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27.01.2021 | 05:20

Plug Power, Triumph Gold, Moderna – Positionieren, bevor es zu spät ist!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Eines hat der neue Präsident der Vereinigten Staaten Joe Biden und sein Vorgänger Donald Trump gemeinsam: Den Aufbau neuer Schuldenberge. Pünktlich zu seinem Amtsantritt kündigte der 46. Präsident der USA ein neues Hilfspaket im Volumen von 1,9 Bio. USD für Wirtschaft und Konsumenten an. Der extreme Anstieg der weltweiten Schulden von Staat, Unternehmen oder privaten Haushalten wird irgendwann in einem großen Desaster enden. Ein Ausweg ist die Investition in Sachwerte. Positionieren Sie sich jetzt, bevor es zu spät ist!

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA8968121043 , US72919P2020 , US60770K1079

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Inhaltsverzeichnis:


    Dramatische Entwicklung

    Die Corona-Krise forcierte das Wachstum der weltweiten Schulden auf knapp 275 Bio. USD per Ende September 2020 dramatisch. Was passiert nun mit diesen Schulden? Mit Sicherheit werden diese niemals mit Geld, dass dann auch noch einen Wert besitzt, zurückgezahlt. Vielmehr kommt eine Entwertung der Schulden durch Hyperinflation, Währungsreformen oder Schuldenschnitte. Aus dem Dilemma kann man durch den Kauf von Gold beziehungsweise Goldminenaktien entfliehen. Aktuell korrigiert Gold nach den Höchstständen des vergangenen Augusts und Kursen über 2.060 USD. Auf aktuellem Niveau bei 1.850 USD sollte man dennoch erste Positionen aufbauen. Langfristig gehen wir von deutlich höheren Kursen des gelben Edelmetalls aus.

    Den Hebel kaufen

    Alternativ zum Erwerb von Goldbarren oder Goldmünzen ist der Kauf von interessanten Goldminenaktien. Diese versprechen teilweise einen Hebel auf den Goldpreis. So zum Beispiel die Aktie des Mineralexplorationsunternehmens Triumph Gold, an dem unter anderem der Branchenriese Newmont Mining mit 12,8% und der Zijn Mining Fund mit 9,8% beteiligt sind. Aushängeschild der Kanadier ist das einhundert Prozent im Besitz befindliche Freegold-Mining Projekt in Yukon. Auf dem Gebiet, dass eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur aufweist, befinden sich mehrere Lagerstätten mit großem Potenzial. So besitzt die „Revenue“-Mine Kupfer-Gold-Moblydän-Silber, die Mine „Nucleus“ Gold und bei „Tinta Hill“ findet man viele differenzierte Metalle.

    Programm in trockenen Tüchern

    Per Ende September verfügte Triumph Gold über 5,0 Mio. CAD an Cash. Damit ist das Bohrprogramm für 2021 gesichert. Gestern kamen nun die Bohrergebnisse für das Jahr 2020. Das Explorationsprogramm von 2020 konzentrierte sich auf Probebohrungen in den oberflächennahen Goldzielen der Gebiete Revenue-Nucleus und Mount Freegold. Es wurden neun Bohrlöcher über insgesamt 2.068,52 Meter gebohrt. Dabei ergaben alle neun Bohrlöcher signifikante Goldabschnitte in noch nicht oder wenig erkundeten Gebieten. Aktuell notiert die Aktie von Triumph Gold bei 0,13 EUR. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 17,80 Mio. EUR.

    Starke Kooperation

    Plug Power glänzt in den vergangenen Wochen mit positiven Nachrichten. Nachdem in der vergangenen Woche der Bau einer Gigafactory in Rochester im Bundesstaat New York für 125 Mio. USD vermeldet wurde, kommt Plug Power nun mit einer Partnerschaft mit dem französischen Autobauer Renault um die Ecke. Gemeinsam streben die beiden Unternehmen an, mit ihren auf den Einsatz in leichten Nutzfahrzeugen ausgelegten Wasserstofflösungen in Europa einen Marktanteil von mehr als 30% zu erreichen.

    Losgehen soll es schon in diesem Jahr: Das Joint Venture, an dem jeder der beiden Partner 50% besitzen soll, will noch in 2021 mit der Vermarktung von Brennstoffzellen- LCVs in Europa beginnen und in Pilotflotten einsetzen. Ziel der Kooperation ist es, auf dem Markt für leichte Nutzfahrzeuge einzigartige Produkte und Lösungen anzubieten. Der anfängliche Fokus soll auf dem Segment von Lieferwagen liegen, auf den Fahrzeugplattformen der bekannten und beliebten Renault-Transporter Traffic und Master. Parallel ist die Entwicklung und Fertigung von Betankungssystemen geplant, welche ein wesentlicher Bestandteil des grünen Wasserstoff-Ökosystems ist.

    Schutz vor Varianten

    Deutlich nach oben schossen die Aktien des Impfstoffherstellers Moderna. Grund dafür war die Nachricht, dass der Impfstoff von Moderna nach Herstellerangaben auch vor den zunächst in Großbritannien und Südafrika entdeckten Corona-Mutationen schützen soll. Die Studie wurde bislang allerdings nicht von unabhängigen Experten begutachtet und in einem Fachjournal veröffentlicht. Nach der Meldung schloss Moderna am Montag um 12% höher bei 147 USD. Auch im Dienstagshandel präsentierte sich das US- Biotechunternehmen stabil und notiert aktuell bei 150 USD. Ein Durchbruch durch diese signifikante Widerstandszone würde zu einem Test des Allzeithochs bei 172 USD bedeuten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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