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16.08.2019 | 07:24

Evotec SE, Medigene AG, NOXXON Pharma N.V. - wo lohnt sich jetzt der Einstieg?

  • Biotech
  • Pharma
  • Gesundheit
Bildquelle: pixabay.com

Die börsennotierten Biotechnologie Unternehmen Evotec SE, Medigene AG und NOXXON Pharma N.V. beschäftigen sich mit der Bekämpfung von Krebs durch unterschiedliche Therapiearten. Die Unternehmen unterscheiden sich jedoch in ihrer Größe und Entwicklungsstadien. Was sie dennoch vereint ist die Tatsache, dass der Aktienkurs des jeweiligen Krebs-Bekämpfers gefallen ist und somit automatisch die Frage einhergeht, ob es nun ein idealer Einstiegszeitpunkt für eine Aufstockung oder Neueinstieg ist?

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE0005664809

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Inhaltsverzeichnis:


    David Elsley, CEO, Cardiol Therapeutics Inc.
    "[...] Die COVID-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich mit den zugrunde liegenden Gesundheitszuständen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu befassen, und hat dazu geführt, dass der Herzgesundheit auf breiterer Ebene Priorität eingeräumt wird. [...]" David Elsley, CEO, Cardiol Therapeutics Inc.

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    Deutscher Biotech Blue Chip

    Evotec aus Hamburg ist ein Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen, das nach eigenen Angaben innovative Ansätze zur Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte zügig vorantreibt. Dabei agiert das Unternehmen nicht alleine, sondern arbeitet in Forschungsallianzen und Entwicklungspartnerschaften mit führenden Pharma- und Biotechnologieunternehmen wie Bayer, Boehringer Ingelheim, Celgene, Novartis, Pfizer und Sanofi zusammen.

    Das Unternehmen ist weltweit tätig und beschäftigt mehr als 2.800 Mitarbeiter u.a. im Bereich der Wirkstoffforschung und -entwicklung. Evotec ist neben der Onkologie in weiteren wichtigen Gebieten positioniert und dazu zählen neuronale Erkrankungen, Diabetes und Folgeerkrankungen, Schmerz und Entzündungskrankheiten, Infektionskrankheiten, Atemwegserkrankungen und Fibrose.

    Bei einem Aktienkurs von 19,10 EUR wirft das Unternehmen einen Börsenwert von 2,9 Mrd. EUR in die Waagschale.

    Experte für Immuntherapie

    Medigene aus Martinsried bei München entwickelt laut eigenen Angaben hochinnovative Immuntherapien zur Behandlung von verschiedenen Krebsarten und -stadien. Dabei konzentriert sich Medigene auf personalisierte, T-Zell-gerichtete Therapieansätze. Entsprechende Projekte befinden sich in der präklinischen und klinischen Entwicklung.

    Medigenes T-Zell-fokussierte Immuntherapien haben das Potenzial, viele Krebsarten in verschiedenen Stadien behandeln zu können. Dabei ist die Strategie des Unternehmens, eigene klinische Entwicklungsprogramme voranzutreiben, beginnend auf dem Gebiet der Blutkrebserkrankungen. Zudem bieten Medigene ausgewählten Partnern weitere Entwicklungsmöglichkeiten der unternehmenseigenen Therapieansätze an, zum Beispiel zur Behandlung solider Tumoren.

    Am gestrigen Handelstag wechselten die Aktien bei 5,52 EUR die Besitzer und der Börsenwert lag bei 131 Mio. EUR.

    GBC Research sieht Kurspotenzial

    NOXXON aus Berlin fokussiert sich auf den Bereich Onkologie. Die Pipeline des Unternehmens wirkt auf die Tumormikroumgebung und den Krebs-Immunitätszyklus durch Durchbrechen der Tumor-Schutzbarriere und die Blockierung der Tumorreparatur. Durch die Neutralisierung von Chemokinen in der Tumormikroumgebung wirkt der Ansatz von NOXXON in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden schwächend auf die Tumorabwehr gegen das Immunsystem und ermöglicht eine größere therapeutische Wirkung.

    Auf Basis von umfangreichen klinischen Erfahrungs- und Sicherheitsdaten sind erste Informationen aus einer Kombinationsstudie mit Patienten mit metastasiertem Darm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs verfügbar und weitere Studien in diesen Indikationen sind in Planung, so das Unternehmen. Darüber hinaus initiiert NOXXON eine weitere Studie mit Strahlentherapie in Hirntumoren.

    Bei einem Kurs von rund 0,50 EUR weist das Unternehmen einen Börsenwert von 6,5 Mio. EUR vor. Im jüngsten Research Report von GBC stellen die Analysten ein Kursziel von 3,60 EUR pro Aktie in Aussicht - Quelle: GBC Initial Coverage vom 13. Mai 2019.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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