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17.06.2025 | 04:45

Übernahmen! Aufbruch bei den BioTechs - Evotec, BioNTech, PanGenomic Health und CureVac im Fokus

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Bildquelle: pixabay.com

Viele große Pharmakonzerne stehen mit dem Auslaufen von Patenten auf Blockbuster-Medikamente an der „Patentklippe“, massive Umsatzverluste drohen in der Zukunft. Um diese Lücken zu schließen, übernehmen sie passende und innovative Biotech-Unternehmen mit vielversprechenden Wirkstoffpipelines. Manchmal sind es aber auch nur Technologien für die bereits Milliarden bezahlt werden. Die aktuelle Übernahmewelle im Biotechsektor wird durch eine Kombination aus wirtschaftlichem Druck, technologischem Wandel Richtung KI und Digitalisierung sowie einem schwachen Finanzierungsumfeld für kleinere BioTechs getrieben. Nach Jahren der Zurückhaltung und hoher Volatilität rücken fundamentale Bewertungsfaktoren wieder in den Fokus. Investoren kehren zurück, das schafft ein prosperierendes Umfeld für Anleger, die rechtzeitig auf den Zug springen. Wir zeigen ein paar Ideen auf.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: PANGENOMIC HEALTH INC | CA69842E4031 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , CUREVAC N.V. O.N. | NL0015436031 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809

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Inhaltsverzeichnis:


    Evotec – Viele Gerüchte machen die Runde

    Beim Hamburger Wirkstoffentwickler Evotec ist zuletzt wieder etwas Ruhe eingekehrt. Nach den Rückschlägen unter dem langjährigen CEO Werner Lanthaler konnte sich der Aktienkurs deutlich von 5,06 EUR auf bis zu 8,50 EUR im Mai erholen. Im Anschluss führten Gewinnmitnahmen und verhaltene Zahlen zum ersten Quartal jedoch erneut zu einem Rücksetzer auf rund 6,80 EUR. Dann war erstmal Schluss. Seither ranken sich viele Gerüchte um das Unternehmen, zwei Übernahme-Versuche seit 2023 blieben bislang erfolglos. Die kanadische Bank RBC hob kürzlich ihr Kursziel für Evotec von 11,60 auf 11,90 EUR an und bestätigte ihre Einstufung mit "Outperform". Zwar sehen die Analysten weiterhin eine deutliche Margenlücke im Vergleich zur Konkurrenz, gehen aber davon aus, dass diese innerhalb der nächsten drei Jahre geschlossen werden kann. Die diesjährige Hauptversammlung stand unter dem Motto „Pioneering Drug Discovery“. Evotec entwickelt sich durch die Integration KI-gestützter Plattformen und modernster Technologien zu einem Beschleuniger im Bereich lebensverändernder Medikamente. Mit einer Umsatzprognose von ca. 850 Mio. EUR für 2025 ist das Unternehmen mit 1,3 Mrd. EUR nicht zu teuer. Nimmt man das durchschnittliche Kursziel auf der Plattform LSEG als Maßstab, wären 10,35 EUR für die nächsten 12 Monate erreichbar. Ein Aufschlag von fast 50 % zu Kursen um 7,15 EUR. Denkbar wäre aber auch, dass Big Pharma noch einmal anklopft.

    PanGenomic Health – Dem Menschen zugewandt

    Wie bei BioNTech, Pfizer, Moderna und CureVac geht die Entstehungsgeschichte auch bei PanGenomic Health (Kürzel: NARA) auf die Zeit der Corona-Pandemie zurück. Als sich diese rasch ausbreitete wurde deutlich, dass ein dringender Bedarf an zugänglicher Gesundheitsversorgung und effektiven, selbstgesteuerten Gesundheits-Lösungen bestand. Denn Angstzustände und Depressionen nahmen zu, der Zugang zu Ärzten und Therapeuten brach ein, und ein überwältigender Prozentsatz der Menschen, die am meisten zu kämpfen hatten, blieb ohne sinnvolle oder substanzielle Unterstützung. In einer Zeit der Isolation war daher Technologie die naheliegende Antwort. PanGenomic erkannte die Marktlücke und startete damit, digitale Produkte und Tools zu entwickeln, die die Welt des Wohlbefindens verändern würden. Die Firma hat sich in den letzten 5 Jahren rasch weiterentwickelt.

