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19.11.2020 | 05:50

Analysten: Deutsche Wohnen “halten“, GECCI “kaufen“

  • Immobilien
Bildquelle: pixabay.com

Die Vermietung von Wohnimmobilien ermöglicht gut planbare Einnahmen und stabile Cashflows. Daher gelten Immobilienbestandshalter aus diesem Bereich als krisensicher – auch im Corona-Umfeld. Die Deutsche Wohnen gehört zu den Großen der Branche und ist gut durch das Jahr 2020 gekommen. Nach einer sehr soliden Kursentwicklung wird die Luft langsam dünner und mehr und mehr Analysten – unter anderem die Nord/LB – stufen die Aktie auf „halten“. Das Wertpapier von GECCI wird dagegen als aussichtsreich gesehen und zum Kauf empfohlen. GECCI baut Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das Alleinstellungsmerkmal: Kunden erwerben die Eigenheime im Wege der Mietübereignung. Dafür wird bis zur Eigentumsübergabe ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 23 bis 32 Jahren vereinbart. Während dieser Mietzeit generiert GECCI hohe Cashflows.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A3E46C5 , DE000A0HN5C6

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Inhaltsverzeichnis:


    Joachim Semrau, Vorstand, Homes & Holiday AG
    "[...] Für einen Neubau mit unverbaubarem Meerblick, Tiefgarage, Aufzug, Infinity Pool und Fußbodenheizung werden sogar bis zu 30.000 EUR bezahlt. [...]" Joachim Semrau, Vorstand, Homes & Holiday AG

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    Nord/LB: Deutsche Wohnen “halten“

    Im Anschluss an die Veröffentlichung von Q3-Zahlen, hat die Nord/LB ihre Einstufung für Deutsche Wohnen auf "halten" belassen. Das Kursziel liegt bei 42,00 EUR. Trotz einer soliden Steigerung der Mieteinnahmen verzeichne der Wohnimmobilienkonzern einen geringfügigen Rückgang des operativen Ergebnisses, schrieb Analyst Michael Seufert in seiner aktuellen Studie zum Wohnimmobilienkonzern. Positiv sei zu bewerten sei, dass der Vorstand der Deutsche Wohnen seine Prognose für 2020 bestätigt habe. Mehr als eine halbe Mrd. EUR (553 Mio. EUR) nahm der Konzern mit der Vermietung seiner Wohnungen im dritten Quartal ein. Das waren rund 5,0 Mio. EUR mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Fuchsbriefe empfehlen 6%-GECCI-Anleihe

    Die 6%-GECCI-Anleihe hat die Fuchsbriefe überzeugt. Der Börsenbrief empfiehlt das Wertpapier zur Zeichnung bzw. zum Kauf. Die Experten hat das Gesamtpaket überzeugt: Das Geschäftsmodell sei solide, die Verzinsung attraktiv und die Laufzeit von 5 Jahren überschaubar. Außerdem kann die Anleihe seit dem 17. November an der Börse Frankfurt gekauft werden.

    „Mit uns investieren Anleger in den Aufbau eines Cashflow-starken Wohnimmobilienportfolios und ermöglichen es Menschen, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Dabei verbindet Gecci jahrzehntelange Bauerfahrung, moderne Massivhäuser und eine einzigartige Erwerbsalternative“, sagt Gerald Evans, Gründer der Gecci Gruppe. Er haftet als persönlich haftender Gesellschafter mit seinem Privatvermögen für die Anleihe. „Neben den Anleihemitteln stellen uns zwei Partner Kapital für unter 1,5% p.a. zur Verfügung und bestätigen damit die Solidität unseres Geschäftsmodells. Teures Mezzanine-Kapital oder Private nutzen wir nicht.

    Geschäftsmodell insolvenzfest und Cashflow-stark

    Alleinstellungsmerkmal von GECCI ist die Mietübereignung. Die Gruppe ist nicht nur für die Realisierung der Objekte verantwortlich, sondern bietet Kunden mit der Mietübereignung einen einzigartigen Weg zum Eigentum. Dazu wird ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 23 bis maximal 32 Jahren sowie eine notarielle Auflassungsvormerkung im Grundbuch – durch sie wird die Insolvenzfestigkeit sichergestellt – vereinbart. Die monatliche Kaltmiete ist über die gesamte Laufzeit konstant. Nach dem Ende der Mietzeit hat der Kunde das Recht, die Immobilie als Eigentümer zu übernehmen. Der Vertrieb läuft über GECCI Rent and Buy® (Einfamilienhäuser) und GECCI Living® (Mehrfamilienhäuser).

    Das Geschäftsmodell ermöglicht GECCI nach der Fertigstellung der Objekte gut planbare Mieterträge und hohe Cashflows. Ziel ist es, in den nächsten 5 Jahren bundesweit mindestens 40 Eigenheime und 20 Mehrfamilienhäuser mit je 11 Wohneinheiten zu realisieren und somit ein Cashflow-starkes Wohnimmobilienportfolio aufzubauen. Die ersten 17 Massivhäuser sind bereits bestellt und entwickelt. Der Bau soll Anfang 2021 beginnen. Die DWP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat das Geschäftsmodell bezüglich der Kapitaldienstfähigkeit der Anleihe geprüft.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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