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24.10.2023 | 06:00

Nel ASA, Klimat X Developments, Nvidia – riesiges Potenzial in Zukunftsmärkten

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Bildquelle: pixabay.com

In der heutigen Welt, geprägt von technologischer Innovation und dem ständigen Streben nach nachhaltigeren Lösungen, eröffnet sich in verschiedenen Sektoren enormes Potenzial für bahnbrechende Entwicklungen. Besonders in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Wasserstofftechnologie und Emissionsgutschriften stehen Chancen im Mittelpunkt, welche die Art und Weise, wie wir Energie erzeugen, mit Ressourcen umgehen und den Klimawandel bekämpfen, revolutionieren könnten. Diese Zukunftstechnologien bieten nicht nur die Möglichkeit, die Umweltauswirkungen zu reduzieren, sondern versprechen auch erhebliche wirtschaftliche und soziale Vorteile. Wir werfen einen Blick auf drei Unternehmen, die jeweils einen dieser Bereiche abdecken.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , KLIMAT X DEVELOPMENTS INC | CA49863L1067 , NVIDIA CORP. DL-_001 | US67066G1040

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Inhaltsverzeichnis:


    Nel ASA – Quartalszahlen voraus

    Wasserstoff wird als eine der zentralen Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft betrachtet. Die Technologie hat das Potenzial, die Energiewende voranzutreiben und einen großen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu leisten. Wasserstoff kann als Energiespeicher genutzt werden, um erneuerbare Energien zu integrieren und als Brennstoff in der Mobilität eingesetzt werden. In diesem Kontext ist Wasserstoff ein großer Wachstumsmarkt für die Zukunft, der viele Chancen bietet. Davon will Nel ASA profitieren und hat sich auf Elektrolyseure spezialisiert. Zuletzt hat sich das Marktumfeld mit den gestiegenen Zinsen allerdings deutlich eingetrübt.

    Das Unternehmen ist in den Fokus von Leerverkäufern gerückt. Grund dafür sind die zuletzt ausbleibenden Erfolgsmeldungen. Großaufträge sind seit Mitte Juli nicht mehr vermeldet worden und am 25. Oktober stehen die nächsten Quartalszahlen an. Sowohl die EU als auch die USA wollen die Wasserstofftechnologie fördern und haben teilweise ehrgeizige Ziele ausgegeben. Dazu bedarf es laut CEO Hakon Volldal einem Abbau der Bürokratie, beschleunigte Zulassungsverfahren und Zugang zu Finanzmitteln. Das Unternehmen will auch in den USA Fuß fassen und hat Plymouth Charter Township als Ort für ihre Giga-Factory mit einer Kapazität von 4 GW auserkoren.

    Zuletzt konnte man die Teilnahme an dem Projekt HEART verkünden, wo man gemeinsam mit dem Partner Protium und Haskel wasserstoffbetriebene Flugzeuge entwickeln und in Großbritannien bei Inlandsflügen zum Einsatz bringen will. Auch sonst ist Nel ASA an vielen innovativen Projekten beteiligt. Noch ist das Unternehmen aber nicht profitabel. Aktuell scheinen die Bären mit ihrer Einstellung richtig zu liegen, doch die Wasserstoffbranche ist volatil und ein Großauftrag kann die Stimmung schnell drehen. Die Aktie befindet sich weiterhin im Sinkflug und notiert bei 7,05 NOK. Grund dafür sind auch mehrere negative Analystenkommentare.

    Klimat X Developments – Projekte nehmen Fahrt auf

    Immer mehr große Konzerne, wie beispielsweise Apple, die Deutsche Bank und einige Ölmultis, haben sich bereits dazu verpflichtet, klimaneutral zu werden. Diese Unternehmen sind gezwungen, konkrete Pläne zur Erreichung ihrer Netto-Null-Ziele vorzulegen. Ein Baustein dieser Pläne ist der Kauf von CO2-Zertifikaten. Hier kommt Klimat X Developments ins Spiel, die mit ihrem Geschäftsmodell in der Lage sind, große Mengen von Kohlenstoff-Gutschriften bereit zu stellen. Um das zu gewährleisten fokussiert sich das Unternehmen auf große Projekte, bei denen die Gebiete aufgeforstet, die Wälder- und Mangroven restauriert und gleichzeitig geschützt werden.

