sich auf die Suche

    In den BioTech-Sektor kommt Bewegung, denn Big Pharma sucht nach Betätigungsfeldern mit neuen Umsatzperspektiven. Mit vollen Kassen drängen sie in die Innovativ-Bereiche kleinerer Unternehmen und unterbreiten unschlagbare Angebote! Das prominenteste Beispiel ist die Pfizer-Übernahme des Abnehm-Spezialisten Metsera für bis zu 7,3 Mrd. USD. Damit sichert sich Pfizer Zugang zu vier klinischen Programmen für innovative GLP-1- und Amylin-Therapien und positioniert sich neu im globalen Rennen um wirksame Medikamente zur Gewichtsreduktion, das bisher von Novo Nordisk und Eli Lilly dominiert wurde. Die Nachfrage für Adipositas-Medikamente explodiert und wird Schätzungen zufolge bis Anfang der 2030er Jahre ein Marktvolumen von rund 150 Mrd. USD erreichen.

    BioNTech nutzt seinen enormen Kassenbestand gezielt, um sich strategisch für die Zeit nach der Pandemie aufzustellen und sich Wachstum jenseits des COVID-19-Geschäfts zu sichern. Ein zentrales Element ist dabei die Übernahme von CureVac für rund 1,25 Mrd. USD, mit der BioNTech seine mRNA-Kompetenz in der Onkologie gezielt ausbaut. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen sein Pipeline-Potenzial durch eine umfassende Entwicklungs- und Kommerzialisierungspartnerschaft mit Bristol Myers Squibb rund um den bispezifischen Antikörper BNT327, für die kurzfristig eine Zahlung von 1,5 Mrd. USD erwartet wird. Weitere Akquisitionen, wie die Übernahme von Biotheus Anfang 2025, erweitern das Portfolio zusätzlich um innovative Plattformtechnologien und globale Rechte an vielversprechenden Kandidaten. Mit einer Liquiditätsbasis von rund 16 Mrd. EUR besitzen die Mainzer dabei reichlich Spielraum für weitere gezielte Zukäufe und Partnerschaften. Analysten auf der Plattform LSEG halten für Pfizer und BioNTech ihre Daumen wieder nach oben. Bei Pfizer sind es 11 von 25 positive Voten mit 12-Monatskursziel von 29,30 USD, bei BioNTech ist der Bias mit 17 von 23 noch stärker, bis zu 136,50 USD soll der Titel vorankommen, das sind immerhin 40 % Potenzial.

    PanGenomic Health –KI-Pionier revolutioniert digitale Naturmedizin

    PanGenomic Health (NARA) hat sich seit der Corona-Pandemie eindrucksvoll von einem Nischenanbieter für digitale Wohlfühl-Lösungen zu einem Innovator im Bereich KI-gestützter Präventivmedizin entwickelt. Das Unternehmen setzt dabei auf benutzerfreundliche, selbstgesteuerte Programme, die evidenzbasierte, naturheilkundliche Ansätze mit moderner Technologie verbinden. Im Sommer 2025 kündigte PanGenomic mit der neuen Plattform NaraCare.AI einen zentralen Wachstumsschritt an: Hier werden die bewährten Funktionen von NARA, Mindleap und MUJN in ein Ökosystem integriert, das Körper und Psyche ganzheitlich adressiert. Nutzer erhalten passgenaue, KI-basierte Empfehlungen für alternative Behandlungen und können direkt im angeschlossenen Online-Shop individualisierte Gesundheitsprodukte beziehen. Besonders attraktiv ist das für den nordamerikanischen Markt, denn die Lösungen ermöglichen Prävention und Diagnostik trotz hoher Behandlungskosten, ein echtes Alleinstellungsmerkmal im boomenden Bereich naturbasierter, digital unterstützter Selfcare.

    Mit Mindleap Health treibt PanGenomic derzeit das nächste große strategische Projekt voran. Die Einführung einer Real-World Evidence (RWE)-Plattform für Komplementär- und Alternativmedizin (CAM). Diese Plattform wird international ausgerichtet, sammelt und analysiert Gesundheitsdaten aus westlichen und asiatischen Quellen und nutzt modernste Large Language Models sowie asiatische KI-Forschung. Die Mindleap RWE Plattform soll künftig eine anerkannte Evidenzbasis für alternative Therapien schaffen, sowohl für Konsumenten von NaraCare.AI als auch für Hersteller, Handelsunternehmen oder Therapeuten auf Abo-Basis. Unterstützt wird das Projekt durch einen eigenen Health AI Hub in Hongkong, der PanGenomic gezielt Zugang zu asiatischen Forschungskapazitäten, multikulturellen Patientengruppen und marktnahem Knowhow verschafft.

