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FYI Resources Managing Director Roland Hill liefert Aluminiumoxid (HPA) Markteinblicke


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Anleihen, Schmetterlinge und Corporate Action – ein Interview mit Guido Barthels von TBF


Nadine Deuring, Co-Founder, Lyght Living

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Das Sofa auf Zeit - wie zwei Gründerinnen gegen Ikea und Zalando antreten


22.05.2019 | 09:40

BMW, Daimler, Tesla, Volkswagen – Fakten zur CO2 Entstehung

  • Unternehmen
  • Umweltschutz
  • Elektromobilität

Seitdem bekannt werden der Dieselschummelei steht die Automobilindustrie auf dem Kopf. Befeuert wird die Daseinsberechtigung des Verbrennungsmotors durch die Entwicklung der geruchslosen Elektroautos von Tesla. Mittlerweile schreiben sich die deutschen Autobauer auch die Elektromobilität auf die Fahnen und wollen den Verbrauchern zukünftig eine breite Palette an Modellen anbieten. Aber welches Problem wird dadurch gelöst, geschaffen oder auch noch verschoben?

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose


Maximilian Lautenschläger, Geschäftsführender Gesellschafter, Iconic Funds
"[...] Wir bei Iconic Funds sehen insbesondere ein steigendes Interesse von institutioneller Seite wie Hedge Funds und Family Offices [...]" Maximilian Lautenschläger, Geschäftsführender Gesellschafter, Iconic Funds

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Die CO2 Entstehung

Die Verbrennungsmotoren verwenden üblicherweise Benzin oder Diesel als Energieträger und daraus entstehen CO2 Gase. Im Rahmen der Verbrennung von einem Liter Benzin entstehen aufgrund des Kohlenstoffanteils üblicherweise 2,37 kg Kohlenstoffdioxid – kurz CO2. Bei der Verbrennung eines Liters Diesel entsteht 2,65 kg CO2. Praktisch heißt dies: ein mit Benzin betriebenes Auto, das 7 Liter pro 100 km verbraucht, benötigt für 100.000 km Laufleistung 7.000 Liter Treibstoff und erzeugt dabei 16.590 kg CO2. Bei einem Diesel Fahrzeug mit einem Verbrauch von 6 Liter pro 100 km wird für dieselbe Laufleistung 6.000 Liter Treibstoff benötigt und es entstehen 15.900 kg CO2.

Die Fahrzeug Herstellung

Bei der Herstellung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren entstehen rund 5.000 kg CO2. Elektrofahrzeuge erzeugen rund 4.000 kg CO2 bei der Herstellung, denn es werden weniger Komponenten benötigt. Für die Herstellung einer adäquaten Batterie eines Mittelklassewagens werden nochmals 4.000 kg CO2 entstehen. Unterm Strich sind bei Herstellung eines rund Elektroautos 3.000 kg mehr CO2 entstanden.

Lohnt sich der Ersatz?

Elektroautos benötigen für den Ladevorgang Strom. Der Strom muss irgendwie und irgendwo erzeugt werden. Auch die Herstellung von Windanlagen kostet Energie und auch hierbei wird CO2 erzeugt. Der Strom muss durch Leitungen zum Verbraucher fließen, es müssen neue Stromtrassen gelegt werden. Gleiches gilt für Solarenergie. Die Speicherherstellung kostet ebenfalls Energie. Am Ende ist der Nutzer eines Elektroautos abhängig von Stromanbietern und deren Preispolitik. Öl und Raffinerien haben auch Transport und Herstellungskosten, keine Frage. Wer sein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor heute gegen ein Elektroauto tauscht, kann sicher sein, dass sein abgegebenes Fahrzeug bis es auseinander fällt außerhalb der EU rollen wird. Die Umwelt hat also nichts davon. Geht es am Ende gar nicht um die Umwelt, sondern nur um Geld und Jobs?

Halten statt tauschen

Was der Umwelt helfen könnte, wäre eine Halteprämie für die Langzeitnutzung von Fahrzeugen. Wer sein Auto mit Verbrennungsmotor weiter nutzt, bis dieser auseinanderfällt, schont die Umwelt am meisten und bleibt unabhängig.


Lexikon:

  1. Elektrofahrzeuge – Fahrzeuge, welche durch elektrische Energie angetrieben werden.

Fachliteratur-Empfehlungen zum Verständnis:


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Kommentar vom 18.11.2019 | 05:50

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Der Daimler Konzern setzt bei Mercedes-Benz in Folge des kostspieligen Umbaus den Rotstift an. 10% der Management Ebene wird eine Kündigung erhalten - also rund 1.100 Personen. Der CEO Ola Källenius wird in seiner Vorstellung bei den Einsparungen konkret und strebt eine Senkung der Personalkosten von über 1 Mrd. EUR bis 2022 an. Während in Stuttgart Krisenstimmung herrscht, scheint Berlin-Brandenburg in Champagner-Laune zu sein, denn Elon Musk hatte die Errichtung einer Gigafactory in der Region angekündigt. In diesem Zusammenhang bleibt ironischerweise zu erwähnen, dass Tesla ohne die Hilfe von Daimler nicht mehr existieren würde.

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Kommentar vom 07.10.2019 | 09:54

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Kommentar vom 13.08.2019 | 05:50

paragon und Voltabox – was steckt hinter herben Kursrutsch?

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Die paragon GmbH & Co. KGaA aus Delbrück entwickelt, produziert und vertreibt laut eigenen Angaben zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Darüber hinaus ist der Konzern mit der Tochtergesellschaft Voltabox AG im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig.

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