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31.01.2022 | 04:44

Bitcoin Group, CoinSmart, TeamViewer – Achtung: Crashende Kryptos, explodierende NFTs !

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Bildquelle: pixabay.com

Die größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts beginnen alle mit dem Buchstaben „D“: Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demografie. Die Kryptowelt versucht aufkommende Trends zu berücksichtigen, denn für alle wirtschaftlichen Bereiche gibt es mittlerweile entsprechende Coins. Der Gesamtmarkt entwickelt sich rasant, ist volatil und obwohl die Assetklasse komplett unübersichtlich ist, wird die Anhängerschaft immer größer. Einige Plattformen haben es sich zum Ziel gemacht, Anleger in diesem Thema an die Hand zu nehmen und selbst einen Teil des Handelsvolumens abzuwickeln. Wir blicken auf bekannte Player.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: Coinsmart Financial Inc. | CA19260N1042 , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900 , BITCOIN GROUP SE O.N. | DE000A1TNV91

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Inhaltsverzeichnis:


    NFTs – Werte in der Blockchain konservieren

    Nicht-fungible Token unterscheiden sich stark von anderen Kryptowährungen. Diese Token haben keinen Wert durch ihren Nutzen wie andere Digitalwährungen. Stattdessen haben NFTs einen Wert aufgrund der greifbaren Dinge aus der Realwelt, die mit ihnen verbunden sind – die häufigsten Formen von Medien auf NFTs sind deshalb heute Kunst und Musik. NFTs haben das riesige Potenzial, jedes Asset der realen Welt zu tokenisieren. Eine schier unendliche Spielwiese für die Konservierung alter und neuer Wertgegenstände, insbesondere Kunstwerke jeglicher Art. Christie’s Auktionshaus stellte in 2021 einen Rekord für die höchste NFT-Versteigerung auf, die Transaktion hatte einen Wert von mehr als 69 Mio. USD in Ethereum Token fakturiert. Bezahlt wurde damit das Kunstwerk mit dem Titel „The First 5000 Days“ von Beeple.

    BitcoinGroup – Profiteur einer neuen Anlegergeneration

    Die digitale Leitwährung Bitcoin (BTC) kam seit November 2021 kräftig unter die Räder, obwohl selbsternannte Gurus auf allen sozialen Plattformen von 100.000 bis 1 Mio. USD Kursziel redeten. Nach den Erfahrungen der letzten drei Jahre wissen wir, dass Kryptowährungen jede beliebige Höhe erklimmen können und danach genauso schnell wieder abstürzen, denn sie sind rein technische Vehikel, die auch heute noch kaum ökonomische Relevanz aufweisen. Anhänger wünschen sich zwar eine Ablösung des FIAT-Geldes, vermutlich werden Regierungen und Notenbanken weltweit aber noch ein Wörtchen mitreden wollen.

    Die Bitcoin Group profitiert weiterhin vom hohen Interesse an Kryptowährungen. Ständig erweitert der Konzern für die mittlerweile mehr als eine Million Kunden auf Bitcoin.de das Marktplatzangebot. Denn seit Mitte Dezember ist wegen der hohen Nachfrage auf dem über die Tochtergesellschaft futurum bank AG betriebenen Handelsplatz auch der Handel von reinen Digital-Währungspaaren möglich. In einem ersten Schritt wurde der Handel mit den drei populärsten Krypto-Pairings Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und Dogecoin (DOGE) gegen den Bitcoin (BTC) freigeschaltet. Die Bitcoin Group ist damit der erste deutsche BaFin-regulierte Anbieter mit Banklizenz, der auf seiner Plattform Krypto-zu-Krypto-Handelsmöglichkeiten bietet. Das sollte dem Geschäft weiteren Schub verleihen.

    Die Bitcoin Group-Aktie ist aufgrund der üppigen Eigenbestände und des volatilen Marktverlaufs aktuell wieder zu Kursen unter 40 EUR zu haben. Wenn man namhaften Analysten glaubt, bestehen auf Basis 36 EUR Rendite-Möglichkeiten von bis zu 300%.

    CoinSmart – Aktienrückkauf und die kanadische Hockeyliga

    Auch CoinSmart, die gleichnamige Betreibergesellschaft der kanadischen Krypto-Plattform, wurde jüngst vom Abwärtsstrudel der Digitalwährungen erfasst. Nach einem sehr gelungenen Börsendebut im November bei über 1,50 CAD, fiel der Plattformbetreiber aus Toronto in die Range 0,70 – 0,80 CAD zurück. Das ist vorerst kein Beinbruch, denn vor Kurzem wurde bei der NEO Exchange beantragt, bis zu 10% des ausstehenden Kapitals zurückkaufen zu dürfen.

    Wer in Kryptowährungen investieren möchten, aber wenig Einblick von der Materie hat, ist ein Zielkunde für Coinsmart, die sich als sehr benutzerfreundliche Kryptowährungsplattform im Markt positioniert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Justin Hartzman und Jeremy Koven gegründet und konzentriert sich mit ihrer Technologie darauf, Einsteigern einen Strauß an modernen Krypto-Dienstleistungen zu erbringen.

