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17.11.2022 | 05:01

BioNxt Solutions, Pfizer, Bayer - Biotech und Pharma Aktien im Fokus

  • Biotech
  • Pharma
  • Covid-19
Bildquelle: unsplash.com

Pharma und Biotech Firmen boomen nach wie vor. Große Konzerne wie Pfizer und Bayer kämpfen allerdings mit Langzeitstudien und Patentverlängerungen, um ihre Markthoheit zu erhalten. Insbesondere Pfizer erlebte in den letzten Jahren den Rausch der Geschwindigkeit dank der Notzulassung des Covid_19 Vakzins. Im Nachhinein werden doch die Stimmen immer lauter, was mögliche Langzeitschäden dieser Marktabkürzung angeht. Es kann zu millionenschweren Klagen kommen. In der Nische der mentalen Gesundheit, deren Markt eine Größe 381,98 Mrd. USD im Jahr 2020 aufweist, positioniert sich BioNxt Solutions. Die Mission: Depressionen, Ängste und PTBS mit natürlichen Substanzen zu Leibe rücken. Ein Blick auf die Datenlage.

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: BioNxt Solutions Inc. | CA0909741062 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , PFIZER INC. DL-_05 | US7170811035

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Inhaltsverzeichnis:


    Bill Radvak, CEO, NervGen Pharma
    "[...] Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele verschiedene Heilungsprozesse gibt, die uns sehr zuversichtlich stimmen, dass unser Medikament die Fähigkeit hat, vielen Millionen Menschen mit einer Vielzahl von Ursachen für Schäden am Nervensystem zu helfen. [...]" Bill Radvak, CEO, NervGen Pharma

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    BioNxt Solutions - Mentale Gesundheit durch die Kraft der Natur

    Kriege und andere lebensbedrohliche Ereignisse führen bei Soldaten und Zivilisten weltweit zu traumatischen Erlebnissen. Erlebnisse, die so schrecklich und unaussprechlich sind, dass sie sich förmlich ins Gehirn einbrennen und nicht in Worte zu fassen sind. Bei einer Traumatisierung erleben Betroffene gleichzeitig Gefühle der Ohnmacht, Angst und des Kontrollverlustes. Die Situation wird als lebensbedrohlich empfunden, sei es durch seelische oder durch körperliche Gewalt. Traumatische Ereignisse wirken so stark auf das vegetative Nervensystem, dass es sich nachhaltig verändert. Traumata verankern sich tief im Unterbewusstsein. Das Verborgene dient als Schutz vor überwältigenden Gefühlen und verstörenden Bildern. Doch die Ursache sucht sich ihren Weg in Symptomen wie Süchten oder Depressionen.

    Um diese verdrängten Bilder ins Bewusstsein zurückzuholen und somit eine zielführende Therapie zu ermöglichen, nutzen Wissenschaftler kontrolliert psychoaktive Substanzen wie z.B. Psilocybin, damit Patienten an ihre verdrängten Erinnerungen gelangen. Im Gegensatz zur Hypnose können unter ärztlicher Aufsicht mit den halluzinogenen Substanzen traumatische Erlebnisse ins Bewusstsein geführt werden. Denn eins ist mittlerweile bekannt: Wer in Trance über Schreckliches berichtet und sich im Anschluss an nichts erinnert, ist keinen Schritt weiter.

    Die kanadische Firma BioNxt Solutions (ISIN CA0909741062) hat sich der weiteren Erforschung und Kommerzialisierung der Psychedelika gewidmet. Die Zahl der steigenden Belege und laufenden Studien zeigt, dass Psilocybin ein potenzielles Therapeutikum für Depressionen, Angstzustände, PTBS und andere psychiatrische Erkrankungen ist.

    Eine groß angelegte Studie veranschaulicht, dass der psychedelische Wirkstoff, der in sog. “Magic Mushrooms” vorkommt, in Kombination mit einer Psychotherapie schwere Depressionen lindern kann. Dies gibt Hoffnung für Menschen, bei denen bestehende Antidepressiva versagen. Im Körper wird Psilocybin zu einer Substanz namens Psilocin abgebaut, die im Gehirn Wellen von Neurotransmittern freisetzt. MRT-Scans zeigen, dass die Gehirnaktivität unter Psilocin aktiver wird und verschiedene Hirnregionen mehr als sonst miteinander kommunizieren.