    PanGenomic Health verknüpft konsequent die Trends KI, Personalisierung und den globalen Fitnesstrend in einer Plattform-Strategie. Sie berücksichtigt den gesellschaftlichen Wandel, setzt auf evidenzbasierte Naturheilkunde und benutzt smarte Technologien. Das Unternehmen profitiert als First-Mover von liberalen Marktzugängen, einer starken Position beim Thema „Digital Selfcare“ und dem dynamischen Ausbau zukunftsweisender KI-Infrastruktur. Die eigene Aktie (NARA) konnte ihren Wert seit Mai bereits vervierfachen. Bei einer Marktkapitalisierung von unter 35 Mio. CAD bleibt enormes Potenzial für Investoren, die auf rasche Wertzuschläge in einem sich transformierenden Gesundheitsmarkt setzen. Einsammeln!

    Evotec – Da muss es doch mal rappeln!

    Beim Hamburger Wirkstoffentwickler Evotec fährt der Kurs wieder Achterbahn. In den letzten 3 Monaten ging es hoch auf über 8 EUR, nun ist der Kurs wieder unter 6 EUR gefallen und das alles ohne News. Die Organe des Unternehmens nutzen indes die Freiheit, die 9-Monatszahlen gibt es erst im November. So erwarb Finanzvorstand Paul Hitchin für rund 73.875 EUR Aktien zum Preis von 5,91 EUR, nachdem zuvor bereits CEO Christian Wojczewski zugegriffen hatte. Dennoch reicht der Kursanstieg technisch bislang nicht aus, um den übergeordneten Abwärtstrend zu durchbrechen. Die entscheidende charttechnische Hürde liegt weiter im Bereich von 6,25 bis 6,40 EUR, ein Ausbruch darüber könnte frische Kaufsignale liefern und den Weg zu höheren Marken wie 6,60 oder 7,00 EUR öffnen. Der seit Wochen negative Chaikin Money Flow signalisiert weiterhin Zurückhaltung der Anleger und verdeutlicht die anhaltende Skepsis am Markt. Die kanadische Bank RBC hat ihr Kursziel für Evotec von 11,90 auf 11,20 EUR leicht gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die so wichtige Markterholung sei ungewiss, schrieb Analyst Charles Weston. Gleichzeitig erhält der Wirkstoffforscher viel Bestätigung großer Pharmakonzerne und setzt seinen Strategiewechsel rasch um. Weston sieht mittelfristig immenses, verborgenes Wertpotenzial. Der jüngste Deal mit Sandoz erscheint ihm als fair. Nimmt man das durchschnittliche Kursziel auf der Plattform LSEG als Maßstab, wären 9,26 EUR für die nächsten 12 Monate erreichbar. Ein Aufschlag von über 50 % zu Kursen um 5,90 EUR. Doch Vorsicht: Evotec ist wegen der hohen Volatilität eine riskante Wette!

    In den letzten 2 Monaten zeigte die NARA-Aktie wahre Muskeln. Denn nach über 300 % Anstieg in 2025 ging es weitere 48 % nach oben. Da verblassen die Kursentwicklungen von BioNTech, Pfizer und Evotec gänzlich. Quelle: LSEG vom 28.09.2025

    Der Biotech-Sektor erlebt 2025 einen entscheidenden Wendepunkt. Getrieben von Innovation, strategischen Partnerschaften und einer neuen Welle gezielter M&A-Aktivitäten. BioNTech zeigt dabei beispielhaft, wie interne Forschungsstärke und externe Expansion kombiniert werden können, um eine führende Rolle in der personalisierten Medizin zu sichern. PanGenomic Health wiederum verdeutlicht mit seiner datengetriebenen Plattform und einer noch geringen Bewertung das enorme Potenzial junger Spezialisten, die zu begehrten Übernahmezielen werden könnten. Evotec stärkt seine Position als unverzichtbarer Partner durch ein breites Technologie- und Kooperationsnetzwerk, gleichzeitig signalisiert Pfizer in Zukunftsfeldern wie mRNA und Zelltherapie weiterhin Führungsanspruch.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 01.07.2026 | 04:15

