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09.07.2020 | 05:50

Ballard Power, NEL ASA, Plug Power - was kommt jetzt nach Wasserstoff?

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Die Aktien von Wasserstoffunternehmen erreichen ständig neue Höchststände und die Gewinne der Aktionäre nehmen auf dem Papier entsprechend zu. Buchgewinne sind etwas Feines, aber wehe, sie schmelzen dahin. In einem fallenden Markt zu verkaufen, ist in der Regel schwerer, als die entgangenen Gewinne von einem steigenden Aktienkurs zu verkraften. Vor dem Hintergrund, dass Wasserstoff als Energieträger noch eine Zukunftstechnologie ist, die von vielen politischen Faktoren abhängt, um wirklich einen umweltfreundlichen Mehrwert zu bieten, ist es ratsam nicht darauf zu hoffen, dass die Bäume endlos in den Himmel wachsen. Teilgewinne zu realisieren hat noch Niemandem geschadet. Der nächste große Trend hat bereits begonnen und es wird Zeit, sich zu positionieren.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.
"[...] Wir haben mit unseren patentierten Wasserstoffprodukten Zertifizierungen und Zulassungen in einem Großteil der größten Märkte auf der gesamten Welt. [...]" Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Geld verliert an Wert

Zu den weltweiten Maßnahmen der Politik und Notenbanken zur Bekämpfung der Auswirkungen der Corona Pandemie gehörte auch, dass die Geldmengen drastisch erhöht wurden. Die Folgen liegen auf der Hand, der Wert des Geldes sinkt. Kreditwürdige Investoren haben die Möglichkeit von Banken billiges Geld zu leihen und in Immobilien zu investieren. Die Gefahr dieser Anlageform liegt jedoch darin, dass die Immobilie logischerweise nicht beweglich ist und aus diesem Grund unterliegt sie stets dem Einfluss der Politik. Abgaben, Steuern oder Enteignungen, wie bereits in Berlin auf politischer Ebene diskutiert wurde, können zu einer Renditebremse oder einem Problem werden.

Notenbanken können kein Gold drucken

Sehr beliebt bei risikobewussten Investoren ist physisches Gold, wie Barren und Münzen. Es gibt aber einige Dinge, die beachtet werden sollten, denn die Ankaufs- sowie Verkaufsgebühren sind relativ hoch und zudem gibt es Risiken bei der Lagerung bzw. weitere Kosten. Physisches Gold zahlt schließlich auch keine Dividenden. Der Goldpreis legt dennoch zu und wird es aus verschiedenen Gründen auch weiterhin tun. Experten gehen davon aus, dass die Goldproduktion im Jahr 2020 mit rund 118 Mio. Unzen ihren historischen Höhepunkt erreichen wird. Für das Jahr 2029 wird nur noch eine jährliche Produktionsmenge von weniger als 65 Mio. Unzen erwartet. Die zunehmende Nachfrage nach Gold und weniger Produktionsmenge auf der Angebotsseite, das wird den Preis des Edelmetalls entsprechend steigen lassen.

Reserven sinken und Bedeutung von Exploration steigt

Vor dem Hintergrund, dass die Goldreserven der größten Produzenten weltweit ebenfalls seit dem Jahr 2012 um rund 34% gesunken sind und die zeitliche Dauer von der Entdeckung bis zur Produktion sich aus verschiedenen Gründen erhöht, wird ein Bereich im Goldsektor in den kommenden Jahren von besonderer Bedeutung sein - die Exploration, also die Entdeckung von neuen Goldvorkommen. Wer in diesem Bereich investieren möchte, sollte auf drei wesentliche Merkmale achten: gutes Management, aussichtsreiche Projekte und die Fähigkeit genügend Kapital zu erhalten. Explorationsunternehmen haben keine Einnahmen und die Investoren setzen auf die Wertsteigerung durch erfolgreiche Bohrprogramme und den weiteren Entdeckungen. Üblicherweise wird ein erfolgreiches Explorationsunternehmen von einem Produzenten ab einer kritischen Menge von Reserven übernommen.

Goldunternehmen mit Potenzial

Wer sich mit Exploration näher beschäftigen möchte, sollte sich die folgenden Unternehmen genauer anschauen. Desert Gold Ventures hat Projekte von über 400 km2 in Westafrika und kann noch einen Börsenwert von 25 Mio. CAD vorweisen. Zu den Aktionären gehört der Rohstoff-Experte Ross Beaty, der auch bei Osino Resources investiert ist. Osino hat Projekte in Namibia und weist einen Börsenwert von 114 Mio. CAD vor. Im Golden Triangle von British Columbia ist Scottie Resources aktiv und zählt den Milliardär Eric Sprott zu seinen namhaften Investoren. Scottie hat einen Börsenwert von 41 Mio. CAD. Eine Marktkapitalisierung von 31 Mio. CAD kann Triumph Gold mit Projekten im Yukon vorweisen. SolGold bringt bereits 673 Mio. CAD auf die Waage und fokussiert sich auf seine großen Projekte in Ecuador.

