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02.06.2022 | 06:23

First Hydrogen, Plug Power, BYD - grüne Energie als Antriebsbeschleuniger

  • CleanTech
  • Elektromobilität
  • GreenTech
  • CO2
Bildquelle: pixabay.com

Weltweit sind im Jahr 2019 neun Millionen Menschen an Luftverschmutzung gestorben. Laut dem Fachmagazin „The Lancet Planetary Heath“ ist dreckige Luft damit gefährlicher als Todesfälle durch Drogenmissbrauch oder Alkoholkonsum. Regierungen in Europa und China entwickeln neue Förderprogramme, um für Industriepartner Anreize zu erschaffen und schneller als geplant auf grüne Energien zu setzen. Was sich im Markt tut, zeigen First Hydrogen, Byd und Plug Power durch ihre aktuellen Projekte.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020 , First Hydrogen Corp. | CA32057N1042

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Inhaltsverzeichnis:


    Uwe Ahrens, Direktor, Altech Advanced Materials AG
    "[...] Wir wissen ganz genau, was wir tun und setzen eine für uns bewährte Technologie industriell anwendbar und skalierbar um. [...]" Uwe Ahrens, Direktor, Altech Advanced Materials AG

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    First Hydrogen - Green Energy mit deutschem Partner FEV

    Mit dem von der EU verabschiedeten Öl- und Gas-Embargo kommen turbulente Zeiten auf die Europäer zu. Embargos haben die Angewohnheit, in erster Linie denen zu schaden, die sie veranlassen, statt gezielt den Gegner damit schachmatt zu setzen. Die Russland-Ukraine Krise kann jedoch das Sprungbrett für beschleunigte Innovation bedeuten.

    Ein Vorreiter auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien ist die kanadisch-englische Firma First Hydrogen (WKN: A3C40W). Das Unternehmen konzentriert sich auf emissionsfreie Fahrzeuge, die Herstellung und Vertrieb von grünem Wasserstoff und Kohlendioxid-Extraktionssystemen. Da trifft es sich gut, dass die Deutsche Bundesregierung eine nationale Wasserstoffstrategie beschlossen hat. Grüner Wasserstoff ist die einzige Möglichkeit, bestimmte Prozesse der Chemieindustrie klimafreundlich zu gestalten und gleichzeitig Jobs zu erhalten. Grüner Wasserstoff kann im Verkehr eingesetzt werden und bietet viele Vorteile – insbesondere dort, wo eine Elektrifizierung nicht sinnvoll oder möglich ist.

    Auch die britische Regierung will verstärkt grünen Wasserstoff einsetzen. Da grüner Wasserstoff als einzige Möglichkeit ohne fossile Brennstoffe auskommt, ist nur diese Form wirklich klimafreundlich. First Hydrogen hat den Bedarf schon lange vor möglichen Regierungsbeschlüssen erkannt und befindet sich in der Umsetzung.

    Ein weiterer Partner im First Hydrogen Netzwerk ist das deutsche Unternehmen FEV. FEV ist weltweit führender Engineering-Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsstrang-Entwicklung sowie für digitale Mobilität. Bereits 2017 hat der Engineering-Dienstleister ein globales Center of Excellence (CoE) gegründet, um die interdisziplinären Entwicklungsthemen rund um Vernetzung und Automatisierung von zukünftigen Fahrzeugentwicklungen weiter voranzutreiben. FEV unterstützt beratend in der Entwicklung der Software für autonomes Fahren, der Elektrik- und Elektronikarchitektur sowie bei der Auswahl der Hardware für die Produktkonzeption.

    BYD - Regierung forciert CO2 Neutralität im eigenen Land

    Der chinesische Elektro-Mobilitätskonzern BYD (Abkürzung für Build Your Dreams) ist weltweit der führende Hersteller von batterieelektrischen Bussen. Pilotprojekte in den USA zeigen schon jetzt die ausgereifte Technik, mit der BYD (WKN: A0M4W9) Fahrzeuge emissionsfrei gestaltet. Auch die chinesische Regierung kümmert sich mit neuen Maßnahmen um die CO2-Reduktion. Laut Reuters plant die dort herrschende Partei neue Finanzinstrumente, um lokale Firmen auf dem Weg in die Emissionsfreiheit zu unterstützen.