    BioNxt Solutions arbeitet eng mit führenden Unternehmen der pharmazeutischen Industrie zusammen, um Forschung und Technologieentwicklung zu beschleunigen und Produkte mit einem unternehmerischen Ansatz und einer Verpflichtung zu Effizienz, Effektivität und Zugänglichkeit zu vermarkten. Die Größe des globalen Marktes für psychische Gesundheit belief sich im Jahr 2020 auf 381,98 Mrd. USD und wird bis 2030 auf 527,44 Mrd. USD geschätzt, wobei eine CAGR von 3,40% erwartet wird. Von Anfang an setzt das Unternehmen auf eine aggregierende Datenplattform, um seinen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz auszubauen.

    David Nutt, Professor für Neuropsychopharmakologie am Imperial College London, erklärt, dass die rasche Wirkung von Psilocybin darauf hindeutet, dass es negative Zyklen des Grübelns bei den Patienten unterbreche und so wie ein "Reset" auf das Gehirn wirke. Patienten erleben demnach einen Neustart und sind durch das erneute Durchleben, Bewusstwerden und Auflösen der Traumata einen großen Schritt in ihrem Heilungsprozess weiter. BioNxt Solutions entwickelt und forscht neben Produkten für mentale Gesundheit ebenfalls an Lösungen zur Behandlung von Parkinson und Multipler Sklerose.

    Pfizer - im Rausch der Geschwindigkeit ohne Langzeitdaten

    Einen Impfstoff auf den Markt zu bringen dauert in der Regel mehrere Jahre. Der Ablauf von der Entwicklung bis zur Kommerzialisierung unterliegt strengen Regularien. Anfänglich steht die Suche nach einem neuen Krankheitserreger im Vordergrund der Forschung. Wissenschaftler untersuchen ihn, um Antigene zu identifizieren, aus denen ein Impfstoff gewonnen werden kann. Vor klinischen Tests werden Impfstoffkandidaten an Bakterien, Zellen und Gewebe getestet. Anschließend folgen Tierversuche. Die klinische Phase ist die letzte Stufe, bevor ein Hersteller die Zulassung für sein Produkt beantragen kann. Dieser Prozess besteht aus aufeinander folgenden Schritten, wodurch von der Virusanalyse bis zur tatsächlichen Zulassung bereits 15 Jahre vergehen können.

    Das herkömmliche Modell der Rekrutierung von Patienten für klinische Studien besteht etwa seit Jahrzehnten und wird oft kritisiert, vom allgemein mangelnden Zugang zu repräsentativen Bevölkerungsgruppen bis hin zu spezifischen Ungerechtigkeiten bei der Gestaltung von Studien im Zusammenhang mit Alter, Geschlecht, Rasse und ethnischer Zugehörigkeit.

    Aamir Malik, der seit August 2021 als Chief Business Innovation Officer für Pfizer arbeitet, ist nach dem großen Erfolg des Covid-Impfstoffs zuversichtlich und voller Tatendrang. "Bei Pfizer fragen wir uns: Was wäre, wenn wir Partnerschaften mit größeren Städten eingehen würden, was wäre, wenn wir KI und maschinelle Lerntechnologien nutzen und auf dieses Problem anwenden würden. Der Druck besteht darin, ein Problem zu lösen. Der Druck besteht nicht darin, einfach das zu tun, was wir vorher getan haben und viel härter zu arbeiten, um dasselbe Ziel auf dieselbe Weise zu erreichen", fügt er hinzu.

    "Es war bei der Pandemie sehr offensichtlich, weil sie dringend gelöst werden musste, und wir haben dieses Konzept der Geschwindigkeit nun auf alles, was wir tun, angewandt", sagte er gegenüber CNBC. "Wenn wir einen Weg finden, die Entwicklungszeit eines Medikaments um drei Jahre zu verkürzen, das um Größenordnungen länger haltbar ist, dann können wir ein Medikament drei Jahre schneller zum Patienten bringen. Und um eine solche Änderung vorzunehmen, ist enormer Einfallsreichtum erforderlich, aber wir glauben daran, dass es möglich ist."