    Heute bietet PanGenomic Health selbstgesteuerte Programme, benutzerfreundliche Plattformen und Ressourcen, die auf validierten Forschungsergebnissen basieren. Das Unternehmen positioniert sich an der Schnittstelle von Technologie und Präventivmedizin mit drei fortschrittlichen, KI-gestützten Plattformen. Dabei kombiniert die mobile Anwendung NARA genetische Profile mit Verhaltensdaten, um passgenaue naturheilkundliche Empfehlungen bereitzustellen. Mindleap.com bietet digitale Unterstützung zur Stressbewältigung, mit individualisierten Programmen zur Selbsthilfe und Fernzugang zu passenden Therapeuten. Das klinische System MUJN wiederum analysiert neurologische Biomarker und erlaubt dadurch eine präzise Feinjustierung von Therapien bei kognitiven oder neurologischen Erkrankungen. Dabei verzichtet PanGenomic bewusst auf die klassische Arztvermittlungsstruktur und verbindet schulmedizinische Methoden mit wissenschaftlich fundierten Alternativansätzen. Die technologische Grundlage bildet die unternehmenseigene Plattform Nustasis AI. Dort laufen diverse Datenströme zusammen, darunter genetische Informationen aus NARA, digitale Symptomprotokolle aus Mindleap sowie Laborparameter aus MUJN. Mit eigens entwickelten Deep-Learning-Modellen wertet das System diese in Echtzeit aus. Um die Risiken generativer KI zu reduzieren, greift PanGenomic auf ein mehrstufiges Sicherheitskonzept zurück: Neben validierten Quellen wie PubMed dienen diagnostische Marker als objektive Prüfgrößen; ergänzend kommen patentierte Analyseverfahren zum Einsatz. So entstehen individuell zugeschnittene Therapieempfehlungen, deren Wirksamkeit kontinuierlich überwacht wird.

    Das Unternehmen verfolgt ein hybrides Geschäftsmodell: Wiederkehrende Umsätze durch Abo-Modelle werden ergänzt von Onlinehandel für pflanzliche Supplements sowie präzisionsdiagnostische Dienstleistungen über MUJN. Während die Ursprünge in frauenspezifischer Gesundheitsvorsorge lagen, hat sich das Portfolio mittlerweile um neurologische Diagnostik und mentale Leistungsförderung erweitert. Ein Bereich, der zunehmend auch gesundheitsbewusste Männer anspricht. Die direkte Verknüpfung von Datenerhebung, KI-basierter Analyse und Produktbereitstellung hebt PanGenomic ziemlich klar von klassischen Telemedizinanbietern wie Hims & Hers ab. Die NARA-Aktie konnte sich seit Mai quasi vervierfachen, die Handelsliquidität ist jedoch noch gering. Man darf davon ausgehen, dass das Technologie-Portfolio weit mehr als die Marktkapitalisierung von 6,8 Mio. CAD wert ist. Rasche Wertzuschläge sollten daher nicht überraschen.

    BioNTech und CureVac – Alte Streitigkeiten, neuer Treueschwur

    Das große Zusammenrücken in der deutschen Biotech-Branche hat begonnen. In der letzten Woche wurde bekannt, dass das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech den Rivalen Curevac aus Tübingen vollständig übernehmen möchte. Mit dem Zukauf wollen sich die Mainzer weiteres Know-how auf dem Weg zu Krebstherapien auf mRNA-Basis ins Haus holen. Die Transaktion wird das Volumen von 1 Mrd. EUR knapp überschreiten, kein Problem für die cashgesegnte BioNTech, die per Jahresende 2024 immer noch über Mittel von fast 20 Mrd. EUR verfügte. CureVac ist bereits der zweite milliardenschwere Deal, den Biontech binnen weniger Wochen verkündet. Zur Zeit der tobenden Corona-Pandemie in 2020 waren beide Unternehmen noch scharfe Konkurrenten, BioNTech verdiente mit Partner Pfizer Milliarden, Curevac scheiterte mit seinem Impfstoff. Bei der geplanten Transaktion soll es einen Aktientausch geben, die Bewertungsbasis für eine CureVac-Aktie liegt bei 5,46 USD oder 4,72 EUR. Der Transaktionswert liegt damit bei 1,25 Mrd. USD, mit Abschluss der Übernahme werden CureVac-Aktionäre ca. 4 bis 6 % an BioNTech halten. Man geht davon aus, dass die bisherigen Altaktionäre wie die Dietmar Hopp-Holding Dievini und die KfW dem Deal zustimmen werden. Bedingung für das Übernahmeangebot ist eine Mindestannahmeschwelle von 80 %. BioNTech, einst mit seinem Covid-Impfstoff „Comirnaty“ auf mRNA-Basis bekannt, forscht an Krebs-Immuntherapien und peilt einen ersten Zulassungsantrag in den USA bis Ende dieses Jahres an. Der Tübinger Forschungs- und Entwicklungsstandort von CureVac soll erhalten bleiben. Damit haben wohl auch die jahrelangen Patentstreitigkeiten vor Gericht ein Ende. Ein Win-Win-Deal für alle Beteiligten!