    Mehr als 4.000 Menschen sterben jeden Tag in China an Luftverschmutzung. US-Forscher berichten, dass 17 % aller Todesfälle auf die hohe Belastung der Luft mit Schadstoffen zurückzuführen sind. Jeden Tag atmen 38% des Milliardenvolkes schlechte Luft ein. Jährlich sterben 1,6 Millionen Menschen an den Folgen des Smogs.

    Die neuen Leitlinien zielen darauf ab, "ein steuerliches und steuerpolitisches System zu schaffen, das die effiziente Nutzung von Ressourcen und eine umweltfreundliche, kohlenstoffarme Entwicklung fördert", so das Ministerium. Den Empfehlungen zufolge soll das Steuersystem so angepasst werden, dass es mehr Präferenzmaßnahmen zur Förderung der Energie- und Wassereinsparung sowie zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen enthält. Auch die Einfuhrzölle sollten angepasst werden, um den Anforderungen einer kohlenstoffarmen Entwicklung gerecht zu werden, heißt es.

    In Ländern wie China ist die Wirtschaft seit 2015 gewachsen. Das bedeutet mehr Energieverbrauch und damit auch mehr verschmutzte Luft durch die Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas. BYD geht mit gutem Beispiel voran.

    Plug Power - mit grünem Beispiel voran im Staate Dänemark

    Plug Power Inc. (WKN: A1JA81) ist ein führender Anbieter von schlüsselfertigen Wasserstofflösungen für die globale grüne Wasserstoffwirtschaft. Nun hat das Unternehmen einen Auftrag zur Lieferung eines Elektrolyseurs mit einem Gigawatt (GW) an das Wasserstoffunternehmen H2 Energy Europe erhalten. Ein Elektrolyseur ist die Vorrichtung, die Wasser in seine Grundkomponenten zerlegt - Wasserstoff und Sauerstoff. Dieser Elektrolyseur, der für einen grünen Wasserstoffproduktionskomplex in Dänemark geplant ist, ist die bisher größte Elektrolyseuranlage der Welt. Durch die Offshore-Windenergie wird die Elektrolyseur-Technologie von Plug in der Lage sein, jährlich bis zu 100.000 Tonnen grünen Wasserstoff für den Energie- und Transportsektor in Nordeuropa zu produzieren.

    "Wir sehen in grünem Wasserstoff die Zukunft und haben erhebliche Investitionen in grünen Wasserstoff getätigt, unter anderem in den Bau einer Gigafactory für die Elektrolyseur-Produktion", sagte Andy Marsh, CEO von Plug. "Unsere Betriebsbereitschaft und unsere Produktionskapazitäten waren ausschlaggebend dafür, dass wir für den bisher größten Auftrag der Welt ausgewählt wurden, und wir freuen uns, Teil dieses Projekts mit H2 Energy zu sein".

    Erst kürzlich hat Plug Power seine Quartalszahlen veröffentlicht. Der Umsatz betrug in diesem Quartal 131,3 EUR gegenüber 67 Mio. EUR im ersten Quartal 2021. Der Umsatz mit Materialtransportern belief sich im Quartal auf 89,5 Mio. EUR, während andere anderen Produktangeboten, die im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von etwa 41,7 Mio. EUR erzielten, einschließlich Elektrolyseur-Lösungen und jüngste Übernahmen.


    Sowohl Regierungen als auch Privatwirtschaft machen sich stark für den Umstieg auf Erneuerbare Energien. Während hierzulande mit Tankrabatt und 9-Euro-Ticket experimentiert wird, setzen Firmen wie First Hydrogen auf die Entwicklung hochmoderner Elektrofahrzeuge mit grünem Wasserstoff. Auch Plug Power arbeitet in der Großindustrie an Anlagen zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Und BYD bekommt nun Rückendeckung von der chinesischen Regierung. Auch dort will man nun klimaneutraler werden.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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