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19.02.2026 | 05:00

Stock Picking Alarm! Riesiges Upside bei Power Metallic Mines, TeamViewer auf Rekordtief, Barrick solide!

  • Polymetallische Vorkommen
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  • Elektrifizierung
Bildquelle: pixabay.com

Eine der größten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas gibt es noch zum Schnäppchenpreis. Die Analysten von Noble Capital Markets trauen der Aktie von Power Metallic Mines nahezu eine Verdreifachung zu. Renommierte Branchengrößen sind bereits im Aktionärskreis vertreten und haben der Gesellschaft damit den Ritterschlag verliehen. Bewertungstechnisch wird das für dieses Jahr geplante NYSE-Listing für Schub sorgen. Bei Barrick führt die Edelmetallhausse zu Rekorden. Das geplante IPO der nordamerikanischen Gold-Assets ist noch nicht eingepreist. Dagegen überwiegt bei Teamviewer trotz Megatrends wie KI die Frustration. Wo lohnt jetzt der Einstieg?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080

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Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Strong Buy

    Die Analysten des US-Brokers Noble Capital Markets stufen die Aktie der Explorationsgesellschaft als klaren „Kauf“ ein und formulieren ein Kursziel von 3,65 CAD. Aktuell notieren die Anteilsscheine bei 1,28 CAD, woraus sich ein Aufwärtspotenzial von nahezu 200 % ableiten lässt.
    Die Liste der Kaufargumente ist lang. Herzstück der Gesellschaft ist die 100%ige Nisk-Liegenschaft in der kanadischen Provinz Québec, einer erstklassigen Bergbaujurisdiktion. In der Vergangenheit konnte ein hochgradiges System aus Kupfer, Nickel, Platin, Palladium, Gold und Silber identifiziert werden. Mit Nisk verfügt die Gesellschaft über eines der größten polymetallischen Vorkommen Nordamerikas.
    Dieser Rohstoffmix ist für die industrielle Fertigung und die Elektrifizierung relevant. In Zeiten geopolitischer Spannungen und dem Wunsch sicherer Lieferketten steigt die Attraktivität des Assets nochmals deutlich. Im vergangenen Jahr wuchs zudem durch die strategischen Akquisitionen von Li-FT Power und weiteren Parteien die Fläche der Liegenschaft um mehr als 600 % auf 313 qkm an.
    Innerhalb des Nisk-Projekts gibt die Lion-Zone den Ton an. Zuletzt veröffentlichten die Kanadier phänomenale erste metallurgische Testergebnisse für diese wichtigste Zone. Die vom Experten SGS durchgeführten Locked-Cycle-Tests auf Material zeigten sehr hohe Gewinnungsraten. Es konnten knapp 99 % bei Kupfer, rund 97 % bei Platin und über 93 % bei Palladium gemessen werden. Für die Interpretation der Ergebnisse ist wichtig, dass die Daten mit konventionellen Flotationsverfahren erzielt wurden und damit ohne komplexe und kostspielige Spezialprozesse.
    Die Kanadier sind durch eine große im letzten Jahr durchgeführte Kapitalerhöhung bis Ende 2026 durchfinanziert. Seit 2025 läuft ein umfangreiches, rund 100.000 Meter umfassendes Bohrprogramm. Neue Ergebnisse stellen einen wichtigen Newsflow und damit Impulsgeber für die Aktienkursentwicklung dar.
    Jüngst berichtete die Gesellschaft über weitere Ergebnisse des laufenden Bohrprogramms. Innerhalb der Lion-Zone konnten Erweiterungen unterhalb der hochgradigen Ausläufer nachgewiesen werden. Darunter ein hochgradiger Palladium-Platin-Gold-Kupfer-Durchschnitt von 8,40 m mit 8,05 % Kupferäquivalent innerhalb von 20,40 m mit 4,11 % Kupferäquivalent sowie 5,10 m mit 9,86 % Kupferäquivalent innerhalb von 8,60 m mit 6,34 % Kupferäquivalent.
    Momentan ist die Gesellschaft mit 300 Mio. CAD bewertet. Bewertungstechnisch wird sich das für dieses Jahr geplante Listing an der NYSE positiv auswirken. Der Börsenplatz bietet eine wesentlich größere Wahrnehmung und einen breiteren Investorenzugang. Dass renommierte Investoren dem Nisk-Projekt großes Potenzial zutrauen, kann man am Aktionärskreis ablesen, der Namen wie Robert Friedland, Rob McEwen und Gina Rinehart umfasst.
    Hinweis: Wer mehr über die Aussichten von Power Metallic Mines aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird auch CEO Terry Lynch präsentieren.

