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21.06.2021 | 04:13

Porsche, Gazprom, Teck Resources, GSP Resource – Die Rohstoff-Rallye geht weiter!

  • Rohstoffe
  • e-Mobilität
Bildquelle: pixabay.com

Das war eine kleine Verfalls-Schwäche am Freitag. Selten konnte sich der DAX in den letzten Wochen zu einer Korrektur hinreißen lassen. Doch am Triple-Witching Day fiel er am Morgen bereits in die Tiefe und verlor im Tagesverlauf ganze 2% auf 15.420 Punkte. Das Alltime-High bei 15.808 ist nun wieder etwas entfernt und auch die Nebenschauplätze mussten etwas Federn lassen. Beim großen S&P 500 gab es die erste schlechte Woche seit der großen Mai-Korrektur. Chart-Techniker indes verhalten sich noch ruhig, wahrscheinlich war es nur eine Korrektur im Aufwärtstrend. Rohstoffe blieben von der Korrektur weitgehend verschont, Brent und WTI-Öl blieben auf Hoch nahe 74 bzw. 71 USD, Kupfer bei immer noch knapp unter 10.000 USD.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: CA36249G1090 , CA8787423034 , US3682872078 , DE000PAH0038

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Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
"[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

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Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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Porsche SE – Eigene Batterie-Produktion am Start

Die Porsche SE wird in einem neuen Joint Venture mit dem deutschen Lithium-Ionen-Spezialisten Custom Cells GmbH Batteriezellen für elektrische Sportwagen entwickeln und produzieren. Die Zuffenhausener investieren dafür einen hohen zweistelligen Millionenbetrag und erwerben einen Anteil von 83,75% an dem Cellforce-Venture. Die Kleinserienproduktion der Hochleistungs-Batterien soll bereits in 2024 starten.

„Die Batteriezelle ist der Verbrennungsraum der Zukunft", so Porsche in der Mitteilung vom Wochenende. Die neue Tochtergesellschaft wird eine wichtige Rolle für Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Hochleistungszellen spielen. Damit nehmen die deutschen Premium-Hersteller das Flaschenhalsthema „Batterie“ auf die eigene Agenda. Es dürfte klar sein, dass der erste Hersteller einer sinnvollen Batterie einen großen Teil des Marktes erobern wird. Spezielle Batterien für Sportwagen müssen darüber hinaus mit hohen Temperaturen zurechtkommen und in der Lage sein, sehr schnell zu laden und effektiv Energie zu rekuperieren. Die Topthemen Reichweite, Leistung und Ladezeit sind nun in den Ingenieursburgen zu optimieren.

Die neuen Zellen werden eine Aufladung in weniger als 15 Minuten ermöglichen, sagte Porsche-Vorstandschef Oliver Blume in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Derzeit benötigt das Modell Taycan etwa 22,5 Minuten, um die Batterie von 5 auf 80% aufzuladen. Für eine höhere Energiedichte und eine kompaktere Batterie will Porsche Silizium als Anodenmaterial verwenden. Das Werk außerhalb Stuttgarts wird eine Jahreskapazität von mindestens 100 Megawattstunden haben, genug um Zellen für etwa 1.000 Sportwagen pro Jahr zu produzieren.

Die Porsche-Aktie eilte in den letzten Wochen von Hoch zu Hoch, das aktuell positive Szenario um die Automobilaktien dürfte auch noch eine Weile anhalten. Mit 158 EUR hatte man in 2007 sein Alltime-High, nun ist die Aktie seit 13 Jahren wieder knapp unter der 100 EUR-Marke zu finden. Halten!

Gazprom – Super Zahlen und steigende Energiepreise

Gazprom ist einer der größten Energie-Produzenten der Welt v.a. im Bereich Erdgas und Öl. Dem russischen Erdgasriesen spielen derzeit die anziehenden Preise für Öl und Gas kräftig in die Karten. Auch das Absatzvolumen liegt witterungsbedingt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Diskussionen um Nordstream II halten zwar an, aber partiell wird weiter gebaut, dieses Projekt sollte trotz aller Einwände vollendet werden.

