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28.05.2019 | 08:53

dynaCERT Inc. – serienmäßige Lösung für Reduktion von CO2, Feinstaub und NOx

  • Unternehmen
  • Umweltschutz
  • Diesel
Bildquelle: pixabay.com

Das kanadische Unternehmen dynaCERT Inc. hat in den vergangenen 15 Jahren eine Technologie entwickelt, die nun serienreif ist. Die Umweltbelastung von Diesel betriebenen Motoren können durch HydraGEN, so der Name der Innovation, deutlich reduziert werden. dynaCERT hat laut eigenen Angaben bis zur Marktreife 40 Mio. CAD in die Entwicklung, Tests und Zertifizierung von HydraGEN investiert.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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"[...] Wir bei Iconic Funds sehen insbesondere ein steigendes Interesse von institutioneller Seite wie Hedge Funds und Family Offices [...]" Maximilian Lautenschläger, Geschäftsführender Gesellschafter, Iconic Funds

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Vorteile für HydraGEN Kunden und Umwelt

HydraGEN sorgt für eine saubere Verbrennung des Diesel-Kraftstoffs. Im Rahmen eines Elektrolyseverfahrens wird nach Bedarf Wasserstoffgas in den Zylinder zugeführt und die Verbrennung des Dieselkraftstoffes erheblich verbessert. In verschiedenen Tests wurde ein Diesel Verbrauchsrückgang um bis zu 19% festgestellt. Diese Einsparung sorgt im Normalfall für eine Amortisation der Anschaffungskosten von rund 7.000,00 EUR innerhalb des ersten Jahres. Die Reduktion von CO2 liegt bei bis zu 9,8% und diese Einsparung kann zukünftig verbrieft sowie durch dynaCERT über CO2-Zertifikate veräußert werden. Der Feinstaubausstoß wird um bis zu 55% reduziert und die Stickstoff-Emission (NOx) um bis zu 88% verringert, so das dynaCERT.

TÜV und Emitec bestätigen Einsparungen

Die dynaCERT Mitarbeiter in Deutschland haben in Zusammenarbeit mit dem TÜV und Emitec Tests durchgeführt und die Messwerte wurden bestätigt. Nun steht hierzulande für den Einsatz nur noch die Ausstellung der Allgemeinen Betriebserlaubnis durch das Kraftfahrtbundesamt aus. Seit rund zwei Monaten läuft ein dreimonatiges Pilotprojekt mit zwei Fahrzeugen im österreichischen Kärnten, das als Referenztest für Europa dient. In anderen Teilen der Welt hat dynaCERT laut eigenen Angaben bereits erfolgreiche Pilotprojekte mit Kunden durchgeführt und erwartet in naher Zukunft größere Kaufaufträge.

Produktionskapazitäten stehen

HydraGEN ist ein computergestütztes Gerät, das auf das Fahrzeug montiert wird, und mit dem Bordcomputer kommuniziert. Das Gerät erhält hierbei lediglich Informationen zur Motorensteuerung, ohne diese zu verändern. Namhafte OEMs und Herstellern haben dynaCERT schriftlich bestätigt, dass der Gebrauch von HydraGEN keinen Einfluss auf die Garantie des Fahrzeuges hat, so das Unternehmen. Derzeit kann dynaCERT bis zu 6.000 Geräte pro Monat in Kanada herstellen und ausliefern. Sobald die globale Nachfrage steigt, wird dynaCERT rund um den Globus fertigen lassen. Ein Luxusproblem.
(MH)


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Mario Hose

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