    Jetzt geht´s los: Befreiungsschlag für Bayer, Kaufsignal für MustGrow und Kraft Heinz

    • Crop Science
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    • ESG
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    • Pharma

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

    Die Weltbevölkerung dürfte nach Prognosen der Vereinten Nationen bis 2050 auf rund 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Eine Entwicklung, die nach Einschätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO nur mit deutlich produktiveren und zugleich nachhaltigeren Anbaumethoden bewältigt werden kann. Hier kommt MustGrow Biologics mit biologischen Lösungen auf Basis natürlicher Senfextrakte ins Spiel. Und die Reise hat gerade erst begonnen. Kurzfristige Dynamik erhält der Sektor, nachdem Bayer nun endlich ein positives Signal in Sachen Glyphosat vom US-Supreme Court erlangt hat. Damit dürfte der CropScience-Bereich der Leverkusener nun ordentlich durchstarten. Ein wichtiger Basistrend setzt die gesamte Wertschöpfungskette unter Druck, denn natürliche Rohstoffe und Lebensmittel müssen nachhaltiger und widerstandsfähiger erzeugt werden, um dem milliardenfachen Versorgungsproblem Herr zu werden. Ein Unternehmen wie Kraft Heinz setzt mit jahrzehntelanger Erfahrung auf stabile Agrarlieferketten und klimaresistente Anbausysteme. Spannende Entwicklungen in einem Sektor, der im Schatten von HighTech und Rüstung oft übersehen wird. Aber die technischen Trends haben längst gedreht!

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 25.06.2026 | 04:00

    175 % mit KI, HighTech und Chips: Infineon, Aixtron und Broadcom und Strategic Resources auf dem Prüfstand!

    • HighTech
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    • Stromspeicher
    • IT-Technologie
    • Künstliche Intelligenz
    • Strategische Rohstoffe

    Ein langer Aufwärtstrend und erste Brüche im technischen Bild. Dreistellige Renditen waren in den letzten Monaten fast bei jedem HighTech-Titel zu verdienen. Die vorprogrammierte Auftragsflut für Rechenzentren und HyperScaler traf ab März dann auch noch auf die Verknappungs-Debatte durch die Blockade der Straße von Hormus. Was für ein Nährboden für Ängste und Gier gleichzeitig? Letztlich gewannen die Optimisten und katapultierten die bekannten Titel aus dem Halbleiter und KI-Universum nach oben. Doch nun? Entspannung im Iran-Konflikt und ein abstürzender Ölpreis nehmen den Druck aus der Pipeline und schon ändern sich die Zukunfts-Szenarien wieder dramatisch. Mit sinkenden Energiepreisen wird Produzieren wieder günstiger und Lieferpreise geraten unter Druck. Genau diese Gemengelage müssen die Kapitalmärkte nun verdauen. Aus Zweifel über den Fortgang werden Gewinnmitnahmen und sinkende Kurse folgen, sie sorgen für Anschlussverkäufe. Der Stein der Korrektur kommt ins Rollen, schafft aber irgendwann auch gute Einstiege. Wir rechnen genauer nach!

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    Kommentar von Armin Schulz vom 24.06.2026 | 05:30

    Krebs bleibt die heißeste Wette im Pharmamarkt: Bayer, Vidac Pharma und Pfizer kämpfen um die nächste Therapiegeneration

    • Bayer
    • Vidac Pharma
    • Pfizer
    • Glyphosat
    • Klagen
    • Pharma
    • Warburg-Effekt
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    • Krebsforschung
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    Der Onkologie-Markt ist der heißeste Bereich der Pharmaindustrie. Während globale Schwergewichte ihre milliardenschweren Pipelines in Stellung bringen, setzt ein kleines Biotech auf einen wissenschaftlichen Ansatz, der direkt an den Stoffwechsel der Tumorzelle ansetzt. Für Anleger stellt sich die Frage: Geht der Sieg über den Krebs künftig über massive Breitenwirkung, über zielgerichtete Toxin-Konjugate oder über die gezielte Attacke auf den zellulären Stoffwechsel? Die unterschiedlichen Antworten von Bayer, Vidac Pharma und Pfizer versprechen nicht nur medizinische, sondern auch finanzielle Weichenstellungen für das kommende Jahrzehnt.

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