09.07.2026 | 04:50
USA und Iran: Neue Eskalation rückt Rüstungswerte wieder in den Fokus - Antimony Resources, Rheinmetall und TKMS profitieren!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich erneut deutlich verschärft. Nachdem iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus die fragile Waffenruhe erschütterten, reagierten die USA mit umfangreichen Luftschlägen gegen iranische Militärziele. US-Präsident Trump erklärte daraufhin am Rande des NATO-Gipfels in Ankara das zwischenzeitliche Rahmenabkommen mit Teheran für faktisch beendet. Damit wird sich der strukturelle Aufwärtstrend im Verteidigungssektor fortsetzen. Steigende Investitionen in die Luftverteidigung, Drohnentechnologie, Cyberabwehr und Munitionsproduktion schaffen langfristige Wachstumsperspektiven für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Davon profitieren Antimony Resources, Rheinmetall und TKMS.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Carsten Mainitz
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , TKMS AG & CO KGAA | DE000TKMS001 , RHEINMETALL AG | DE0007030009
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Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Carsten Mainitz
Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.
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Antimony Resources: Hochgradige Bohrergebnisse untermauern Potenzial
Antimon zählt zu den strategisch wichtigsten Rohstoffen weltweit und wird allgemein als kritischer Rohstoff eingeordnet. Der steigende Bedarf aus der Rüstungs-, Batterie- und Halbleiterindustrie sowie die Marktdominanz Chinas rücken Projekte in westlichen Industrienationen in den Fokus von Investoren. Hier sticht insbesondere das Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick von Antimony Resources hervor.
Das Unternehmen veröffentlichte zuletzt weitere hochgradige Bohrergebnisse aus der Main Zone, die Mineralisierungsgrade von 13,14 %, 16,65 % und 33,40 % Sb mit einer durchschnittlichen Mächtigkeit von 4,5 Metern zeigten. Damit bestätigen die Daten die Kontinuität der Mineralisierungen im südlichen Bereich der Main Zone.
Das laufende, rund 18.000 m umfassende Bohrprogramm verfolgt das Ziel, die bekannte Mineralisierung sowohl in nördlicher als auch südlicher Richtung sowie in die Tiefe weiter auszudehnen. Zudem soll die Grundlage für die erste NI-43-101-konforme Ressourcenschätzung geschaffen werden.
Bald Hill gilt bereits heute als eines der hochgradigsten Antimonprojekte Nordamerikas. Die bisher definierte Main Zone erstreckt sich über mehr als 600 m und reicht bis in eine Tiefe von mindestens 350 m. Die Lagerstätte bleibt in alle Richtungen offen und bietet damit erhebliches Erweiterungspotenzial. Der technische Bericht aus dem vergangenen Jahr beschreibt 2,7 Mio. t Gestein mit Antimongehalten zwischen 3 % und 4 %.
Kürzlich ergab die Auswertung von mehr als 45 Bohrlöchern weitere Fantasie. Gemeinsam mit den hochgradigen Antimonzonen konnten Goldmineralisierungen nachgewiesen werden. Es wurden durchschnittlich 1,14 g/t über 2,56 m mit Spitzenwerten von 1,88 g/t Gold über knapp fünf Meter nachgewiesen.
Parallel zur Erweiterung der Main Zone laufen bereits Bohrungen in der Central Zone. Die Analyseergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet, was zu wichtigen Impulsen für den Aktienkurs führen könnte. Darüber hinaus planen die Kanadier umfangreiche geophysikalische Untersuchungen sowie weitere Explorationsarbeiten auf der 3.700 Hektar großen Liegenschaft.
Die Bedeutung des kritischen Metalls, die hochgradigen Mineralisierungen des Vorzeigeprojekts Bald Hill und der starke Preisanstieg von Antimon auf über 60.000 USD je Tonne sprechen in den Augen der Analysten von GBC für einen Kauf der Aktie. Die Experten formulieren ein Kursziel von 3 CAD, was ein Vervielfachungspotenzial für die Anteilsscheine darstellt.
Rheinmetall – Gemischtes Bild
Die aktuelle Situation bei Rheinmetall ist zweigeteilt. Einerseits musste der Konzern mit dem gestoppten F126-Fregattenprogramm einen deutlichen Rückschlag verbuchen. Der Verlust des Großauftrags stellt die Wachstumspläne der Gesellschaft in Frage. Analysten kappten die Kursziele, die Aktie brach auf nahezu 900 EUR ein. Zudem hat Rheinmetall den geplanten Personalaufbau im Marinesegment vorerst gestoppt.
Dem gegenüber steht ein positiver Newsflow in mehreren Bereichen. Im Rahmen des NATO-Gipfels vereinbarte Rheinmetall gemeinsam mit Lockheed Martin die Produktion von ATACMS-Lenkflugkörpern in Deutschland. Erstmals sollen diese taktischen Raketen außerhalb der USA gefertigt werden. Dies stärkt die Position Rheinmetalls als europäischer Schlüsselpartner der NATO enorm und erweitert die Geschäftstätigkeit um ein strategisch bedeutendes Zukunftsfeld.
Die Liste der neuen Großaufträge umfasst Bestellungen für die Skynex-Luftverteidigungssysteme und Artilleriemunition für die Ukraine. Zudem wurde jüngst die Mehrheitsübernahme des kroatischen Spezialisten DOK-ING vollzogen. Mit dieser Akquisition baut Rheinmetall seine Aktivitäten im Bereich unbemannter und autonomer Systeme aus.
TKMS – Auftragsbestand sollte sich auf 40 Mrd. EUR verdoppeln
Den größten U-Boot-Auftrag in der Unternehmensgeschichte feierte die Börse zuletzt mit deutlichen Kursaufschlägen, die die Aktie innerhalb weniger Tage wieder nahe an die 100-EUR-Marke heranführten. Kanada orderte bei den Deutschen U-Boote des Typs 212CD im Milliardenvolumen. Damit hat TKMS alle laufenden großen Ausschreibungen gewonnen!
Zuletzt konnte sich der Konzern auch gegenüber dem Branchenriesen Rheinmetall durchsetzen. Damit dürfte sich in Summe der Auftragsbestand von 20 Mrd. EUR auf rund 40 Mrd. EUR verdoppeln. Dies gibt dem Kapitalmarkt große Visibilität. Geplant ist das erste U-Boot bis 2033 an die Nordamerikaner zu liefern.
Aktuell ist die Gesellschaft mit rund 6 Mrd. EUR bewertet. Analysten sollten bald die neuesten Aufträge sukzessive in den Prognosen berücksichtigen. Damit ist von einer Anhebung der Kursziele auszugehen. Aktuell liegt das durchschnittliche Kursziel bei rund 98 EUR und signalisiert lediglich ein Upside von rund 10 %.
Fazit
Rheinmetall und TKMS profitieren von den strukturellen und langfristigen Wachstumstrends innerhalb der Verteidigungsbranche. TKMS reitet derzeit eine absolute Erfolgswelle. Die Aktie näherte sich zuletzt dem Allzeithoch. Bei Rheinmetall belastet die enttäuschende Entwicklung der Marinesparte. Die Auftragslage in den übrigen Sparten ist jedoch positiv. Das eröffnet bei schwachen Kursen attraktive Chancen für Anleger. Antimony Resources positioniert sich als wichtige zukünftige westliche Bezugsquelle des kritischen Rohstoffs Antimon. Zudem erhöht sich mit den jüngsten Goldfunden der Unternehmenswert. Analysten machen hohes Kurspotenzial für den Titel aus.
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