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16.02.2026 | 05:15

Aufgepasst! Diese Kurse steigen weiter: Almonty Industries, Renk und Steyr Motors. Nicht verpassen!

  • Wolfram
  • kritische Rohstoffe
  • Geopolitik
  • Verteidigung
Bildquelle: pixabay.com

Die Verschnaufpause nahe des Allzeithochs bei Almonty Industries dürfte sich als sehr kurz herausstellen. Zu stark wiegen die Kaufargumente für die Aktie. Zuletzt haben gleich mehrere Analysten die Kursziele angehoben. Als weltgrößter Produzent des kritischen Rohstoffs Wolfram besitzt die Gesellschaft geopolitisches Gewicht, das angesichts Initiativen wie die der US-Regierung zum Aufbau strategischer Reserven für Seltene Erden und anderer kritischer Rohstoffe, weiter zunimmt. Für die beiden Rüstungsaktien Renk und Steyr Motors werben zuletzt mehrere Analysten. Wer hat die Nase vorn?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , RENK AG O.N. | DE000RENK730 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25

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Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries – Perfekte Mischung für weitere Kurssteigerungen!

    Almonty Industries ist eine perfekte Investment Story. Kaum eine Aktie vereint so viele Faktoren, die für massives und langanhaltendes Wachstum sprechen, was sich in weit überdurchschnittlichen Renditen für Investoren niederschlagen sollte. Die perfekte Konstellation ist eine Mischung aus Alleinstellungsmerkmal vereint mit globalen Nachfragetrends, die geopolitisch massiv verstärkt werden.
    Almonty steht für die größten Wolfram-Aktivitäten der Welt außerhalb Chinas. Damit besitzt die in den USA ansässige Gesellschaft geopolitisches Gewicht. Jüngst kündigte die US-Regierung an, eine strategische Reserve für Seltene Erden und andere kritische Rohstoffe zur Unterstützung der nationalen Technologieindustrie ins Leben zu rufen. Das ist Spiegelbild der neuen Realität in der Rohstoffbranche. Regierungen und Staaten etablieren sich als immer wichtigere Investorengruppe. Sie sind bereit, hohe und strategisch motivierte Preise für Versorgungssicherheit zu bezahlen.
    Wolfram ist wegen seiner besonderen Eigenschaften ein essenzieller Rohstoff für mehrere Industrien, insbesondere für die Verteidigungsbranche. Die Preise sind in den letzten Monaten durch die Decke gegangen. Auf Grundlage höherer Preisniveaus steigerten zuletzt mehrere Analysten die Kursziele für die Almonty-Aktie deutlich. Der geopolitische Faktor bzw. eine strategische Prämie werden aktuell jedoch (noch) nicht eingepreist.
    Mit der hochlaufenden Wolfram-Produktion in Südkorea, dem in Aussicht gestellten Produktionsstart in den USA in der zweiten Jahreshälfte und der bestehenden Produktion in Portugal, wird die Gesellschaft in Zukunft 40 % der nicht-chinesischen Nachfrage der Welt bedienen. Die Analysten von Sphene Capital erwarten im laufenden Jahr dadurch einen Umsatz von rund 200 Mio. CAD, welcher sich auf 530 Mio. CAD im Folgejahr mehr als verdoppeln soll. Die Gewinne sollen stark überproportional zulegen: von 68 Mio. CAD in 2026 auf 263 Mio. CAD in 2027, das entspräche einer Nettomarge von rund 50 %. Ab 2028 gehen die Experten von einem Umsatzniveau von rund 1 Mrd. CAD aus. Dann soll die Nettomarge sogar nochmals zulegen und ein sagenhaftes Niveau von rund 60 % erreichen!
    In den letzten Tagen hat die Aktie auf hohem Niveau kurz konsolidiert. Für Anleger ist das eine gute Chance einzusteigen, oder bestehende Positionen auszubauen. Mehrere Analystenhäuser erhöhten zuletzt ihre Kursziele. Dabei beschränken sich die Experten jedoch in erster Linie auf das höhere Preisniveau. Strategische Preise bzw. Prämien aufgrund des Alleinstellungsmerkmals von Almontys Aktivitäten finden bislang keinen (nennenswerten) Einfluss. Weitere Kurssteigerungen sind vorgezeichnet.
    Wer mehr über die Aussichten von Almonty Industries aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird auch CEO Lewis Black präsentieren.

    Kostenlos beim International Investment Forum teilnehmen!

