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25.06.2024 | 05:25

Energiezukunft gestalten: Plug Power, Saturn Oil + Gas und SMA Solar im Fokus

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Bildquelle: pixabay.com

Damit schädliche Emissionen in Europa reduziert werden, hat die Europäische Kommission eine Wasserstoffbank ins Leben gerufen. Mit finanziellen Anreizen werden Wasserstoff-Projekte in dreistelliger Millionenhöhe finanziert. Plug Power kann mit seinem Wissensvorsprung punkten und sichert sich einen 25 MW Deal für seine Elektrolyseur-Anlagen mit einem Unternehmen in der EU. Doch fossile Brennstoffe sind weiterhin wesentlicher Bestandteil der globalen Wirtschaftsinfrastruktur. So kann sich Saturn Oil & Gas über den Abschluss einer frischen Akquisition im kanadischen Süd-Saskatchewan freuen. Investoren wiederum freut die Liquidität und der weitere Schuldenabbau des Unternehmens. Weniger erfreut zeigen sich die Anleger der SMA Solar AG. Nach der Gewinnwarnung schoss die Aktie in den Keller. Analysten zeigen sich verstimmt. Ist das nun das Aus für die Solarbranche made in Germany? Chinesische Unternehmen sind weiter auf dem Vormarsch. Wo lohnt sich ein Investment?

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Saturn Oil + Gas Inc. | CA80412L8832 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020 , SMA SOLAR TECHNOL.AG | DE000A0DJ6J9

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Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
    "[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

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    Plug Power setzt auf Europa: Großauftrag für grünen Wasserstoff

    Grüner Wasserstoff ist eine noch neue Energiequelle zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen und 100 % emissionsfrei. **Das US-amerikanische Unternehmen Plug Power hat in den letzten Jahren enormes Wissen in diesem Bereich aufgebaut und expandiert nun nach Europa. Das Unternehmen hat dort einen Auftrag über 25 MW Protonenaustauschmembran-(PEM)-Elektrolyseursysteme erhalten.

    Durch die lokale Produktion von grünem Wasserstoff können Unternehmen ihre Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen reduzieren. Das erhöht sowohl die eigene Energiesicherheit für die Produktion, als auch die Stabilität, da das Risiko von geopolitischen Spannungen die eigene Energieversorgung weniger beeinflusst. Die Partnerschaft von Plug mit dem europäischen Unternehmen, dessen Name noch nicht bekannt ist, ist auf kontinuierlichen Ausbau ausgerichtet. Die 25 MW markieren den ersten Meilenstein, bis hin zu einer Wasserstoff-Energiequelle mit bis zu 2 GW.

    „Die Auswahl der Technologie von Plug für dieses Projekt ist ein klares Beispiel für unsere etablierte Branchenexpertise und bewährte Technologie“, erklärt Plug-CEO Andy Marsh. Damit der Umstieg auf grünen Wasserstoff Fahrt aufnimmt, hat die Europäische Kommission eine Wasserstoffbank gegründet. Die Wasserstoffbank fördert private Investitionen in Wasserstoff-Wertschöpfungsketten, verknüpft erneuerbare Energieangebote mit der EU-Nachfrage und schafft einen Anfangsmarkt für erneuerbaren Wasserstoff mit neuen Wachstumschancen und Arbeitsplätzen. Die erste EU-weite Ausschreibung hat unter dem Innovationsfonds knapp 720 Mio. EUR an sieben Projekte für erneuerbaren Wasserstoff in ganz Europa vergeben.

    Die ausgewählten Projekte müssen innerhalb von maximal 5 Jahren nach Unterzeichnung des Fördervertrags mit der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff beginnen. Sie erhalten für bis zu 10 Jahre eine festgelegte Prämie für zertifizierte und verifizierte Produktion von erneuerbarem Wasserstoff. Für Plug sind das gute Aussichten, dank seines Wissensvorsprunges hier weitere Geschäftspartner zu finden. Da bekommt der Begriff „Green Deal“ eine ganz neue Dimension, wenn Privatwirtschaft und EU-Fördergelder aufeinander treffen.

    Momentan arbeitet Plug an einem 100 MW PEM-Elektrolyseur-Projekt mit dem portugiesieschen Öl- und Gasunternehmen Galp und setzt mehrere 5 MW Elektrolyseursysteme in der Glasherstellung, beim Aluminiumrecycling und in der Stahlproduktion ein.

    Saturn Oil & Gas kauft Öl- und Gasanlagen in Saskatchewan von Crescent Point Energy für 438,4 Mio. USD

    Das kanadische Öl- und Gasunternehmen Saturn hat erfolgreich den Verkauf nicht-kerngeschäftlicher Vermögenswerte in Saskatchewan für 600 Mio. CAD abgeschlossen, einschließlich der Schlussanpassungen auf etwa 540 Mio. CAD. Diese Transaktion führt zu einer gestärkten Bilanz des Unternehmens.

