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17.06.2020 | 05:50

Ballard Power, dynaCERT, ITM Power - was Wasserstoff Investoren jetzt wissen müssen

  • Wasserstoff

Die Wasserstoff-Industrie steht im Fokus von Investoren und der Energieträger schürt Hoffnung bei Politik und Wirtschaft. Während die Allgemeinheit noch mit den Corona Folgen zu kämpfen hat, ist an der Börse bei den Wasserstoff-Aktien bereits die Champagner-Laune zurückgekehrt. Jede Meldung mit Angaben zu Umsatz und Visionen wird frenetisch gefeiert und zieht durch Aktienkäufe eine Steigerung der Marktkapitalisierung nach sich. Skalierbare Geschäftsmodelle mit Fokus auf Umweltschutz sind gefragt und mit Lösungen lässt sich bekanntlich Geld verdienen.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Zulieferer für Fahrzeugbauer

Der Aktienkurs von Ballard Power hat gestern an der kanadischen Heimatbörse TSX den höchsten Preis seit 2003 erreicht. In der Spitze wechselten bei 19,73 CAD die Aktien ihre Besitzer. Auf diesem Niveau ist das Unternehmen nicht weit davon entfernt, die 5 Mrd. CAD Marktkapitalisierung zu erreichen. Der Hersteller von Brennstoffzellen konnte seit Jahresanfang einen Wertzuwachs von rund 100% verzeichnen.

Die Bäume wachsen jedoch nicht in den Himmel und um eine Bewertung in dieser Höhe langfristig rechtfertigen zu können, bedarf es nicht nur tolle Produkte, sondern auch entsprechende Wachstumsraten sowie Gewinne.

Lösung für jetzt und heute

dynaCERT hat eine Technologie entwickelt, die Wasserstoff als Katalysator verwendet und nicht als Treibstoff. Die patentierte Innovation trägt den Namen HydraGEN und wird zur Nachrüstung von Dieselmotoren angeboten. Der Markt für die Technologie ist riesig und die operative Entwicklung nach den Corona Restriktionen äußerst spannend. Wer HydroGEN nutzt spart nicht nur bis zu 20% Diesel, sondern schont zugleich die Umwelt durch weniger Schadstoffausstoß.

Das Unternehmen ist ebenfalls in Kanada an der Börse notiert und vollzieht in Kürze den Segmentwechsel von TSXV an die TSX. Dieser Schritt wurde mit einer Kapitalmaßnahme begleitet. Das Unternehmen hat 7,3 Mio. CAD frisches Eigenkapital zur Expansion in die Kasse bekommen. Der Börsenwert von dynaCERT beträgt aktuell rund 245 Mio. CAD. Beim Stand von 0,71 CAD notiert der Titel momentan deutlich unter dem Höchstkurs von 1,25 CAD aus Februar 2020.

Infrastrukturpartner für Wasserstoff

ITM Power aus Großbritannien ist auf die Entwicklung und Herstellung von Anlagen zur Wasserstoff Erzeugung und Speicherung fokussiert. Das Unternehmen stattet Tankstellen aus und ist daher ein prädestinierter Partner für den Aufbau eines flächendeckenden Tankstellennetzes. Der Wert des Unternehmens beträgt mittlerweile 1,6 Mrd. EUR und bescherte den Aktionären in den vergangenen 12 Monaten einen Wertzuwachs von über 800%.

Allein in Deutschland gibt es 14.000 Tankstellen mit Benzin und Diesel. Unter der Voraussetzung, dass sich Wasserstoff als Energieträger und Treibstoff für die neue Mobilität durchsetzen sollte, ist zu erwarten, dass die Versorgung in Deutschland eine vergleichbare Tankstellendichte benötigt.


Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

  • Wasserstoff

Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

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Kommentar vom 10.08.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, McPhy – braucht Wasserstoff den Atomstrom?

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In Europa rückt Wasserstoff als Energieträger in den Mittelpunkt der Diskussionen und bietet damit eine umweltfreundlichere und praktikablere Alternative zur Batterie als Energiespeicher in der Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist eine Umweltsünde par excellence. Rohstoffe müssen aufwendig abgebaut werden, für die Herstellung wird jede Menge zusätzliche Energie benötig und am Ende des Lebenszyklus bleibt nicht wiederverwertbarer Sondermüll. Wasserstoff kann hingegen durch Elektrolyse mit CO2-neutralem Strom hergestellt und wieder in Strom gewandelt werden. Während in Frankreich die saubere Transformation der Mobilität gemeistert werden kann, befindet sich Deutschland in einer selbstverschuldeten und teuren Sackgasse.

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Kommentar vom 09.07.2020 | 05:50

Ballard Power, NEL ASA, Plug Power - was kommt jetzt nach Wasserstoff?

  • Wasserstoff

Die Aktien von Wasserstoffunternehmen erreichen ständig neue Höchststände und die Gewinne der Aktionäre nehmen auf dem Papier entsprechend zu. Buchgewinne sind etwas Feines, aber wehe, sie schmelzen dahin. In einem fallenden Markt zu verkaufen, ist in der Regel schwerer, als die entgangenen Gewinne von einem steigenden Aktienkurs zu verkraften. Vor dem Hintergrund, dass Wasserstoff als Energieträger noch eine Zukunftstechnologie ist, die von vielen politischen Faktoren abhängt, um wirklich einen umweltfreundlichen Mehrwert zu bieten, ist es ratsam nicht darauf zu hoffen, dass die Bäume endlos in den Himmel wachsen. Teilgewinne zu realisieren hat noch Niemandem geschadet. Der nächste große Trend hat bereits begonnen und es wird Zeit, sich zu positionieren.

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