Auf Halbjahresbasis kletterten die Erdgasexporte in Ländern außerhalb der ehemaligen Sowjetunion im Jahresvergleich um 26,7% auf 92,3 Mrd. Kubikmeter. Die Gasproduktion lag mit 241,4 Mrd. Kubikmetern sogar ganze 17,2% über dem Vorjahresniveau. Es dürfte uns daher nicht sonderlich überraschen, wen der Gewinn des Rohstoffkonzerns im laufenden Jahr ein starkes Niveau erreichen wird. Zu erwarten ist ein EBITDA-Anstieg von etwa 50% auf rund 30 Mrd. USD.

Die Aktie bietet neben einem sehr niedrigen KGV von 4 auch eine Dividendenrendite von über 6%. Herausragend ist auch das Kurs-Buch-Verhältnis von 0,4 im Vergleich zu 1,2 in der Branche. Mit einem leicht korrigierten Kursniveau von 6,22 EUR gegenüber dem Hoch von 6,40 EUR kann man jetzt bereits wieder günstige Kauflimite platzieren.

GSP Resource – Ein aussichtsreicher Nachbar von Teck Resources

GSP Resource Corp. ist ein Mineralexplorations- und Erschließungsunternehmen, das sich auf Liegenschaften im Südwesten von British Columbia spezialisiert hat. Mit dem Alwin Mine Project liegt man in unmittelbarer Nähe zum Nachbarn Teck Resources. Das Unternehmen besitzt eine Option auf den Erwerb von 100% der Alwin-Rechte, einem Claim für den Abbau von Kupfer, Gold und Silber, der sich in der Kamloops Mining Division, 18km westlich von Logan Lake befindet. GSP besitzt auch 100% am rund 600km entfernten Olivine Mountain-Projekt, welches im Komplex Tulameen angesiedelt ist.

Direkt neben GSP im Highland Valley befindet sich die aktive Mine von Teck Resources, einem der großen Rohstoffförderer mit Schwerpunkt Kupfer. Da GSP Resource im Rahmen erster Bohrproben bereits Gehalte von 1,29% Kupferäquivalent über eine Strecke von 14,1m gebohrt hat und 2021 weiter explorieren will, sollten die nächsten Ergebnisse noch mehr Hinweise zur Ergiebigkeit der Liegenschaft liefern. Die historische Untertagemine, die über eine Länge und Tiefe von 500 mal 300m angelegt war, produzierte von 1916 bis 1981 aus fünf großen subvertikalen Zonen bereits 233.100 Tonnen Gestein, die insgesamt 3.786 Tonnen Kupfer, 2.729 kg Silber und 46,2 kg Gold enthielten. Der durchschnittliche, verdünnte Kopfgehalt betrug 1,5% Kupfer. Das sind Zahlen, die einen wirtschaftlichen Abbau absolut möglich machen.

Bei der aktuell geringen Kapitalisierung von nur 6 Mio. CAD dürfte GSP Resource zudem bald in den Fokus eines Majors geraten, wegen der geographischen Nähe naheliegend wäre natürlich Teck Resources an erster Stelle zu nennen. Von den 24,2 Mio. vollverwässerten Aktien liegen 23% in der Hand des Managements und anderer Insider, der Freefloat wird mit etwa 50% angegeben. Die niedrige Bewertung dürfte mit den aktuellen Bohrungen u. E. nicht mehr lange bestehen bleiben.


Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Der Kupferpreis hatte im Mai 2021 seinen vorläufigen Höchststand bei etwa 10.500 USD erreicht. Seitdem erleben wir eine normale Konsolidierung von 10-15%, das ist im Aufwärtstrend kein ungewöhnlicher Vorgang. Der Anstieg seit Anfang 2020 beträgt über 100%. Kupferminen konnten in der gleichen Zeit ein Vielfaches dieser Performance für sich verbuchen, die jüngste Korrektur fiel dementsprechend etwas höher aus. Für viele Marktteilnehmer ist das mittelfristige Szenario für das Industriemetall jedoch gesetzt. Denn seit dem politischen Schulterschluss zur e-Mobilität, schießt die Nachfrage nach Kupfer und Batterie-Metallen durch die Decke. Minenbetreiber weltweit sind alarmiert, die aktuell förderbaren Kapazitäten decken gerade mal 85% des Bedarfs ab 2022 ab. Wer kann die Lücke schließen?

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