    Die Schwierigkeiten bei der zeitlichen Verkürzung im Rahmen der Notfallzulassungen zeichnen sich jedoch erst nach und nach ab, sodass der Glaube an schnellere Studienzeiten weiterhin in ferner Zukunft liegt. Gerade in Bezug auf die Covid_19 Schutzimpfung ist unklar, ob es sich bei gesundheitlichen Langzeitfolgen von Geimpften um Long Covid oder PostVac Symptome handelt. Moderna und Pfizer werden jetzt untersuchen, ob ihre Impfungen langfristige Probleme verursachen. Im Rahmen der neuen Studien wird eine Anzahl von Amerikanern beobachtet, die in den letzten zwei Jahren nach der Impfung seltene Nebenwirkungen erlitten haben. Denn erst die Analyse und Auswertung von Langzeitdaten zeigt, ob ein Vakzin überhaupt eine Berechtigung hat oder so schwere gesundheitliche Schäden auftreten, dass es die eigentlichen Symptome der zu behandelnden Krankheit relativiert. Kurz: mehr schadet als nutzt.

    In den USA wurden bisher 613 Mio. Dosen Covid_19 Vakzin verabreicht. Nach Angaben von Bloomberg wurden mehr als 12,7 Mrd. Impfdosen in 184 Ländern verabreicht. Die letzte Rate lag bei etwa 7,07 Mio. Dosen pro Tag.

    Bayer AG - Schau mir in die Augen, Kleines

    Anders als Pfizer konzentriert sich der Bayer-Konzern auf die Ausweitung der Patientengruppen, die von einem Gendefekt betroffen sind, der zur Erblindung führen kann. Retinopathie (ROP) ist eine Erkrankung der Netzhaut, die unbehandelt zu einer Sehverschlechterung führt oder gar zum Verlust der Sehkraft. Wird bei einem Frühgeborenem diese Erkrankung diagnostiziert, sind die bisherigen Behandlungsmethoden wenig auf das Alter abgestimmt. So kann z. B. durch eine Laserbehandlung der Netzhaut zu viel Hornhaut-Gewebe unwiderruflich entfernt werden, sodass im Kindesalter eine starke Kurzsichtigkeit auftreten kann.

    Weltweit sind pro Jahr ca. 50.000 Frühchen betroffen, die mit dem Augenleiden zur Welt kommen. Von einer Frühgeburt sprechen Ärzte, wenn ein Baby nach der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt. Regulär vergehen 40 Wochen. Man stelle sich das als Investor einmal vor: Eine Mutter wird mit der Frühgeburt ihres Kindes konfrontiert, was an sich bereits eine starke emotionale Belastung darstellt. Darüber hinaus erfährt sie, dass ihr Kind vielleicht erblinden wird. Gäbe es den Hoffnungsschimmer eines lindernden Medikaments, was würde diese Mutter wohl tun?

    Eine Studie der medizinischen Uni Greifswald kommt nun zu dem Ergebnis, dass eine Augeninjektion mit dem Wirkstoff Aflibercept im Vergleich zur Laserbehandlung der Hornhaut keinen großen Unterschied aufweist. Wörtlich heißt es im Ergebnis der Studie: “Bei Säuglingen mit ROP erfüllte die intravitreale Aflibercept-Behandlung im Vergleich zur Laserphotokoagulation nicht die Kriterien für eine Nichtunterlegenheit hinsichtlich des primären Endpunkts, d.h. des Anteils der Säuglinge, die in Woche 24 einen Behandlungserfolg erzielen. Für definitivere Schlussfolgerungen hinsichtlich der vergleichenden Wirkung von intravitrealem Aflibercept und Laserphotokoagulation in dieser Population wären weitere Daten erforderlich.

    Auch hier wird deutlich, wie wertvoll der Faktor Zeit und die damit verbundene Sammlung und Auswertung von erhobenen Daten ist. Bleibt zu hoffen, dass durch die Studie zumindest die Patentverlängerung ermöglicht wird, damit Bayer weiterhin zusammen mit dem US-Unternehmen Regeneron die exklusiven Rechte an dem Wirkstoff erhält. Denn es braucht weiterer Forschung, um einen wirksamen Nutzen auch über 24 Wochen hinaus nachzuweisen.