    TeamViewer – Enttäuschender Ausblick lässt Aktie abstürzen

    Dass sich Branchenwachstum nicht automatisch auf ein Unternehmen überträgt, lässt sich gut am Beispiel TeamViewer ablesen. Der Fernwartungssoftwareanbieter hatte vor wenigen Tagen einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Daraufhin sackte die Aktie auf ein Rekordtief auf unter 5 EUR ab.
    Schon länger tendiert die TeamViewer-Aktie südwärts. Eine enttäuschende operative Entwicklung und Gewinnwarnungen können als Ursache ausgemacht werden. Zudem erwies sich der Zukauf der US-Firma 1E als Belastungsfaktor. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass man im laufenden Jahr umsatzseitig um maximal 3 % zulegen könne.
    Noch im Herbst hatte der Konzern eine Erlösspanne von 790 bis 825 Mio. EUR für 2026 in Aussicht gestellt. Dann endete das Schlussquartal jedoch schlechter als von der Gesellschaft erwartet am unteren Ende der Erwartungen. Nach dem währungsbereinigten Umsatzzuwachs von 5 % im letzten Jahr auf 767,5 Mio. EUR, können Anleger somit mit einem Umsatz von höchstens 790,5 Mio. EUR im laufenden Jahr rechnen. In Bezug auf die operative Marge wird ein Rückgang von rund einem Prozentpunkt auf 43 % in Aussicht gestellt.
    Mittelfristig bestätigte TeamViewer ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Zuletzt verwiesen Analysten vermehrt auf KI-bedingte Risiken hin. Laut der Experten von Bernstein sei das Unternehmen innerhalb der Softwarebranche überdurchschnittlich hoch dem KI-Druck ausgesetzt. Bernstein belässt den Titel auf „Market-Perform“ und formuliert ein Kursziel von 11 EUR.

    Barrick Mining – Analysten sehen Upside von 20 %

    Haussierende Gold- und Kupferpreise bescherten den Kanadiern im vergangenen Geschäftsjahr üppige Gewinne. Das Schlussquartal zeigte Rekordniveaus bei Ertrag und Cashflow. Über höhere Ausschüttungsquoten lässt die Gesellschaft Aktionäre am Unternehmenserfolg partizipieren.
    Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr offenbart, welchen Herausforderungen die Branche, insbesondere große Produzenten, ausgesetzt ist: sinkende Mineralisierungsgrade und steigende Kosten. Die für 2026 formulierte Guidance bedeutet einen Rückgang der Produktionsniveaus für Gold (2,9 bis 3,25 Mio. Unzen) und Kupfer (190.000 bis 220.000 t Kupfer). Zudem werden die Produktionskosten um rund 15 % höher erwartet. Unter dem Strich ist dennoch angesichts der hohen Preise mit einem Gewinnanstieg zu rechnen. Analysten bescheinigen dem Titel ein Aufwärtspotenzial von 20 %.
    Zuletzt konnten Anleger wegen der Beilegung eines großen Konflikts aufatmen. Nach über zwei Jahren extremer Unsicherheiten verlängerte die Militärregierung Malis nun die Bergbaulizenz des Loulo-Gounkoto Komplexes im afrikanischen Land. Die Mine ist ein wichtiges Asset. Die zuletzt aktualisierte Machbarkeitsstudie stellt eine jährliche Goldproduktion von rund 421.000 Unzen Gold in Aussicht. Im Rampenlicht stehen zudem die Gold-Assets in Nordamerika. Diese plant Barrick abzuspalten und als eigenständige Gesellschaft bis Ende des Jahres an die Börse zu führen.

    Fazit

    Mit Nisk besitzt Power Metallic Mines ein außergewöhnliches Asset mit großem Potenzial. Die phänomenalen metallurgischen Testergebnisse spiegeln das zusätzlich wider. News aus dem laufenden Bohrprogramm und das Listing an der NYSE werden der Aktie Schub verleihen. Analysten machen ein Potenzial von fast 200 % aus. Bei Barrick läuft es rund, das IPO der nordamerikanischen Gold-Assets wird den Kurs weiter beflügeln. Bei Teamviewer läuft es dagegen nicht. Das in Aussicht gestellte Wachstum kann nicht überzeugen, zudem sinken kurzfristig die Margen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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