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01.08.2019 | 04:50

dynaCERT Inc., NEL ASA, PowerCell Sweden AB – Theurer (FDP): Deutschland muss Wasserstoff-Land werden

  • Politik
  • Wasserstoff
  • Energie
Bildquelle: pixabay.com

Michael Theurer (FDP) ist Mitglied des deutschen Bundestages und hat in seinem Gastkommentar für Focus Online mit klaren Worten die Arbeit der Bundesregierung kritisiert. Zugleich fordert der Oppositionspolitiker Maßnahmen und zeigt Ziele auf. „Deutschland muss Wasserstoff-Land Nummer eins werden. Dafür bräuchte es aber die Bündelung politischer Kräfte und vor allem aber eine Strategie. Die sogenannte Große Koalition beweist immer wieder, dass man gleichzeitig „nicht regieren“ und „falsch regieren“ kann. Ein klassisches Beispiel ist das Thema Zukunftsmobilität. Hier läuft so ziemlich alles schief.“

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: NO0010081235

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Inhaltsverzeichnis:


    Zweifel an der Umweltbilanz

    Harte Kritik hagelt es besonders für Peter Altmaier (CDU), Bundesminister im Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). „Auf dem Papier zuständig für Wirtschaft und Energie, kündigt er immer wieder große Durchbrüche an, die dann ausbleiben. Immerhin hat er das Kabinett vom völlig falschen Weg beim Thema Antriebstechnik überzeugt.

    Für ihn muss es die Batterie sein, da stellt man auch mal eine Steuer-Milliarde als Subvention zur Verfügung. Die Herstellung von Batterien bis zur Entsorgung ist alles andere als klima- und umweltfreundlich. Dass die deutsche Wirtschaft Schäden nimmt, scheint dem Wirtschaftsminister gleichgültig zu sein, die mindestens 100.000 Arbeitsplätze, die in der Folge gefährdet sind, auch“, so Theurer.

    Deutschlands Abhängigkeit nimmt zu

    Der FDP Politiker weist auch auf gravierende Widersprüche von Altmaier hin. Einerseits wirbt der Bundesminister für geschlossene Ressourcenkreisläufe und warnt zugleich vor Abhängigkeiten von China, aber nimmt zugleich bei der Lithium-Ionen-Batterie genau das Gegenteil in Kauf.

    Auch die Abhängigkeit im Zusammenhang mit strategischen Rohstoffen wie seltenen Erden oder Kobalt von wenigen Lieferländern wie China oder Kongo ist bedenklich. Theurer ist stellvertretener Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und seine Meinung hat Gewicht.

    Wen kümmert das schon, solange es nur grün klingt?

    Deutschland ist bei Verbrennungsmotor und Brennstoffzelle Weltklasse, bei der Batterie aber nicht. Theurer bemängelt, dass dies Altmaier nicht zu kümmern scheint. Vielmehr sind weder die für CO2-neutralen Strom notwendige Netze vorhanden, noch die Speicherkapazität, noch Versorgungssicherheit.

    Theurer wirbt für den Einsatz von Wasserstoff: „Mit Offenheit für Wasserstoff könnte vieles besser funktionieren. Diese These ist bei näherem Betrachten zumindest so plausibel, dass ein Ende der Diskriminierung schnell mehrheitsfähig werden könnte.

    Wasserstoff Unternehmen im Fokus

    An den europäischen Börsen wird das Thema Wasserstoff bereits hoch gehandelt. Die Aktien von dynaCERT (101 Mio. EUR Börsenwert), NEL (890 Mio. EUR) und PowerCell (455 Mio. EUR) erleben großes Interesse bei Investoren. Während NEL als Hersteller und Produzent von Infrastruktur und Wasserstoff auftritt, vermarktet PowerCell Brennstoffzellen.

    Beide Unternehmen haben Lösungen, die noch Zeit brauchen, um kritische Umsätze zu erzielen und vor allem Gewinne abzuwerfen. dynaCERT scheint mit seiner Wasserstoff Technologie, die bei Dieselmotoren nachgerüstet wird, die richtige Lösung zur richtigen Zeit zu haben. Die Technologie ist seit diesem Jahr serienmäßig und erst kürzlich wechselte ein leitender Mitarbeiter vom TÜV Süd in das dynaCERT Büro in Baden-Württemberg.

    Geld-zurück-Garantie für Umweltschutz

    In Mexiko soll ein Werk entstehen und für den Absatz von bis zu 1 Mio. Geräte sorgen. Eine Absichtserklärung mit den involvierten Parteien wurde bereits unterzeichnet, so das Unternehmen. Das serienmäßig gefertigte Gerät kostet in Nordamerika im Großhandel rund 6.000 CAD.

    dynaCERT hat eine Vertriebsoffensive mit Geld-zurück-Garantie gestartet: Wer im Monat mehr als 8.000 Kilometer fährt und durch die Wasserstoff Technologie nicht die Kosten für die Anschaffung durch Treibstoff Einsparungen wieder reinholt, bekommt sein Geld zurück. Umweltschutz der auch noch Geld spart.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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    • Klimaschutz
    • Emissionen
    • Kosteneffizienz

    Wenn sich ein Unternehmen operativ entscheidend weiterentwickelt, aber die Börse dies ignoriert, ergeben sich für weitsichtige Anleger große Chancen. Genau dies ist aktuell bei dynaCERT der Fall. Die smarte Brückentechnologie der Kanadier zur Nachrüstung von Dieselmotoren liefert nachweislich zwei große Vorteile: Kosteneffizienz und Umweltentlastung. Mit der bedarfsgerechten Erzeugung von Wasserstoff direkt an Bord und der Beimischung im Verbrennungsprozess lassen sich Treibstoffverbrauch und Emissionen nachweislich deutlich reduzieren. Der Energieschock und die zunehmende Regulierung von Treibhausgasemissionen spielen der Gesellschaft zudem in die Karten. Analysten bescheinigen der Aktie Vervielfachungspotenzial!

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