    Renk – Analysten erwarten kurzfristig starke Belebung der Auftragseingänge

    Rüstungstitel sind in den letzten Monaten zunehmend volatil. Im vergangenen Jahr erklommen die Branchenvertreter durch die Bank weg Allzeithochs. Das reflektierte die massiv steigenden Verteidigungsbudgets und beinhaltete auch ein gutes Stück an Vorschusslorbeeren. Von dem Hoch von 90 EUR im Herbst korrigierte die Aktie zuletzt auf rund 50 EUR und notiert aktuell bei 58 EUR. Damit ist die Gesellschaft mit 5,8 Mrd. EUR bewertet.
    Damit werden Umsatzmultiples von 4,3 (2025) und 3,8 (2026) bezahlt, die Kennzahl sinkt für 2027 auf 3,2. Analysten bewerten den Titel in Summe mit „Kaufen“ und einem Kursziel von 68,50 EUR. Zuletzt erhöhten die Experten der Bank of America ihr Kursziel auf 75 EUR. Die Analysten stellen kurzfristig stark anziehende Auftragseingänge in Aussicht. Anfang des Jahres gab der Konzern bekannt einen Auftrag der U.S. Army mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu 75,5 Mio. USD in den nächsten 5 Jahren erhalten zu haben. Zuletzt kündigte Renk zudem an, weitere Investitionen in US-Bundesstaaten zu tätigen.

    Steyr Motors – Nahezu Umsatzverdopplung in 2026?

    Die Österreicher gehören zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich maßgeschneiderter Motoren für den einsatzkritischen Gebrauch im militärischen, aber auch im Verteidigungssektor. Auch wenn die Gesellschaft damit kein reinrassiger Rüstungstitel ist, erlangte die Aktie wegen des Rüstungsgeschäfts in der Vergangenheit große Beachtung. Die hohen prognostizierten Wachstumsraten, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen, gepaart mit einer vergleichsweise niedrigen Unternehmensbewertung verleihen dem Titel deutliches Aufwärtspotenzial.
    Anfang des Monats präsentierte die Gesellschaft die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres und einen Ausblick auf 2026. Erlöse und EBIT lagen in der zuvor reduzierten Guidance. Es wurde ein Umsatz von 48,5 Mio. EUR (+16,5 %) und ein bereinigtes EBIT von 7,0 Mio. EUR erzielt, was einer Marge von 14,5 % entspricht. Für das laufende Geschäftsjahr stellt Steyr einen Umsatzanstieg auf 75 bis 95 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge von mindestens 15 % in Aussicht. Gestützt wird dies durch einen Auftragsbestand von über 300 Mio. EUR bis 2030.
    In den vergangenen Monaten weitete die Gesellschaft das Geschäft international aus. Im laufenden Jahr erscheinen zudem kleinere Akquisitionen mit strategischem Fit realistisch. Nach Unternehmensangaben befände man sich diesbezüglich teilweise in fortgeschrittenen Gesprächen. Derzeit ist die Gesellschaft bei einem Kurs von 44,6 EUR mit 230 Mio. EUR bewertet. Das durchschnittliche Kursziel von Analysten liegt bei 66 EUR, was ein Aufwärtspotenzial von knapp 50 % signalisiert. Als charttechnische Hürde ist die anstehende Marke von 48 EUR wichtig.

    Fazit

    An der Aktie von Almonty Industries führt kein Weg vorbei. Zu stark ist die Marktposition als weltgrößter Wolframproduzent außerhalb Chinas und zu wichtig sind die Aktivitäten auf geopolitischer Ebene. Analysten hoben zuletzt die Kursziele erneut an. Die aktuelle Kurskonsolidierung kommt willkommen. Analysten heben den Daumen für Renk und Steyr Motors. Auftragseingänge und Unternehmensbewertung stimmen hier.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Almonty Industries
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    • Diabetes
    • Zahlungsplattform
    • Bezahlsysteme

    Die Börse spaltet sich! Während Bergbauwerte von geopolitischen Verwerfungen und der strategischen Rohstoffjagd profitieren, stürzen etablierte Börsenkonzerne bei kleinsten Enttäuschungen ab. Dieser radikale Wandel markiert das Ende der Globalisierungslogik. Heute schlägt Resilienz die Effizienz. Drei völlig unterschiedliche Unternehmen stehen exemplarisch für diese neue Ära: Der Wolfram-Produzent Almonty Industries, der Pharmariese Novo Nordisk und der Zahlungsdienstleister PayPal. Wir analysieren die aktuelle Situation.

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