Menü schließen




22.09.2020 | 05:50

Almonty, BASF, Bayer: wo lohnt sich jetzt der Einstieg?

  • Rohstoffe
Bildquelle: pixabay.com

Der Wochenstart war von Kursverlusten geprägt. In Europa und Nordamerika gingen die Leitindices mit roten Vorzeichen aus dem Handel. Die Angst vor weiteren Auswirkungen der Corona Pandemie lässt die Stimmung am Markt eintrüben. Vor dem Hintergrund, dass die Notenpressen weiterlaufen, wird die Verschnaufpause an den Kapitalmärkten voraussichtlich wieder nur von kurzer Dauer sein. Spätestens dann, wenn ein Impfstoff gegen Covid-19 eine Zulassung erhält, wird die Wirtschaft wieder einen entfesselten Boom erleben – vorausgesetzt, dass die Menschen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können, dürfen und wollen. Welche Aktien lohnen sich nun?

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: CA0203981034 , DE000BASF111 , DE000BAY0017

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Zugänge in Europa und Asien

    Der kanadische Wolframproduzent Almonty Industries betreibt in Portugal und Spanien Minen. Darüber hinaus hat das Unternehmen Pläne, wie in Südkorea der Zugang zu dem härtesten Metall der Erde in Zukunft sichergestellt werden kann. Das Vorkommen in Südkorea gehört weltweit zu den Größten dieser Art. Die Bedeutung dieses Projektes ist somit für Almonty entsprechend groß, denn dadurch kann das Unternehmen den steigenden Bedarf für den kritischen Rohstoff versorgen.

    Staatliche Unterstützung für Versorgung

    Zu den größten Anbietern von Wolfram auf dem Weltmarkt gehört China mit einer monopolähnlichen Stellung. Die Abhängigkeit der anderen Industrienationen ist nicht zu leugnen. Der Bedarf von Wolfram nimmt aber auch in China für die eigene Verwendung mit steigendem Wohlstand zu. Aus diesem Grund sind Industrievertreter besorgt über die zukünftige Versorgung des Marktes. Die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hilft den Unternehmen in der Branche, um den Zugang zu sichern. In diesem Zusammenhang hat die KfW auch Almonty eine Projektfinanzierung über 75 Mio. USD zugesagt, damit das Projekt Sangdong in Südkorea weiterentwickelt werden kann.

    Angst vor Marktdominanz

    Laut einer Umfrage unter Führungskräften in den USA antworteten 63% der Befragten im Zusammenhang mit den größten Herausforderungen in der Rohstoffversorgungskette, dass es nachteilig für ihr Geschäft sei, dass China zu viel des Angebots kontrolliere. Weitere 74% gaben an, dass die größte Gefahr für ihr Fertigungsgeschäft in den nächsten 12 Monaten Störungen und Einschränkungen in der Lieferkette darstellen würden. Es wird deutlich, dass die Arbeit von Almonty von steigender Bedeutung ist.

    Wettbewerbsnachteil in den USA steigt

    „Es ist eine gefährliche Zeit für US-Hersteller, sich einer begrenzten Lieferkette von Edelmetallen und strategischen Metallen zu stellen, die heute für Industrie, Unternehmen und Verbraucher so wichtig sind,“ sagte Lewis Black, CEO von Almonty und weiter: „Covid-19 hat unerwünschten wirtschaftlichen Druck auf viele US-Hersteller ausgeübt, zusätzlich zu dem Handelskrieg zwischen China und den USA, der die US-Industrie bereits in preisliche und finanzielle Schwierigkeiten brachte.“

    Diversifikation für das Portfolio

    Während der Börsenwert von Almonty mit rund 138 Mio. CAD im Vergleich zu den DAX-Unternehmen BASF und Bayer noch niedrig ausfällt, sind die beiden großen Unternehmen ebenfalls eine Überlegung für eine Investition wert. BASF kann derzeit eine Marktkapitalisierung von 46,5 Mrd. EUR und Bayer von 52,9 Mrd. EUR vorweisen. Wer sich an der Wertschöpfung eines kritischen Rohstoffs beteiligen möchte, hat mit Almonty die Gelegenheit. Die Analysten von First Berlin stufen die Aktie mit Kursziel 1,45 CAD als ‚Kauf‘ ein.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 08.10.2026 | 04:00

    Edelmetalle im Ausverkauf - jetzt in Qualität positionieren! Barrick, Agnico-Eagle, Fresnillo und Lahontan Gold

