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12.07.2019 | 06:29

EQS Group AG - freigewordenen Ressourcen für schnelleres Wachstum einsetzen

  • Compliance
  • Investor Relations
  • M&A
Bildquelle: pixabay.com

Die EQS Group AG hat ihre Beteiligung ARIVA.DE an die börsennotierte wallstreet:online AG veräußert. Um Details über die Hintergründe dieser Transaktion zu erfahren und wofür die Verkaufserlöse verwendet werden können, hat GBC Research ein Interview EQS CFO André Silvério Marques geführt.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Fokussierung auf Kerngeschäft

Im Gespräch mit GBC teilt André Silvério Marques mit, dass im Sinne einer optimalen Kapitalallokation EQS zukünftig die Ressourcen auf die Bereitstellung standardisierter Cloudsoftware in den Kernmärkten Corporate Compliance und Investor Relations konzentrieren wird. Diese Märkte verfügen über hohes Wachstums- und Margenpotenzial nicht zuletzt durch die neuesten Softwarelösungen wie CRM, Integrity Line, Investors oder Policy Manager.

Win-Win-Win-Situation

Der Markt hat den Verkauf von ARIVA.DE für wallstreet:online sowie EQS positiv aufgefasst. Laut Ansicht von André Silvério Marques ist die Transaktion für die Marktteilnehmer gut nachvollziehbar. Die Wachstumspotenziale von EQS ist in den Kernmärkten Compliance und IR höher. Entsprechend können sie die freigewordenen Ressourcen für schnelleres Wachstum einsetzen. Für wallstreet:online und ARIVA.DE ergeben sich Skaleneffekte, die EQS nicht heben konnte. Somit ergibt sich für alle eine Win-Win-Win-Situation.

Dynamische Wachstumsziele

Die EQS Group hat dynamische Wachstumsziele in Aussicht gestellt. Auf die Frage, ob diese Ziele auch ohne die ARIVA.DE erreichbar sind oder die freigewordenen Ressourcen genutzt werden können, um im Kerngeschäft zukünftig noch stärker zu wachsen, gab es eine klare Antwort. „Bereinigt um die ARIVA.DE-Umsätze liegt das Wachstum von 2018 auf 2019 bei 18%-25%“, so André Silvério Marques und weiter: „und damit über dem bisher erwarteten Wachstum mit ARIVA.DE Bei der Anpassung der Langfristplanung bitten wir noch um etwas Geduld. Diese veröffentlichen wir mit den Halbjahreszahlen. Aber eines ist sicher: die CAGR (durchschnittliche annualisierte Wachstumsrate von 2018-2025) wird nicht unterhalb der bisherigen Spanne (15%-20%) liegen.“


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von Mario Hose vom 27.10.2020 | 05:50

Tesla, Steinhoff, B-A-L Germany – Wer kommuniziert am besten?

  • Investor Relations

Unter den börsennotierten Unternehmen gibt es unterschiedliche Verhaltensweisen im Umgang mit der Öffentlichkeit. Manche scheuen sich, viel über ihr Geschäftsmodell preiszugeben, weil sie die Konkurrenz fürchten und Nachahmer heraufbeschwören. Andere haben eigentlich gar nicht viel zu erzählen, weil sie nur ein Produkt produzieren, keine eigene IR-Abteilung beschäftigen und sonst eher die Stille lieben. Dann gibt es aber auch Firmen die offensichtlich jeden Tag eine Meldung parat haben und die Anleger förmlich an ihren Lippen kleben lassen, welche bahnbrechende News nun schon wieder über den Äther geht. Sie sind meist hochbewertet und segeln mit ihrer Notiz auf der Euphoriewelle der Spekulanten. Der Kapitalmarkt kennt diese Rituale, sie sind Teil des Geschäfts, fremdes Geld für eigene Zwecke einzuwerben, zu investieren und im besten Fall später eine Gewinnbeteiligung auszuschütten. Oder auch nich, z.B. im Falle von Wirecard wurden die Anleger mit Aussagen über die Geschäftsentwicklung sogar systematisch betrogen. Hier sollten die Richter ein Zeichen setzen, sofern man an die Drahtzieher überhaupt rankommt.

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Kommentar von Mario Hose vom 10.07.2019 | 13:20

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  • SaaS
  • Trading
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Die tick-TS AG aus Düsseldorf ist seit 2017 an der Börse und im Bereich der Softwareentwicklung tätig. Das Unternehmen bietet die Softwarelösungen als Software-as-a-Service (SaaS) bzw. als Application Service Provider (ASP) an. Der Fokus liegt hierbei auf SaaS-Front-Office-Lösungen für den Börsenhandel, Order Management Systeme (OMS), Execution Management Systeme (EMS), Risikoüberwachung des Handels, Börsenzugängen und Distribution von Börsenkursen inkl. Compliance und Reportlösungen. Aktuell zählt das Unternehmen mehr als 80 Banken und Finanzintermediäre zu den Referenzen, u.a. comdirect Bank, HSBC, sino AG und HVB UniCredit.

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