    Dazu bedarf es Übereinkommen mit Regierungen und Benefit Sharing Vereinbarungen. Wie eng man mit den Regierungsvertretern zusammenarbeitet zeigte sich beim Spatenstich in Suriname, einem Staat in Südamerika, als der Präsident Chan Santokhi an einer Baumpflanzung mit anderen wichtigen Behördenvertretern teilnahm. Vor Ort arbeitet man gemeinsam mit seinem Partner Pomeroon am Schutz und der Wiederherstellung der Mangroven, die 30.000 ha umfassen. Zusätzlich hat man auf einem 12,4 km² großen Farmgelände mit der Einrichtung von Kokosnuss-Setzlingen und der Anpflanzung von Bäumen begonnen. Tree CounterTM überwacht jeden gepflanzten Baum mittels Künstlicher Intelligenz, die von der Uni Kopenhagen bereitgestellt wird. Neben Suriname ist das Unternehmen auch in Liberia, Yucatan, Guyana und Sierra Leone aktiv.

    In Sierra Leone bewirtschaftet das Unternehmen seit 2 Jahren eine Fläche von 1.400 ha. Von dem Projekt profitieren 170 Kleinbauern, die Zahlungen für die 30-jährigen Pachtverträge erhalten haben. Insgesamt wurden Grundstücksabgrenzungen auf einer Fläche von 20.000 ha durchgeführt. Auch in Sierra Leone sollen die Mangroven wiederaufgeforstet werden. Dazu wurden Setzlinge aus der eigenen Baumschule auf einer 10 ha großen Versuchsfläche gepflanzt. Der Markt für CO2-Gutschriften soll von aktuell rund 1 Mrd. USD bis auf 30 Mrd. USD im Jahr 2030 anwachsen. Die Aktie konnte am 16. Oktober einen Aufwärtstrend etablieren, der erst mit Schlusskursen unter 0,115 CAD brechen würde. Aktuell zahlt man 0,15 CAD für einen Anteilsschein.

    Nvidia - Exportbeschränkungen

    Bis Anfang dieses Jahres war der Begriff Künstliche Intelligenz (KI) für viele Menschen nicht greifbar. Dann tauchte ChatGPT auf und immer mehr Menschen schienen zu erkennen, was für eine bahnbrechende Technologie auf die Menschheit wartet. KI hat das Potenzial, nahezu alle Branchen zu revolutionieren und neue Möglichkeiten zu schaffen. Die Nachfrage nach KI-Lösungen steigt kontinuierlich an, da Unternehmen und Organisationen die Vorteile erkennen, die KI bieten kann. Dazu werden aber entsprechende Rechner mit entsprechender Hardware benötigt und da Nvidia schon länger eine Vorreiterrolle in der KI zugeschrieben wurde, sprang der Aktienkurs nach oben.

    Seit dem 17. Oktober hat die US-Regierung die Exportbeschränkungen nach China noch einmal verschärft. Kurzfristig dürften die neuen Vorgaben kaum Auswirkungen auf Nvidia haben. Langfristig könnte es aber doch anders aussehen, denn das Unternehmen macht bis zu 25 % seines Umsatzes mit Rechenzentren in China. Der Verkauf für die speziell für den chinesischen Markt entwickelten A800 und H800 bedürfen nun einer Genehmigung. Der Handelskrieg zwischen den USA und China geht damit weiter. China hat zuletzt den Export von beispielsweise Graphit eingeschränkt. Der Rohstoff ist wichtig für die Automobilbranche, da Graphit in vielen Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz kommt.

    Obwohl KI bereits beeindruckende Fortschritte erzielt hat, steckt die Technologie immer noch in den Kinderschuhen. Es gibt zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, wie beispielsweise die ethischen Fragen im Umgang mit KI, die Sicherheit und der Datenschutz. Dennoch wird KI als ein großer Wachstumsmarkt für die Zukunft angesehen, selbst bei einer möglichen Rezession. Die Umsätze und Gewinne von Nvidia sind ordentlich gestiegen, doch auch die Aktie ist in der Spitze um über 250 % seit Jahresanfang geklettert. Vom Hoch hat man mittlerweile über 20 % verloren und aktuell steht der Wert bei 408,30 USD. Wird das Gap bei rund 306 USD geschlossen, sollte man sich die Aktie genauer ansehen, denn langfristig wird die KI für Wachstum bei Nvidia sorgen.


    Alle drei vorgestellten Technologien haben enormes Wachstumspotential. Nel ASA verbrennt noch Geld, was es im gegenwärtigen Umfeld schwer macht, Investoren anzuziehen. Klimat X Developments befindet sich im Aufbau und kann in Zukunft große Unternehmen mit CO2-Gutschriften versorgen. Da immer mehr Unternehmen klimaneutral werden wollen wächst die Anzahl an potenziellen Kunden. Die Ära der Künstlichen Intelligenz hat gerade erst begonnen. Nvidia hat seine Vorreiterrolle genutzt und den Hype um ChatGPT vergoldet. Das Thema KI wird in den kommenden Jahren noch von sich reden machen.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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