    Im 12-Monats-Chart zeigen sich mit der jüngsten Übernahme BioNTech und Target CureVac sehr stark. Ein Win-Win-Deal, der wieder Leben in die Branche bringt. Sehr starker Abstieg bei PanGenomic Health, Evotec weiter Schlusslicht der Peergroup konsolidiert weiter. Quelle: LSEG vom 16.06.2025

    Der BioTech-Sektor ist wieder zum Leben erwacht. BioNTech macht vor, wie interne und externe Expansion zusammenpasst. Diese Faktoren führen dazu, dass 2025 als ein „Jahr des Wandels“ für M&A-Aktivitäten im Biotechsektor gelten kann, mit einem erwarteten Wiederaufleben großer Transaktionen und einer Neuausrichtung der Wettbewerbslandschaft. Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf kleinere, spezialisierte Deals und Partnerschaften, um finanzielle Risiken zu minimieren und gezielt in Nischenmärkte zu investieren. PanGenomic Health ist mit seiner innovativen Plattform nur mit 6,8 Mio. CAD bewertet.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Unterbewertet - Analysten rücken LifeScience in den Fokus! Bayer, Vidac Pharma, Novo Nordisk und Pfizer im Check

    • Biotechnologie
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    Dass Analysten den LifeScience-Bereich zuletzt wieder besser einschätzen, zeigt die dynamische Kursziel-Anpassung der DZ Bank für Bayer. Der starke Jahresstart des Pharma- und Agrarchemiekonzerns führt zu deutlich verbesserten Perspektiven, auch die Rechtsrisiken werden nun moderater eingeschätzt. Für leidgeplagte Investoren in einem geopolitisch volatilen Umfeld endlich mal gute Nachrichten. Denn schon lange hat es keine großen Aufwertungen mehr im Sektor gegeben. In Sachen Novo Nordisk sind die Experten allerdings noch uneins, ob der Ertragstrend schon wieder positiv verlaufen wird. Der Verdrängungswettbewerb bei Abnehm-Präparaten ist hoch, das drückt auf die Margen. Beflügelt von der guten Stimmung in der Branche ging es auch mit Pfizer wieder nach oben. Zeit für einen neuen Rundgang durch den Sektor. Wo liegen die Trigger?

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 20.05.2026 | 04:00

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    • Biotechnologie
    • Pharma
    • Wirkstoffentwicklung
    • Biosimilar
    • Turnaround
    • Übernahme

    Die Börse hat sich in den letzten Monaten primär auf HighTech und Rüstung konzentriert. Der gesamte BioTech-Sektor wurde damit links liegen gelassen. Kurzfristig mag diese Strategie für Investoren aufgegangen sein, doch nun sind einige LifeScience-Werte einfach zu billig geworden. Der Hamburger Wirkstoff-Forscher Evotec hat in den letzten 3 Jahren rund 75 % seines Kurswertes verloren, ähnlich erging es BioNTech, Formycon und BioNxt. Doch manch Pipeline ist eben doch wertvoll und von jahrelanger Forschung begleitet. Für einen Aufkäufer mit voller Kasse ein lukratives Geschäft, denn die kostenträchtigen Versuchsreihen sind schon gemacht. Wir blicken auf einen Sektor, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Wo lauern die Chancen für risikobewusste Anleger?

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 07.05.2026 | 04:00

    Mit guten Konzepten und Entspannung im Nahost-Konflikt voran! MustGrow, K+S, Evotec und Novo Nordisk im Fokus

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

    Was für eine Nachricht: Einigung zwischen USA und dem Iran – Märkte plus 2 % in nur 1 Minute! So schnell kann es gehen. Für Investoren eine gute Botschaft, denn eine Entspannung im Iran-Konflikt würde die globalen Lieferketten spürbar entlasten und den Druck auf kritische Transportwege deutlich reduzieren. Besonders die Straße von Hormus verlöre an Brisanz als geopolitischer Risikofaktor, was den weltweiten Waren- und Energiefluss stabilisieren könnte. Sinkende Spannungen dürften auch die Transportkosten wieder senken, Lieferzeiten verkürzen und Preisschwankungen dämpfen. Für Unternehmen aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Agrartechnologie eröffnen sich dadurch neue Planungssicherheiten und Wachstumsperspektiven. MustGrow und K+S sollten von stabileren Agrarmärkten profitieren, während Evotec und Novo Nordisk im Gesundheitssektor von einem ruhigeren Umfeld zusätzlich profitieren könnten. Anleger richten den Blick verstärkt auf Werte, die in einem entspannteren Marktumfeld nachhaltiges Wachstum und verlässliche Erträge versprechen. Sinkt nun endlich auch die Volatilität?

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