    Die Akquisition umfasst zwei separate Vermögenspakete: die Battrum-Anlagen in Südwest-Saskatchewan und die Flat Lake-Anlagen in Südost-Saskatchewan. Diese Käufe passen hervorragend zu Saturns Strategie, hochwertige Vermögenswerte in der Ölbranche zu identifizieren und zu erwerben, die alle einen Punkt gemeinsam haben: langfristiges Entwicklungspotenzial mit Wertsteigerung.

    Die Finanzierung der Akquisition erfolgt durch eine Schuldenzusage von 625 Mio. USD von Goldman Sachs, die das bestehende, gesicherte Senior-Term-Darlehen von Saturn ersetzt. Zusätzlich gibt es eine Bought-Deal-Subscription-Receipt-Finanzierung mit Bruttoerlösen von etwa 100 Mio. CAD sowie eine reservenbasierte Kreditlinie über 150 Mio. CAD von der National Bank of Canada. Bei Saturn sprudelt nicht nur Öl, sondern auch die Liquidität.

    „Saturn wird sich weiterhin darauf konzentrieren, hohe Renditen auf das investierte Kapital zu erzielen und den freien Cashflow aus unseren stark ölhaltigen Förderanlagen mit geringem Rückgang in Saskatchewan und Alberta zu maximieren“, erläutert CEO John Jeffrey den Deal. Der erweiterte freie Cashflow nach dieser Akquisition wird verwendet, um die Anleihen gemäß dem geplanten jährlichen Tilgungsplan von 10 % (vierteljährlich zu zahlen) zu tilgen. Auch kleinere strategische Akquisitionen sind damit gedeckelt. Saturn beabsichtigt im Zuge seines Schuldenabbaus, ein Modell zur Rückgabe an die Aktionäre umzusetzen, das sowohl Dividenden als auch Aktienrückkäufe umfasst. Dies ist abhängig von der Genehmigung durch die Toronto Stock Exchange und den Vorstand von Saturn.

    Nach Gewinnwarnung: Anleger strafen SMA Solar ab

    Der Wind hat sich gedreht: dunkle Wolken ziehen über dem Unternehmen SMA Solar auf. Nach der Gewinnwarnung rauschte der Aktienkurs um 30 % in die Tiefe und notierte bei 28,74 EUR. Für das Jahr 2024 erwartet SMA Solar Technology AG nun einen Umsatz zwischen 1,55 Mrd. EUR und 1,7 Mrd. EUR, im Gegensatz zu den früher prognostizierten 1,95 Mrd. bis 2,2 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) wird voraussichtlich im Bereich von 80 Mio. bis 130 Mio. EUR liegen, statt der zuvor erwarteten 220 Mio. bis 290 Mio. EUR.

    Das Unternehmen führt die überarbeitete Prognose auf Marktvolatilität und hohe Lagerbestände bei Distributoren und Installateuren zurück. Das wirke sich auf die Auftragseingänge in den Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions aus. Hinzu kommen Unsicherheiten aufgrund der bevorstehenden Europawahlen und Wahlen in den USA. Anleger reagierten mit Abverkäufen. Anscheinend kennt SMA Solar nur Fehlerquellen im Umfeld, anstatt reinen Tisch zu machen und sich klar darüber zu werden, wie stark sie Analysten und Investoren enttäuscht haben. Das Segment der Großprojekte und Lösungen entwickelt sich laut SMA weiterhin wie erwartet. Der Vorstand bleibt zuversichtlich, dass sowohl der Umsatz als auch das EBITDA für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigen werden.

    2022 war die SMA Solar Aktie aufgrund der Boomphase bei erneuerbaren Energien sehr gefragt und zählte bis Jahresende mit einem Plus von fast 80 % zu den Spitzenwerten im SDax, dem sie damals noch angehörte. Bis Mitte 2023 konnte sich die gute Stimmung dank mehrfach höher gesteckter Jahresziele fortsetzen, sodass das Papier Anfang Juli letztlich bis auf ein Rekordhoch von 112,70 Euro stieg. Die Zeiten sind nun vorbei. Jefferies-Analyst Constantin Hesse hob zugleich das Ausmaß des gesenkten operativen Ergebnisziels negativ hervor, das gut 50 % unter dem Marktkonsens liegt. Er befürchtet sogar, dass das Eigenheim-Geschäft von SMA Solar erstmals seit 2018 wieder Verluste machen wird.


