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30.01.2026 | 05:00

Die Geschäfte laufen auf vollen Touren, die Aktien auch, kein Stück aus der Hand geben: Almonty Industries, Rheinmetall und TKMS!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Aktien von Rohstoffproduzenten und Verteidigungsgesellschaften haussieren. Geopolitische Rahmenbedingungen sowie strukturelle langfristige Nachfragetrends bilden die Basis für ein anhaltend positives Klima. Besonders sticht hier Almonty Industries als ein weltweit führender Produzent des kritischen Rohstoffs Wolfram hervor. Die Nachfrage aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Spitzentechnologie und anderen strategischen Branchen nimmt global, insbesondere in den Vereinigten Staaten, massiv zu. Der Wolframpreis legte im vergangenen Jahr um über 160 % zu und setzt in diesem Jahr die Aufwärtsbewegung fort.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , TKMS AG & CO KGAA | DE000TKMS001

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Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
    "[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

    Zum Interview

     

    Almonty Industries – Neues Allzeithoch als Spiegelbild einer unschlagbaren Positionierung

    Die Anteilsscheine des in den USA angesiedelten Unternehmens haben vor wenigen Tagen ein neues Allzeithoch erreicht. Dies ist ein Spiegelbild herausragender Entwicklungen und ein Indiz für die großen Potenziale, die Investoren der Gesellschaft zubilligen. Mit der Unternehmenssitzverlegung in die Vereinigten Staaten und der Notiz an der Nasdaq erhält Almonty zusätzlich mehr Präsenz und Wahrnehmung am Kapitalmarkt. Im vergangenen Jahr gelangen umfangreiche Kapitalerhöhungen, wodurch namhafte US-Investoren an Bord kamen und Almonty über eine starke Finanzkraft verfügt.
    Herzstück von Almonty ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Im Dezember des vergangenen Jahres wurde der Übergang von der Bau- zur Produktionsphase vollzogen und die Aufnahme des aktiven Abbaus in der Wolframmine gestartet. Bald folgt die Produktion im industriellen Maßstab. Ziel der Gesellschaft ist weltweit eine wichtige Rolle einzunehmen und mindestens 40 % des gesamten Wolframbedarfs außerhalb Chinas abzudecken, welcher aus Nordamerika, Europa und Asien stammt. Almonty hat bereits mehrere verbindliche Mindestabnahmeverträge abgeschlossen, darunter auch langfristige Lieferzusagen für Wolframoxid für US-amerikanische Verteidigungsanwendungen.
    Die Volksrepublik produziert aktuell über 80 % des weltweiten Wolframs und schränkt die Exporte ein. Zudem haben die USA ab 2027 Wolframimporte aus China für die Rüstungsbeschaffung verboten. Im vergangenen Jahr stieg der Wolframpreis um über 160 % und setzt die Aufwärtsbewegung in diesem Jahr fort. Wolfram verfügt über einzigartige Eigenschaften und ist deshalb für Industrien wie Verteidigung oder High Tech essenziell.
    Zudem verfügt Almonty mit der Panasqueira-Mine in Portugal über die weltweit am längsten ununterbrochen betriebene Wolframmine. Panasqueira wird momentan erweitert. Die Produktion soll mit hochgradigem Erz erweitert werden, was die Lebensdauer der Mine deutlich verlängern würde.
    Im vergangenen Jahr hat sich die Gesellschaft mit der Akquisition des Wolframprojekts Gentung Browns Lake im Schlüsselmarkt USA positioniert. Das fortgeschrittene Projekt ist im US-Bundesstaat Montana lokalisiert und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres in Produktion gehen.
    Neben der Wolframproduktion treibt Almonty auch die Diversifizierung voran und hat ein groß angelegtes Bohrprogramm initiiert, um die Mineralreserven des Sangdong-Molybdänprojekts zu bestimmen. Molybdän weist eine starke Nachfrage aus den Bereichen Verteidigung, Energie und Industrie auf.