    • Edelmetalle
    • Gold & Silber
    • Rohstoffe
    • Kritische Metalle

    Die anhaltend hohen Zinsen und eine hartnäckige Inflation schränken den geldpolitischen Handlungsspielraum der US-Notenbank FED massiv ein, was die Finanzmärkte spürbar unter Druck setzt und die Volatilität enorm erhöht. Da rasche Zinssenkungen vorerst ausbleiben dürften, belastet dieses Marktumfeld derzeit auch die traditionellen Krisenwährungen wie Gold und Silber. Weil Edelmetalle keine Zinsen abwerfen, flieht viel Kapital in verzinste Anlagen, was die Kurse der Metalle jüngst auf Talfahrt schickt. Gestern fiel Silber bereits unter 60 USD und auch Gold kann nur mit Mühe und Not über 4.000 USD schließen. Doch in diesen sinkenden Notierungen liegt für strategische Anleger eine hervorragende Gelegenheit, um auf einen vielversprechenden Einstiegszeitpunkt zu hoffen. Denn die aktuelle Korrektur bereinigt den Markt von spekulativen Übertreibungen und drückt die Preise auf Niveaus, die fundamental wieder äußerst attraktiv sind. Das begrenzte Angebot der physischen Rohstoffe bildet ein solides Fundament, das vor einem dauerhaften Wertverlust schützt. Wer jetzt die Nerven behält und den temporären Preisverfall als Rabattaktion versteht, legt die Basis für überdurchschnittliche Renditen beim nächsten metallischen Aufschwung.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 07.10.2026 | 05:00

    Aspermont, S&P Global und Alphabet: Fachdaten fordern selbst Tech-Giganten

    • Rohstoffe
    • Daten
    • KI

    Generative Künstliche Intelligenz verändert die Informationsbeschaffung grundlegend und entzieht traditionellen Medienplattformen den organischen Webtraffic. Da Suchmaschinen KI-generierte Antworten wie die AI Overviews nutzen, verliert das klassische Anzeigengeschäft von Webseiten seine Grundlage. Verlage geraten in Abhängigkeiten, doch spezialisierte B2B-Informationsanbieter schaffen sich selbst eine lukrative Nische. Historisch gewachsenes, tiefes Branchenwissen bietet noch immer Mehrwert, da es für verlässliche Industrieanwendungen unverzichtbar und nicht leicht ersetzbar ist. Wir beleuchten den Trend und stellen spannende Unternehmen vor.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 16.09.2026 | 04:00

    Big Data, More Cloud, Less Energy – wer hat die besten Speicher Chips? AMD, Infineon, Aspermont und SK Hynix im Rampenlicht

    • KI-Rechenzentren
    • HighTech
    • Big Data
    • Cloud-Dienste
    • Halbleiter
    • Mikrochips
    • Rohstoffe

    Die Jagd nach der heißesten KI-Rendite des Jahrzehnts ist offiziell eröffnet. Denn die Gier nach Daten wächst unaufhörlich und bringt die Serverräume weltweit zum Glühen. Dabei buhlen vier verlockende Börsen-Kandidaten um das Kapital der Anleger und lassen die Hüllen fallen. Speicher-Spezialist AMD zeigt stolz seine Muskeln und will mit brutaler Rechenpower das große Feld dominieren. Der Chiphersteller drängt sich tief in die Cloud-Infrastruktur und lässt die Konkurrenz vor Neid erblassen. Infineon verführt dagegen mit purer Effizienz und weiß genau, wie man mit weniger Energie maximale Ausdauer erreicht. Die Münchner machen Server sexy, indem sie den Stromdurst der Giganten drastisch zügeln. Der Koreaner SK Hynix dominiert das High-Bandwidth-Memory-Segment und füttert die KI-Anwendungen im Rekordtempo mit frischen Daten. Als wilder Außenseiter bringt Aspermont frischen Wind ins Spiel und sorgt für den nötigen Durchblick im Rohstoff-Universum. Was wie eine Liaison anfängt, erzeugt höchstes Prickeln im Depot. Denn dieses Quartett lässt die Kurse täglich tanzen und treibt Analysten den Schweiß auf die Stirn. Anleger sollten sich jetzt entscheiden, welchen dieser Tech-Lieblinge sie fest in ihr Portfolio einschließen wollen. Denn die Zeit bis zum Weihnachtsfest ist knapp, um die Lichtlein ordentlich scheinen zu lassen.

    Zum Kommentar