Umschichtung kann sich lohnen

Die Werttreiber dieser Explorationsunternehmen ist die Verknappung der Goldreserven von Produzenten und der einhergehende Übernahmedruck. Die Bewertung dieser Unternehmen ist im Vergleich zu den Wasserstoffunternehmen regelrecht homöopathisch. Ballard Power ist mit 4,2 Mrd. EUR, NEL ASA mit 2,8 Mrd. EUR und Plug Power mit 2,7 Mrd. EUR an der Börse bewertet. Niemand weiß, wie lange die Kursentwicklung der Wasserstoffbranche anhalten wird, aber sollte sich die Einschätzung der Bank of America bewahrheiten, dass Gold in 2021 bis auf 3.000,00 USD pro Unze steigen kann, dann werden die Aktien der Explorationsindustrie enormes Kurspotenzial bieten.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von André Will-Laudien vom 08.04.2021 | 04:48

NEL, dynaCERT, Fuelcell Energy – Wasserstoff die zweite Welle!

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Der Wasserstoff-Hype geht in die zweite Welle. Grund ist sicherlich die aktuelle Beschlussvorlage des Joe Biden-Pakets zugunsten der weltweiten Klimaziele. Diese beinhaltet eine Investitionssumme von mehreren hundert Milliarden US-Dollar zur Senkung der klimaschädlichen Emissionen. Ob hierbei stärker die Batterie- oder die Wasserstofftechnologie zum Zuge kommt, wird der Markt entscheiden, wichtig ist nur die schnelle Freigabe der Mittel für den Start der Forschungsprojekte. Die Zeit drängt, denn die Pandemie hat viele Branchen ins Abseits bugsiert, gerade die Transportbranche lebt vom Warenumsatz und der soll in Zukunft ohne negative Umwelteinflüsse von statten gehen.

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Kommentar von Carsten Mainitz vom 25.03.2021 | 05:10

Linde, Royal Helium, Air Liquide – Zwei Wasserstoff, ein Helium. Alles da für eine explosive Mischung!

  • Helium
  • Wasserstoff
  • Energie

Kernfusion ist das Stichwort der Zukunft. Technisch werden dabei zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumkern verschmolzen. Was auf der Sonne im großen Maßstab problemlos möglich ist (tatsächlich werden dort jede Sekunde 564 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium fusioniert), bleibt bei uns leider noch Zukunftsmusik. Das bedeutet: 1. Leider können wir noch keinen Strom aus Kernfusion erzeugen, darum müssen wir die Energiewende weiterhin mit etablierten nachhaltigen Technologien wie Wind-, Solar- und Wasserkraft schaffen. Dabei wird Wasserstoff als Energiespeicher und Übertragungsmedium eine herausragende Rolle spielen. Und 2. Helium wird auch auf absehbare Zeit nicht anders als durch klassische Förderung im industriellen Maßstab zu erzeugen sein. Folgende drei Unternehmen sollten kräftig von der Energiewende profitieren.

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Kommentar von Carsten Mainitz vom 24.03.2021 | 04:50

Siemens Energy, Enapter, ThyssenKrupp – Wasserstoff oder Batterie? Egal! Warum diese Unternehmen in jedem Fall profitieren werden!

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Die starken Kursschwankungen bei Wasserstoffaktien zeugen von einem aktuellen Glaubenskrieg rund um das häufigste Element auf unserem Planeten, das auch gleichzeitig das am einfachsten aufgebaute ist: ein Proton, ein Elektron. So schön simpel kann Perfektion sein. Und doch steckt darin das Potential unsere Gesellschaft von Grund auf zu ändern – die Sonne macht es vor. Zugegeben, aktuell stehen wir noch am Anfang dieser Entwicklung. Im kurzfristigen Fokus des Kapitalmarktes stehen eher die praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Elements. Dabei blicken viele Investoren auf das Thema Mobilität. Was wird sich durchsetzen? Batterien? Oder doch Wasserstoff? Eine mögliche Antwort gab jüngst die VW-Nutzfahrzeug-Holding Traton SE: ein salomonisches „beides“. Batterien für den Langstreckenverkehr, Wasserstoff bspw. für Busse, die nicht lange zwischendurch nachladen können. Doch Wasserstoff kommt noch für viele weitere Anwendungsbereiche eine große Bedeutung zu. Darum wird die weltweite Nachfrage nach Wasserstoff als Energieträger in den nächsten Jahren in jedem Fall massiv zunehmen. So sieht Aurora Energy Research bis 2050 eine Verachtfachung der Wasserstoffnachfrage auf 2.500 TWh pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresumsatz von mehr als 120 Mrd. Euro. Folgende Unternehmen dürften von dem Boom ganz unabhängig von der Entwicklung der Elektromobilität profitieren.

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