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06.07.2022 | 05:08

Aspermont, SAP, E.ON – Marktführer für herausfordernde Börsenzeiten

  • Digitalisierung
  • Markt
  • Investments
  • Transformation
Bildquelle: pixabay.com

Digitalisierung und Energiewende sind zwei von wesentlichen Mega-Trends, die auch an den Kapitalmärkten großes Gewicht besitzen. Marktposition und Skalierbarkeit der angebotenen Lösungen entscheiden oft darüber, ob ein Unternehmen sich abheben kann oder in der breiten Masse mitschwimmt. Diese Gesellschaften gehören zu den führenden Playern ihrer Branchen und haben die Weichen für Wachstum gestellt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , E.ON SE NA O.N. | DE000ENAG999

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Inhaltsverzeichnis:


    SAP – Berenberg startet Coverage mit Kaufempfehlung

    Seit Anfang des Jahres haben die Anteilsscheine der größten Software-Schmiede Europas gut ein Viertel an Wert verloren. Einerseits spiegelte sich hierin die herausfordernde Marktsituation wider, andererseits waren es schwache Quartalszahlen, die den Börsianern nicht sonderlich gefielen.

    SAP ist einer der weltweit führenden Anbieter für Geschäftssoftware und unterstützt Unternehmen jeder Größe und Branche. Maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren sind Kern des Lösungsportfolios. Dabei spielen Cloud-basierte Anwendungen eine wesentliche Rolle. Diese Aufstellung ermöglicht den Deutschen skalierbares und margenstarkes Wachstum. Dennoch erfordert das Wachstum zunächst hohe Investitionen, die zuletzt stärker als erwartet Druck auf die Margen ausübte. Die operative Marge gab im Cloud-Geschäft 3,7 Prozentpunkte auf 23,7% nach.

    Dennoch sind sich viele Analysten einig, dass der Konzern vorteilhaft positioniert ist und die Aktie über Aufwärtspotenzial verfügt. Zuletzt hat die Privatbank Berenberg die Bewertung des Titels mit dem Rating „Buy“ und einem Kursziel von 110 EUR aufgenommen – ein Aufwärtspotenzial von rund 30%. Nach Einschätzung der Experten profitiere SAP von der steigenden Nachfrage durch den digitalen Wandel, zudem gewinne das Cloud-Geschäft sukzessive an Bedeutung. Hierdurch sollte der freie Cash Flow im Jahr 2025 auf über 8 Mrd. EUR zulegen.

    Aspermont – Marktführer aus Down Under

    Die Australier können getrost als ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche digitale Transformation mit dem Aufbau stark skalierbarer Geschäftsmodelle herangezogen werden. Mit dem Mining Journal und dem Mining Magazine, die seit weit mehr als 100 Jahren veröffentlicht werden, ist Aspermont die führende Branchenadresse.

    Auf Basis eines XaaS-Modells vertreibt Aspermont hochwertige Inhalte an eine wachsende Gruppe von Firmenkunden. Entscheidendes Asset ist der gesammelte Datenbestand von rund 8 Mio. Entscheidern aus der Bergbau-, Energie- und Landwirtschaftsbranche. Hierauf aufbauend werden die Verhaltensmuster der User vermarktet und Leads generiert. Zudem bietet Aspermont Content, Werbung, Sponsoring oder Events an. Ein Abo-Modell ermöglicht planbare Cash Flows, zusätzlich stehen Premium-Inhalte auf der Angebotspalette.

    Mit der Gründung der „Bluehorseshoe“-Plattform gemeinsam mit den Partnern Spark Plus sowie International Pacific Capital sind die Australier in den Bereich Fintech eingestiegen. Institutionelle Anleger erhalten hier die Möglichkeit in Unternehmen zu investieren. Am Joint Venture besitzt Aspermont 44%.

    Die operativen Zahlen des Konzerns sehen gut aus, im ersten Halbjahr legten die Erlöse auf über 9 Mio. AUD zu, die Nettoliquidität betrug zum Stichtag 6,6 Mio. AUD. Aktuell notieren die Anteilsscheine bei 0,018 AUD. Die Analysten von GBC bescheinigen der Aktie ein großes Aufwärtspotenzial mit einem Kursziel von 0,11 AUD. Ein ausführliches Update zum Unternehmen und den veröffentlichten Quartalsdaten finden Sie unter researchanalyst.com/de/updates/aktien-news-aspermont-mit-enormem-potenzial

    E.ON - Rückgrat des Energiewandels

    Die Versorgungssicherheit mit Energie und Rohstoffen hat durch den Krieg in der Ukraine und der großen Abhängigkeit von Russland großes politisches Gewicht erlangt, die Turbulenzen sind auch an den Börsen weltweit ablesbar. Die Wende hin zu mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen ist ein zentraler Schritt. Nach den jüngsten Berechnungen des Branchenverbandes BDEW und des Stuttgarter Forschungsinstitutes ZSW deckten im ersten Halbjahr erneuerbare Energiequellen 49% des Stromverbrauches der Bundesrepublik. Das ist ein erfreulicher Zuwachs von 6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach wie vor spielt die Windenergie hier die größte Rolle.

    Zu oft wird in der Diskussion über den Energiewandel die dafür erforderliche Infrastruktur vergessen. Als großer Netzbetreiber bildet E.ON das Rückgrat des Energiewandels. Die zunehmende dezentrale Energieerzeugung und die Einbindung dieser Quellen in das Netz (Smart Grids) stellt eine zentrale Herausforderung für die Zukunft dar. Hier hat E.ON die richtigen Antworten. Das Bewertungsniveau der Aktie ist mit einem 2023er KGV von 10 und einer Dividendenrendite von über 6% einladend. Analysten trauen der Aktie in den nächsten 12 Monaten ein Aufwärtspotenzial von 45% zu.

    Unternehmen mit einer guten Marktpositionierung sind in jeder Marktphase einen Blick wert. Das gilt für Platzhirsche wie SAP oder E.ON, aber auch für chancenreiche Werte aus der zweiten Reihe. Aspermont sticht innerhalb dieser Kategorie hervor. Die Ertragspotenziale der neuen Investmentplattform sollten sich schon bald im Zahlenwerk niederschlagen. Analysten bescheinigen dem Titel Vervielfachungspotenzial.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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