Menü

Aktuelle Interviews

Nadine Deuring, Co-Founder, Lyght Living

Nadine Deuring
Co-Founder | Lyght Living
Reuterstraße 79, 12053 Berlin (D)

mail@lyght-living.com

Das Sofa auf Zeit - wie zwei Gründerinnen gegen Ikea und Zalando antreten


Tripp Keber, Co-Founder, Dixie Brands, Inc.

Tripp Keber
Co-Founder | Dixie Brands, Inc.
3400 One First Canadian Place, M5X 1B4 Toronto (CAN)

Dixie Brands Co-Founder Tripp Keber über die rasende Entwicklung der Cannabis Industrie


Christoph Möltgen, CIO, Berner SE

Christoph Möltgen
CIO | Berner SE
Bernerstraße 6, 74653 Künzelsau (D)

presse@berner-group.com

+49 7940 121-0

Berner SE CIO Christoph Möltgen: 'Beratung steigt, Ordertaking sinkt!'


05.06.2019 | 12:27

Adidas, Linde, Volkswagen – Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgt für Unmut

  • Politik
  • CDU

Die Vorstände und Aufsichtsräte der deutschen Konzerne tragen die Verantwortung für mehrere Hunderttausend Arbeitnehmer und leisten im Dienst ihrer Aktionäre ihren Job, um neben Wohlstand und Sicherheit in Deutschland auch eine angemessene Rendite zu gewährleisten. Sie äußern sich in der Regel zurückhalten zur politischen Entwicklung, da die Organe der Gesellschaften und Betriebsräte oftmals unterschiedliche Parteien angehören und eine neutrale Position daher der bequemste Weg ist.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Adidas CEO Kasper Rorsted

Der Chef von einem der weltweit größten Sportartikelhersteller spricht aus, was viele denken: „Der Standort Deutschland hat mehr Probleme, als viele wahrhaben wollen." Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht seit 2005 davon, dass die Digitalisierung ganz oben auf ihrer Agenda stehe: „Aber es geschieht nichts. Sie wird diese Regierung verlassen ohne Erfolg in diesem Bereich,“ so Rorsted und weiter: „Wir haben Überschüsse bei den Staatsfinanzen, aber unsere digitale Infrastruktur hat Defizite, wie es schlimmer nicht geht." Solange bei einer Autofahrt zwischen Nürnberg und München ständig die Telefonverbindung abreiße, müsse man über autonomes Fahren nicht nachdenken. Der Blick für das Notwendige wurde verloren, die Energiewende ist gescheitert und der Brexit auch das Ergebnis von deutschem Politikversagen.

Linde Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle

Es gibt wenige Top-Manager in Deutschland, die mit Wolfgang Reitzle auf Augenhöhe sprechen können. Reitzle gehört zur Macher Elite des Landes und hat in seinem Leben als CEO von Linde das Unternehmen mit seinen vielen Mitarbeitern erfolgreich und verantwortungsbewusst in die Weltliga geführt. Reitzle wirft Angela Merkel (CDU) vor mit falschen Weichenstellungen den Wohlstand des Landes aufs Spiel zu setzen. Es mache ihn sprachlos, wie „lässig und Fakten ignorierend die Politik in Deutschland bei Themen wie der Energiewende Grundsatzentscheidungen trifft.“ So habe der überstürzte Atomausstieg für die Sicherheit keinen Vorteil gebracht, da man nun Atomstrom aus unsichereren Kernkraftwerken aus dem Ausland importiere und dieser Alleingang habe „in eine sündteure Sackgasse geführt.“ Die Energiewende kostet 1.000 Mrd. Euro und die CO2-Bilanz des deutschen Stroms und die Versorgungssicherheit haben sich verschlechtert. „Vor allem aber haben wir heute den teuersten Strom Europas und den zweitteuersten der Welt.“

