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Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

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Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


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Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


21.04.2020 | 07:43

BP, Royal Dutch Shell, Total - welche Tanker Firmen werden jetzt gebucht?

  • Erdöl

Die Kontaktsperren rund um den Globus haben dazu geführt, dass der Verbrauch von Rohöl sinkt. Ein Großteil des weltweit geförderten Rohöls kommt aus den OPEC Ländern. Diese Länder hängen überwiegend mit ihrem Staatshaushalt an den Verkaufserlösen aus dem schwarzen Gold. Zu den größten Förderländern gehören derzeit die USA, Saudi-Arabien und Russland. In der Zeit vor der Corona Pandemie haben diese Länder jeweils rund 10 Barrel (159 Liter) pro Tag gefördert. Beim Preis von 65,00 USD pro Barrel waren es jeden Tag also rund 650 Mio. USD Verkaufserlös. Der Preis der Sorte WTI kostet heute rund 21,50 USD pro Barrel, was bei gleicher Fördermenge nur noch einem Umsatz von 215 Mio. USD pro Tag entspricht - die Einschnitte sind deutlich.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Verkaufen oder Lagern?

Die Konzerne wie BP, Royal Dutch Shell und Total haben alle dasselbe Problem, wohin mit dem Erdöl, wenn es momentan niemand in der gewohnten Menge gebrauchen kann? Zu einem niedrigen Preis Verkaufen oder gegen Gebühren Lagern und dann später auf den Markt anbieten? Schließlich kann jedes Barrel aus der Sicht der Produzenten nur einmal verkauft werden.

Manche Länder oder Firmen haben allerdings keine Wahl und müssen aufgrund ihres Liquiditätsbedarfs um jeden Preis produzieren und verkaufen. Öl-Händler nehmen dann die Produktion ab und lagern es, wenn ihr finanzieller Rahmen es erlaubt.

Abgesichert durch die Krise

Dann gibt es noch Unternehmen, die vorsorglich ihre Produktion abgesichert haben und der aktuellen Ölpreis-Entwicklung gelassen zuschauen können. Das junge Unternehmen Saturn Oil & Gas aus Kanada hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie bis Februar 2021 rund die Hälfte der täglichen Produktionsmenge zum Preis von über 65,00 CAD pro Barrel abgesichert haben. Das Management hat vor drei Jahren bei Saturn das Ruder übernommen und baut daraus nun einen umweltfreundlichen Öl-Produzenten.

dynaCERT CEO Jim Payne wurde kürzlich zum Mitglied des Board of Directors von Saturn bestellt. Ein interessanter Schritt, denn dynaCERT hat eine Wasserstoff-Technologie patentiert, durch die der Ausstoß von Schadstoffen bei Verbrennungsmotoren deutlich reduziert werden kann.

Portfolio von Tanker Firmen

Weltweit gibt es verschiedene Tanker Firmen, die von dem aktuellen Überangebot am Öl-Markt profitieren. Zu den börsennotierten Gesellschaften gehören unter anderem Diana Shipping, Frontline, Nordic American Tankers, Scorpio Tankers, Teekay Tankers und Top Ships. Solange die großen Öl-Produzenten nicht in der Lage sind, konzertiert ihre Fördermenge dem derzeitigen globalen Bedarf anzupassen, werden die Tanker Firmen einen Hype erleben.

Wer hätte es für möglich gehalten, dass Tanker im Jahr 2020 beliebt werden und Spekulanten am Verfallstermin den Preis für Termingeschäfte mit Öl in den negativen Bereich bewegen können?

Laut Angebot von Smartbroker sind die Aktien von BP, Royal Dutch und Total für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen
  3. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2020 | 06:10

BP, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas: Der Rebound mit Ansage!

  • Erdöl

Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 24.09.2020 | 12:34

BP, Saturn Oil & Gas, Shell: Citigroup und Goldman Sachs sehen Ölpreis bei 60 USD

  • Erdöl

Die Öl-Produzenten stehen möglicherweise vor einem spannenden Turnaround. Die Experten von Citigroup und Goldman Sachs sehen den Ölpreis in 2021 bereits wieder bei 60,00 USD pro Barrel oder sogar darüber. Gestützt werden die Aussagen der Analysten, dass das aktuelle Überangebot bis dahin abgebaut ist. Die Erholung der Volkswirtschaften rund um den Globus wird bis Jahresende 2021 die Nachfrage nach Erdöl wieder auf das Niveau von vor der Corona Pandemie bringen.

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Kommentar von Mario Hose vom 03.06.2020 | 09:44

BP, Saturn Oil & Gas, Shell - Umsatz und Gewinn steigen deutlich

  • Erdöl

Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

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