    https://youtu.be/ANyPoN4F6ZA

    Rheinmetall – Konsolidierung auf hohem Kursniveau

    Die Anteilsscheine des deutschen Rüstungsriesen konsolidieren derzeit auf hohem Niveau im Bereich von 1.800 EUR. Im vergangenen Jahr zählte der Titel zu den Top-Performern des deutschen Leitindex. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei knapp 2.200 EUR und indiziert ein Aufwärtspotenzial von rund 20 %. Im laufenden Geschäftsjahr prognostizieren die Experten einen Umsatz in Höhe von 16 Mrd. EUR und einen Gewinn von 1,8 Mrd. EUR. Bis 2030 hat der Konzern Erlöse von 50 Mrd. EUR bei steigenden Margen in Aussicht gestellt. Rückenwind stammt von den massiv steigenden Verteidigungsetats rund um den Globus.
    Die jüngsten Daten der Europäischen Investitionsbank (EIB) verdeutlichen beispielhaft wie stark und breit angelegt Geld in den Verteidigungssektor fließt. Das Institut gab bekannt, man habe als Reaktion auf die geopolitische Lage 2025 viermal so viel in die Bereiche Sicherheit und Verteidigung investiert wie im Vorjahr. Insgesamt seien über 4 Mrd. EUR geflossen, was fast 5 % der Finanzierungen der EIB-Gruppe in der EU ausmachte. Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist nach eigenen Angaben die weltgrößte Förderbank und als EU-Institution für langfristige Finanzierungen zuständig.
    In den letzten Handelstagen sorgten Gespräche zwischen Rheinmetall und OHB für große Aufmerksamkeit. Dies beflügelte die Anteilsscheine von OHB enorm. Der Bremer Satellitenhersteller und der Rüstungskonzern führen Gespräche über eine mögliche Kooperation. Nach Medienberichten wollen sich die beiden Unternehmen zusammen um das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr bewerben. Der Auftragswert könnte bis zu 10 Mrd. EUR betragen.

    TKMS – Börsenneuling mit Top-Performance in 2026

    Der Spin-off aus dem Thyssenkrupp-Konzern, welcher vergangenen Oktober das Börsenparkett betrat, hat im ersten Handelsmonat des Jahres gute News veröffentlicht, wodurch die Aktie um rund 50 % zulegte. Das freut bestimmt auch die Konzernmutter, die weiterhin mit 51 % größter Aktionär ist.
    Der deutsche Hersteller von U-Booten und Marineschiffen ist aktuell mit gut 6 Mrd. EUR bewertet und erfreute die Anleger zuletzt mit der potenziellen Übernahme der Kieler Werft German Naval Yards. Zudem plane man in Indien sechs U-Boote im Wert von 8 Mrd. EUR zu bauen. Deutschland und Indien hatten kürzlich bekannt gegeben zukünftig stärker im Verteidigungsbereich zusammen arbeiten zu wollen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen Analysten mit einem Umsatzanstieg auf 2,5 Mrd. EUR bei einer leicht ausgeweiteten operativen Marge.

    Fazit

    Almonty Industries ist der größte westliche Wolframproduzent und das einzige US-amerikanische Unternehmen, das derzeit Wolfram fördert. Die Sangdong-Mine besitzt geopolitisches Gewicht. Zudem steigt der Wolframpreis unaufhaltsam. Die Aktie ist ein Kerninvestment im Rohstoffsektor. Rheinmetall und TKMS profitieren von hohen, weiter ansteigenden Verteidigungsausgaben.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Täglich prasseln eine Vielzahl von News auf die Kapitalmärkte ein. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf internationalen Krisen, welche wiederum hohe Implikationen auf die Ökonomien der Staaten haben. So rücken Zonen mit großen fossilen Energiereserven in den Vordergrund, ebenso werden seit Monaten Knappheits-Szenarien bei kritischen Metallen diskutiert und entsprechend neu bewertet. Hightech- und KI-Aktien leben vom stetigen Zufluss an Rechenpower und sind auf den versprochenen Ausbau der elektrischen Infrastruktur angewiesen. Dazu braucht es eine Vielzahl von Rohstoffen aus dem Metallbereich. Power Metallic Mines hat sich mit seinem NISK-Projekt perfekt in das aktuelle Geschehen eingebracht, hingegen Oracle und SAP sind getrieben von ihren Cloud- und Datenmodellen, die durch KI in Missgunst geraten. Hier muss sich zeigen, ob auf der Ertragsseite ein Revival im Sinne der Analysten-Schätzungen stattfinden kann. Die Überzeugungsarbeit ist nicht leicht, wir analysieren die Begleitumstände.

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