Volkswagen CEO Herbert Diess

Der Konzernlenker aus Wolfsburg hat die Bundesregierung unter der Leitung von Kanzlerin Angela Merkel ebenfalls massiv kritisiert: „Wenn man sieht, wie zaudernd mit dem Thema Elektromobilität oder der Energiewende umgegangen wird, dann gleicht das fast einer Schockstarre. Ich kann schon verstehen, dass die Jugend deshalb auf die Barrikaden geht.“ Besonders unverständlich ist der Atomausstieg bis Ende 2022 und ein Kohleausstieg bis 2038. die Prioritäten sind falsch gesetzt worden: „Man hätte erst aus der Kohle und dann aus der Kernkraft aussteigen sollen. Wenn uns der Klimaschutz wichtig ist, sollten die Kernkraftwerke länger laufen“, so Diess. „Die Rückkehr zur Atomkraft muss eine Option sein", sagte auch der Schraubenkönig Reinhold Würth und urteilt mit scharfen Worten über Merkels Bundesregierung: „Versagen in der Umweltpolitik“.
(MH)


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:


Ballard Power Systems Inc., dynaCERT Inc. oder NEL ASA - welche Wasserstoff Aktie gehört ins Depot?

Ballard Power Systems Inc., dynaCERT Inc. oder NEL ASA - welche Wasserstoff Aktie gehört ins Depot?

Kommentar vom 12.08.2019 | 05:30

Die Energiewende ist ein laufender Prozess, bei dem technische Lösungen ihre Vorgänger ablösen. Eigentlich ein üblicher Vorgang, wie es in vielen anderen Branchen und Industriezweigen zu beobachten ist. Nichts geschieht über Nacht und Innovationen sowie Vorteile machen normalerweise das Rennen, es sei denn, die Politik kommt ins Spiel. Je nach Interessenslage und Bildungsstand können die richtigen oder gar falschen Akzente durch Subventionen gesetzt werden. Es überrascht also nicht, wenn Lösungen über das Kraftfahrtbundesamt verzögert oder torpediert werden. Jüngstes Beispiel ist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der ein umweltschonende Nachrüstung von Dieselmotoren durch moderne Technologien lange Zeit blockierte, damit bereits geschädigte Autofahrer sich ein neues Fahrzeug kaufen. Eigentlich ein Skandal.

Zum Kommentar


dynaCERT Inc., NEL ASA, PowerCell Sweden AB – Theurer (FDP): Deutschland muss Wasserstoff-Land werden

dynaCERT Inc., NEL ASA, PowerCell Sweden AB – Theurer (FDP): Deutschland muss Wasserstoff-Land werden

Kommentar vom 01.08.2019 | 04:50

Michael Theurer (FDP) ist Mitglied des deutschen Bundestages und hat in seinem Gastkommentar für Focus Online mit klaren Worten die Arbeit der Bundesregierung kritisiert. Zugleich fordert der Oppositionspolitiker Maßnahmen und zeigt Ziele auf. „Deutschland muss Wasserstoff-Land Nummer eins werden. Dafür bräuchte es aber die Bündelung politischer Kräfte und vor allem aber eine Strategie. Die sogenannte Große Koalition beweist immer wieder, dass man gleichzeitig „nicht regieren“ und „falsch regieren“ kann. Ein klassisches Beispiel ist das Thema Zukunftsmobilität. Hier läuft so ziemlich alles schief.“

Zum Kommentar


Baumot Group AG – Kursfeuerwerk dank Kraftfahrtbundesamt?

Baumot Group AG – Kursfeuerwerk dank Kraftfahrtbundesamt?

Kommentar vom 29.07.2019 | 05:55

Die Baumot Group ist ein deutscher Anbieter ganzheitlicher Lösungen im Bereich der Abgasnachbehandlung. Die Kunden des Unternehmens sind üblicherweise einzuordnen in den Bereichen Erstausrüstung wie Original Equipment Manufacturer (OEM), Nachrüstungen sowie im sogenannten Aftermarket mit Reparaturen und Ersatzteilen. Die Gruppe bietet laut eigenen Angaben hochwertige Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Testing & Validierung im Rahmen von Abgasnachbehandlunglösungen an. Seit dem Dieselskandal steht Baumot im Rampenlicht. Eine erste Entscheidung des Kraftfahrtbundesamt dürfte nun eine spannende Weichenstellung sein.

Zum Kommentar