    Plug Power expandiert weiter nach Europa und kann sich über einen frischen Deal mit einem dortigen Unternehmen freuen. Als erster Meilenstein werden fünf PEM-Elektrolyseursysteme gebaut, die insgesamt 25 MW produzieren. Als Endziel steht eine Anlage mit 2 GW auf dem Plan. Saturn Oil & Gas stärkt seine Position im kanadischen Energiesektor durch die strategische Akquisition von weiteren Öl- und Gasanlagen in Saskatchewan. CEO John Jeffrey betont die Fokussierung auf hohe Kapitalrenditen und freien Cashflow aus den ölhaltigen Förderanlagen in Saskatchewan und Alberta. Saturn plant, den Schuldenabbau voranzutreiben. Die Aktie von SMA Solar war einst ein Anlegerliebling in der Boombranche der erneuerbaren Energien. Nach der aktuellen Gewinnwarnung rutsche sie um 30 % in den Keller. Analysten wie Constantin Hesse betonen, dass das gesenkte operative Ergebnisziel weit unter den Erwartungen des Marktes liegt und Unsicherheiten für das Eigenheim-Geschäft birgt. Drei Unternehmen aus drei unterschiedlichen Energieproduktionsbereichen. Investoren sollten bedenken, dass Öl und Gas, im Gegensatz zu erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne, für eine kontinuierliche Energieversorgung stehen. Stromnetze in Europa sind noch nicht auf Speicherung von erneuerbaren Energien ausgerichtet. Deren Umbau kann Jahre dauern, auch wenn die EU-Kommission mit finanziellen Anreizen neue Märkte unterstützt. Solange es Bedarf an Öl und Gas auf dieser Erde gibt, werden Unternehmen wie Saturn weiterhin unentbehrlich sein.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.
    3. Vorstand – Das eigenverantwortliche und geschäftsführende Organ einer Aktiengesellschaft ist der Vorstand.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 19.07.2024 | 04:45

    Top-Energiewende Aktien: 100 % Rendite durch CO2-Vermeidung! Nel ASA, Plug Power, Carbon Done Right und dynaCERT

    • Energiewende
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    Hitzerekorde, Überschwemmungen und Energienotstand. Im Sommer kommen alle Themen der Klimawende auf den Tisch. Seit Abschaltung der Kernkraftwerke fehlt es in Deutschland an einer grundlastfähigen Stromversorgung. Ausgeprägte Netzschwächen häufen sich, eine Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Wirtschaftsminister Habeck möchte so schnell wie möglich Gaskraftwerke bauen, die später mit Wasserstoff betrieben werden können. Nette Idee! Um vorhandene Löcher zu stopfen, kaufen die Berliner Wirtschaftsexperten derweil französischen Atomstrom zu. Den klimatechnischen Unterschied zwischen Hüben und Drüben kann wissenschaftlich niemand belegen, der deutsche Verbraucher bezahlt diesen Unsinn aber gerne über seine Stromrechnung. So funktioniert die EU-Energiepolitik. Die Ausgabenseite steigt also unaufhörlich, wir kümmern uns deshalb um einen höheren Einnahmenstrom. Im Folgenden einige Ideen für ihr Energie-Portfolio.

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    Kommentar von Juliane Zielonka vom 11.07.2024 | 05:55

    dynaCERT, Volkswagen, Siemens Energy - Wachstumstreiber erneuerbare Energien, wer führt?

    • Erneuerbare Energien
    • Emissionen
    • Mobilität
    • Netzausbau
    • Wasserstoff

    Im Wasserstoffbusiness setzen Länder staatliche Anreize, um diese innovative Technologie weiter zu fördern. So stellen z. B. die USA durch ihr Energieministerium rund 750 Mio. USD für 52 Projekte in 24 Bundesstaaten bereit. Das Ziel ist klar: sauberen Wasserstoff erschwinglich machen und darüber hinaus die internationale Führungsrolle in diesem Sektor gewinnen. Das kanadische Unternehmen dynaCERT hat eine emissionsreduzierende Technologie entwickelt, um herkömmliche Dieselmotoren nachzurüsten und so emissionsfreier zu machen. Diese Brückentechnologie verbindet das Beste aus beiden Welten: die Effizienz von Dieselmotoren und die nachrüstbare und zuschaltbare CO2-reduzierende Antriebsform. Der Motor selbst bleibt in seiner Funktionsweise unberührt. Ein Grund für das schleppende Vorankommen von großen Wasserstoffprojekten ist die noch fehlende Infrastruktur. Hier kann sich Siemens Energy über einen Vorstoß freuen. In seiner Sparte Grid Technologies verzeichnen sie in Zukunft enormes Wachstum. Dass Subventionen nicht immer zum Vorteil sind, merkt Volkswagen in puncto Elektroautos. Das Werk in Brüssel steht auf der Kippe. Und dann ist da noch eine Schadensersatzforderung in Millionenhöhe aus einem ganz anderen Bereich.

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    Kommentar von Stefan Feulner vom 09.07.2024 | 05:10

    ITM Power, Saturn Oil + Gas, Aixtron – Langfristige Weichenstellung

    • Märkte
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    Nicht nur in der Politik, nachdem am Wochenende die Parlamentswahlen in Frankreich über die Bühne gingen, müssen die Weichen für die Zukunft neu gestellt werden. Auch beim Ölproduzenten Saturn Oil & Gas gab es kürzlich Neuigkeiten, wonach dieser einen großen Schritt in Richtung „Midsize-Produzent“ gegangen ist. Mehrere Analysten hoben im Anschluss an diese bedeutende Transaktion den Daumen und sehen in der Aktie eine Vervielfachungschance. Auch in den Wasserstoffsektor kommt neue Bewegung, so dass hier auf lange Sicht ein Rebound anstehen könnte.

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