    Geschwindigkeit ist gerade in der medizinischen Forschung kein Vorteil, wenn Langzeitwirkungen außer Acht gelassen werden. Pfizer beginnt in Kooperation mit Moderna, die Langzeitnebenwirkungen des Covid_19 Vakzins zu untersuchen. Für Investoren mag es verlockend klingen, wenn ein Wirkstoff drei Jahre früher zum Patienten käme. Nur muss dieser eben gut dokumentiert erforscht sein. Bayer arbeitet in seiner Healthcare Sparte an der Ausweitung seiner Patientengruppe zur Behandlung einer Augenkrankheit und muss momentan eine Pattsituaion im Studienergebnis hinnehmen. Ob die Spritze ins Auge bei Frühgeborenen die Verstärkung der Sehschwäche über 24 Wohen hinaus im Vergleich zu einer Augenlaserbehandlung abmildert ist noch unklar. ob diese Studienergebnisse zur Patentverlängerung und damit für die exklusiven Nutzungsrechte ausreichen, ebenfalls offen. Einen daten- und dokumentengestützten Weg geht von Anfang an das Biotech Unternehmen BioNxt Solutions. Dank cloudbasierter Datenplattformtechnologie ist die Firma gut aufgestellt, was die Forschung und das Voranbringen ihrer Produkte und Lösungen für die mentale Gesundheit angeht.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 05.12.2022 | 04:44

    Achtung Biotech-Aktien: Bayer, BioNTech, Defence Therapeutics und Morphosys - Diese Werte sehen gut aus!

    • Krebs
    • Biotech
    • Impfstoffe
    • Therapie

    Nach monatelangem Ausverkauf sind sie wieder da: Die Biotech-Werte! Ein starker Dreh an der NASDAQ spülte die verprügelten Aktien wieder schnell an die Spitze der Trefferlisten. Seitdem COVID nicht mehr im Rampenlicht steht, wenden sich die Unternehmen wieder ihren langfristigen Forschungsreihen zu. Diese waren in den letzten Jahren stark am Thema Krebs orientiert, nun gibt es sogar bahnbrechende News zur Metastasenbildung. BioNTech hat seit dem Oktobertief so schon wieder über 40% zugelegt, Morphosys hingegen verlor nochmal 40%, nachdem eine Alzheimer-Studie keine brauchbaren Ergebnisse lieferte. Es lohnt sich, den Sektor erneut ins Auge zu fassen.

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    Kommentar von Juliane Zielonka vom 18.11.2022 | 05:01

    Pfizer, Cardiol Therapeutics, Morphosys Aktien - Herzerkrankungen und Krebs auf dem Vormarsch!

    • Pharma
    • Covid-19
    • Biotech
    • Krebs

    Kaum befindet sich das Coronavirus auf dem Rückzug, offenbaren sich die Schäden, die im Zuge der Pandemie Maßnahmen entstanden sind. Besonders junge Männer sind nach zweimaliger Impfung mit dem Pfizer- oder Moderna Impfstoff von Herzentzündungen betroffen. Grund genug für beide Konzerne, jetzt mit einer neuen Studie auf die Forschungsergebnisse einer kleiner kanadischen Studie zu reagieren, die genau dies zu Tage förderte. Die Zunahme an Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen birgt für das Unternehmen Cardiol Therapeutics hingegen eine große Chance, seinen Wirkstoff gegen Periokarditis erfolgreich weiterzuentwickeln. Bisher gibt es in den USA nur eine rein stationäre Behandlungsoption - und die liegt im fünstelligen USD-Bereich. Mit dem Wirkstoff von Cardiol könnte es kostengünstiger und effektiver gelingen, Herzbeutelentzündungen einzudämmen. Eine weitere Folge der Pandemie ist die Zunahme von Krebsfällen. Durch zu späte Diagnose und fehlenden Zugang zur Gesundheitsversorgung wird Krebs weltweit zum Gesundheitsproblem. Morphosys, diese Woche noch angeschlagen durch die enttäuschenden Ergebnisse der Alzheimer Studie, hat jedoch vielversprechende Medikamente in der Pipeline...

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 16.11.2022 | 04:44

    Das hat gesessen! Roche und Morphosys scheitern mit Alzheimer-Studie, Bayer und Defence Therapeutics steigen immer weiter

    • Biotech
    • Pharma
    • Healthcare

    Für Biotech-Aktien ist es üblich, dass mehrmals im Jahr neben Zahlen auch Studienergebnisse veröffentlicht werden. Da es bei diesen Werten fundamental meistens nur Aufwendungen und wenig Umsatz zu berichten gibt, konzentrieren sich die Analysten auf die klinischen Erfolge im Wege einer Studie zur Zulassung neuer Wirkstoffe. Das kann manchmal zu erratischen Kursbewegungen führen. So erging es Anfang der Woche Roche und Morphosys, die Kurse rauschten mit schlechten Nachrichten erstmal in den Keller. Wir blicken auf einen heißen Sektor.

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