    Für die nötige Aufmerksamkeit in einer umkämpften Branche hat man in 2022 ein langfristiges, nationales Sponsoring-Abkommen mit der kanadischen Hockeyliga (CHL) abgeschlossen. Es beinhaltet auch die drei Mitgliedsliegen OHL, WHL und QMJHL. Die Vereinbarung mit CoinSmart ist die erste Partnerschaft der CHL mit einem Kryptowährungsunternehmen, erster Werbetag war der 28. Januar. Im ersten Jahr des mehrjährigen Abkommens wird CoinSmart in dieser Saison in und um die Eisstadien mehrerer Teams Premium-Branding und Beschilderung betreiben. Damit steigt der Beachtungswert bei Spielern, Fans und Zuschauern enorm, der Zulauf an Kunden sollte sich im ersten Quartal deutlich beschleunigen.

    Während der gesamten Beziehung werden CoinSmart und die CHL gemeinsame Initiativen begleiten, einschließlich einer besonderen Auszeichnung beim Memorial Cup 2022. Die Partnerschaft beginnt mit einer 30 CAD-Gutschrift bei der Registrierung, die für CHL-Fans bestimmt ist. CoinSmart operiert cashflow-positiv und ist bis dato komplett eigenfinanziert. Die Aktie wird an der NEO sehr aktiv gehandelt und ist auch in Frankfurt quotiert. Mit einem Revival der Kryptowährungen dürfte wieder sehr schnell Leben in den Handel kommen. Je volatiler die Kurse schwanken, desto mehr ertragreichen Umsatz macht CoinSmart mit seinen Kunden.

    Weitere Informationen zum Unternehmen CoinSmart und den aktuellen Entwicklungen im Kryptomarkt werden im Rahmen des International Investment Forum (IIF) erwartet, welches am 17.02.2022 seine virtuellen Pforten öffnet. (Anmeldungen unter www.ii-forum.com)

    TeamViewer – Hohe Volatilität vor den Jahreszahlen

    Die Spannung steigt. Im Laufe der Woche bringt TeamViewer seine Jahreszahlen 2021. Die Aktie schwankt im Wartemodus aktuell sehr stark im Bereich 11,8 – 13,2 EUR, eine favorisierte Richtung wurde wegen fehlender Zahlen noch nicht gefunden. Die Expertenschätzungen von S&P Capital IQ erwarten im Konsens einen Gewinn je Aktie (EPS) von 0,49 EUR für das letzte Quartal, auf Jahressicht sollen es 0,83 EUR sein. Hierbei handelt es sich um bereinigte Zahlen vor Sonderaufwendungen. Wichtig ist aber die Aussicht, wie die Geschäfte mit den großen Firmenkunden und im Bereich Augmented Reality in 2022 laufen werden. Wir sind gespannt!

    Technisch steht die Aktie gerade an der sehr wichtigen Hürde von 13 EUR. Das Ergebnis nach den Zahlen dürfte daher digital ausfallen. Passen die Zahlen und lässt sich CEO Oliver Steil zu einem positiven Ausblick bewegen, dürfte es um mindestens 15% nach oben gehen, andernfalls werden wohl die Tiefststände von knapp unter 11 EUR erneut in den Fokus rücken. Wir bleiben vorerst noch positiv, würden die Zahlen aber abwarten, bevor wir investieren. Im positiven Fall aber schnell aufspringen!


    Wer neben den offiziellen Währungen der Notenbanken eine liquide Alternative sucht, wird im Kryptobereich fündig. Allerdings ist die Vermögensklasse regulatorisch nicht allseits anerkannt. Krypto-Plattformen und ihre Dienstleister verdienen in der neuen Assetklasse blendend. Bitcoin Group und Coinsmart sind zwei profitable Unternehmen. TeamViewer profitiert zwar vom Digitalisierungs-Boom, hat aber in 2021 gut 75% seines Wertes verloren.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Almonty Industries hat die Weichen auf Profitabilität gestellt. Seit dem 17. März produziert die Wolframmine Sangdong in Südkorea, damit sollte der nachhaltige Eintritt in die Gewinnzone nur noch Formsache sein. Begleitet wird der Wandel vom Hoffnungswert zum unverzichtbaren Rohstofflieferanten für die Rüstungs- und Halbleiterindustrie von einem ehemaligen Wall-Street-Analysten, der sowohl in der Bergbau- als auch in der Finanzbranche bestens verdrahtet ist: In wenigen Tagen übernimmt Jorge Beristain das Amt des Chief Financial Officers (CFO). Der Kanadier mit mexikanischen Wurzeln ist der richtige Mann, der Finanzwelt zu erklären, warum die Almonty-Aktie trotz einer Zweijahresperformance von 2.500 % keineswegs ausgereizt ist.

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