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09.02.2026 | 05:30

Kursmassaker bei Stellantis, BYD stoisch, Power Metallic Mines mit großem Potenzial!

  • Nickel
  • Kupfer
  • Polymetallische Vorkommen
  • Geopolitik
  • Elektromobilität
Bildquelle: pixabay.com

Die Börse ist keine Einbahnstraße. Während BYD sich als einer der größten Hersteller der Welt von Elektroautos etabliert hat, muss Stellantis sich Fehleinschätzungen eingestehen, was zu Abschreibungen führen wird, die den aktuellen Börsenwert übersteigen. Das schockte die Börse zuletzt. Glänzende Aussichten dagegen bei Power Metallic Mines. Die Kanadier verfügen über eine der größten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas. Dieses Asset ist für viele Industriekonzerne wertvoll. In Zeiten des Aufbaus strategischer Reserven von kritischen Rohstoffen sollte die Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit erlangen. Namhafte Investoren sind bereits eingestiegen und Analysten bescheinigen dem Papier Verdopplungspotenzial.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , STELLANTIS NV | NL00150001Q9 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296

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Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Ganz vorne

    Das ohnehin bedeutende Flaggschiff-Projekt Nisk in der kanadischen Provinz Québec, welches zu den größten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas gehört, hat mit dem jüngsten Newsflow neue Maßstäbe gesetzt. Aktuell ist die Gesellschaft bei 1,27 CAD mit knapp 300 Mio. CAD bewertet. Die Analysten von Roth Capital Partners stufen die Aktie als Kauf ein mit einem Kursziel von 3,00 CAD - ein Upside von mehr als 100 % !
    Bei Nisk stehen Kupfer, Nickel, Platin, Palladium, Gold, Silber und Kobalt im Fokus. Vergangene Bohrdaten untermauern die Qualität und Größe der Liegenschaft durch den Nachweis hoher Kupferäquivalent-Gehalte und deren Fortsetzung in die Tiefe. Kupfer und Nickel besitzen die größte Bedeutung unter den Rohstoffvorkommen auf Nisk. Im vergangenen Jahr konnte im Zuge von Akquisitionen von Li-FT Power und weiteren Parteien die Projektfläche um mehr als 600 Prozent auf 313 km² gesteigert werden.
    Nickel ist ein wichtiges Batteriemetall und erhält zunehmend höheren Stellenwert im Zuge des Wachstums der Elektromobilität und von Stromspeichern. Kupfer ist ebenso für die Energiewende unverzichtbar und wandelt sich potenziell zu einem Engpassfaktor aufgrund eines strukturellen Angebotsdefizits.
    Power Metallic Mines hat mit der jüngsten Meldung zur Metallurgie phänomenale Ergebnisse geliefert. Die von SGS durchgeführten Locked-Cycle-Tests auf Material aus der Lion Zone lieferten sehr hohe Gewinnungsraten, auch im Vergleich zum Branchenmaßstab. Die Tests zeigten knapp 99 % bei Kupfer, rund 97 % bei Platin und über 93 % bei Palladium. Nochmals bedeutsamer sind diese Daten, da die Ergebnisse mit konventionellen Flotationsverfahren erzielt wurden und somit ohne komplexe und kostspielige Spezialprozesse. Damit werden Qualität und Perspektiven der Liegenschaft eindrucksvoll untermauert.
    Mit einem aktuellen Cashbestand von über 30 Mio. CAD ist die Gesellschaft bis Ende des Jahres gut durchfinanziert, um das 100.000 Meter umfassende Bohrprogramm, welches bereits zur Hälfte absolviert wurde, abzuschließen. Aus dem Bohrprogramm ist ein kontinuierlicher Newsflow zu erwarten, was zu positiven Impulsen für die Aktie führen sollte. Ebenso werden Informationen zu Plänen der ersten Mineralressourcenschätzung und dem geplanten Listing an der NYSE mit Sicherheit von Investoren große Beachtung finden.

    https://youtu.be/QAaAenUdeHI

    Wer mehr über die Aussichten von Power Metallic Mines aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird auch CEO Terry Lynch präsentieren.

    Stellantis – Autokonzern schockt die Märkte

    Der Automobilkonzern mit Marken wie Fiat, Opel, Peugeot, Jeep, Dodge und RAM stellt sich strategisch neu auf. Zukünftig sollen Hybride und Verbrenner im Vordergrund stehen. Das E-Auto verliert an Gewicht. CEO Antonio Filosa räumte jüngst ein, der Konzern habe die Nachfrage des Marktes falsch eingeschätzt.
    Die mit dem strategischen Schwenk verbundenen Abschreibungen von fast 22 Mrd. EUR schockten die Börse. Die Aktie brach massiv ein und verlor rund ein Viertel ihres Wertes. Bei einem Kurs von rund 6 EUR ist der Autobauer nun mit knapp 18 Mrd. EUR bewertet. Das Gros der in Aussicht gestellten Abschreibungen, rund 15 Mrd. EUR, steht im Zusammenhang mit der geänderten E-Auto-Strategie in den USA. Geänderte Rahmenbedingungen in den USA, u. a. die gestrichene Förderung von E-Autos, hatten sich schon in den letzten Monaten mit sinkenden Absatzzahlen und niedrigeren Preisen bemerkbar gemacht. Zudem kämpft der Konzern mit Qualitätsproblemen.
    Für das laufende Jahr stellte das Unternehmen derweil einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, einen operativen Gewinn von 1,6 Mrd. EUR sowie einen steigenden Free Cashflow in Aussicht. Am 21. Mai will Stellantis seine neue Strategie im Detail vorstellen. Die Phase der neuen strategischen Adjustierung wird zunächst schmerzhaft für Aktionäre. Der Konzern will die Dividendenzahlung in den nächsten Jahren aussetzen und zugleich bis zu 5 Mrd. EUR über die Emission von Anleihen einwerben.

    BYD – Platzhirsch mit moderater Bewertung

    Die Chinesen gehören weltweit zu den größten Herstellern von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Zudem ist der Konzern ein großer Anbieter von Solar- und Energiespeicherlösungen. Aktuell ist die Gesellschaft mit 114 Mrd. USD bewertet. Analysten veranschlagen das Aufwärtspotenzial der Aktie auf rund 40 %. Generell sind die Anteilsscheine als moderat bewertet einzustufen, so liegt das KGV für das laufende Geschäftsjahr bei 15.
    Protektionismus und Handelszölle wirken zunehmend empfindlich auf die Aktienkursentwicklung. Der nationale Markt ist seit vielen Quartalen von einem starken Preiskampf geprägt. BYD reagiert darauf mit einer internationaleren Wachstumsstrategie, deren Erfolg jedoch deutlich von Rahmenbedingungen abhängt. Zuletzt machten die Experten der UBS Hoffnung auf neue EU-Zollregeln. Sollte es hier zu einer Einigung kommen, würde BYD davon deutlich profitieren.

    Fazit

    Power Metallic Mines liefert einen konstanten und guten Newsflow. Zuletzt berichtete die Gesellschaft über die phänomenale Metallurgie. Das Flagschiff-Projekt Nisk ist eine der größten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas und gewinnt damit geopolitisches Gewicht. Analysten bescheinigen der Aktie ein Aufwärtspotenzial von über 100 %. Stellantis schockte dagegen die Märkte. In drei Monaten soll die neue Strategie im Detail vorgestellt werden. BYD ist mit wachsender Größe abhängig von Rahmenbedingungen, die nicht in der Hand des Konzerns liegen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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