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21.07.2022 | 05:05

Jetzt kaufen? BioNTech, Nordex und MAS Gold

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Bildquelle: pixabay.com

Die Stimmung an den Weltbörsen hat sich in den vergangenen Tagen stabilisiert. Die Hoffnung lebt, dass die Inflation und der US-Dollar ihre Höchststände erstmal gesehen haben. Auch eine weiche Landung der US-Wirtschaft wird nicht mehr ausgeschlossen. Daher raten beispielsweise JP Morgan und Goldman Sachs zum Kauf von Aktien. Denn aus Sicht der US Banken steigen die Chancen auf eine V-förmige Erholung der Aktienmärkte. Davon könnten Aktien profitieren, die in den vergangenen Monaten unter die Räder gekommen sind. Hierzu zählt BioNTech. Auf die Wiesbadener könnte ein spannender Herbst zu kommen. Ein schwächerer US-Dollar würde dem Goldpreis Auftrieb geben. Davon sollte Gold-Explorer MAS Gold profitieren können. Nordex hat nach zwei Kapitalerhöhung zumindest volle Kassen, aber weiterhin Probleme. Doch Jefferies rät zum Kauf.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554 , MAS Gold Corp. | CA57457A1057

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Inhaltsverzeichnis:


    MAS Gold günstig bewertet mit Hebel auf den Goldpreis

    Gold ist in den vergangenen Monaten seinem Ruf als sicherer Hafen alles andere als gerecht geworden. Grund dafür ist insbesondere der starke US Dollar. Es hat dem Goldpreis spürbar zugesetzt. Doch mehr und mehr Experten erwarten, dass der US Dollar seinen Höchstkurs schon gesehen hat, oder ihn bis zum Herbst erreichen wird. Dann sollte es nicht nur beim Goldpreis noch oben gehen, sondern auch bei Goldminen-Aktien. Wer es dabei etwas spekulativer mag, greift zu Explorer-Aktien. Dazu zählt MAS Gold. Der Kurs der Kanadier hat sich in den vergangenen Monaten auf rund 0,042 EUR halbiert und die Marktkapitalisierung liegt nur noch bei rund 10 Mio. EUR – alles andere als teuer. Denn MAS Gold ist einer der besten Bergbauregionen der Welt aktiv: dem Grünsteingürtel La Ronge in der kanadischen Provinz Saskatchewan. Dort gibt es eine hervorragende Infrastruktur und es wird vermutet, dass sich noch über 1 Mio. Unzen Gold im Boden befindet. Davon will sich MAS Gold eine Scheibe abschneiden.

    In dieser attraktiven Region besitzen die Kanadier gleich mehrere Grundstücke mit Goldvorkommen und Kupfer-Gold-Vorkommen. Die Gesamtfläche erstreckt sich über mehr als 34.000 Hektar. Zuletzt hatte das Unternehmen zusätzlich ein 843 Hektar großes Areal gekauft. Auch die letzten Bohrergebnisse waren vielversprechend. Sie zeigten auf über 4.000m einen durchschnittlichen Gold-Gehalt von 0,61 bis 1,88 g/t. Weitere Bohrungen sind geplant, um eine mittelfristige Produktionsentscheidung treffen zu können. Die Finanzierung ist durch zwei kürzlich durchgeführte Privatplatzierung erstmal gesichert. Erfreulich: Ein Großteil des Kapitals kommt vom Management und Insidern rund um CEO Jim Engdahl. Aus Sicht des Bergbau-Veteran steht MAS Gold vor einer spannenden Explorationssaison. Bei einem steigenden Goldpreis und weiterhin guten Bohrergebnissen, könnte die Aktie vor einem goldenen zweiten Halbjahr stehen.

    BioNTech vor goldenem Herbst?

    Auf einen goldenen Herbst hoffen auch BioNTech-Aktionäre. Dies würde allerdings bedeuten, dass uns eine neue Corona-Welle zu schaffen machen wird. Dies würde erneut Milliarden in die Kasse des Impfstoffherstellers spülen. Vor einer Herbst-Welle hat jetzt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO gewarnt. Man beobachte mit Sorge die steigenden Infektionszahlen und Hospitalisierungen in Europa. Mit Ende der Urlaubszeit und Beginn des neuen Schuljahres könnten die Zahlen weiter steigen und eine Herausforderung für Herbst und Winter bedeuten. Für ein solches Szenario bereitet sich BioNTech vor: Gemeinsam mit Partner Pfizer haben den Antrag auf Zulassung ihres auf die Omikron-Subvariante BA.1 angepassten COVID-19-Impfstoff bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingereicht. Auch von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA wird der weiterentwickelte Impfstoff derzeit geprüft. Die BioNTech-Aktie hat in den vergangenen Monaten eine schöne Bodenbildung vollzogen und notiert derzeit bei rund 160 EUR. Mit einer neuen Corona-Welle in Europa und den USA könnte der BioNTech-Aktie der Ausbruch nach oben gelingen. Zum Allzeithoch bei über 400 EUR besteht noch viel Platz.

    Nordex: Kaufempfehlung von Jefferies trotz anhaltender Probleme

    Vor goldenen Zeiten steht angesichts der dringend benötigen Alternativen zu Energieimporten aus Russland und anderen Staaten auch die Windenergiebranche. Davon ist bei Nordex jedoch leider nichts zu spüren. Das Unternehmen kämpft schon lange mit niedrigen Margen. Die Probleme sind zahlreich: Große Wettbewerber, Lieferengpässe, gestiegenen Rohstoffpreise, hohe Transportkosten und steigenden Zinsen. Zumindest kurzfristig verfügt das Unternehmen über volle Kassen. So wurden innerhalb weniger Wochen gleich zwei Kapitalerhöhungen durchgeführt. Aus Sicht von Goldman Sachs sind damit die beim letzten Quartalsbericht aufgekommenen Kapitalisierungssorgen erstmal zerstreut. Die übrigen Probleme bleiben jedoch und daher bewerten die Goldman-Analysten die Nordex-Aktie mit „neutral“ und einem Kursziel von 13,70 EUR. Etwas optimistischer ist Jefferies. Die Analysten betonen, dass Barmittelbestände in der Windkraft-Branche eine hohe Bedeutung hätten. Außerdem verfüge Nordex insbesondere in Europa über gute Perspektiven. Für sie ist die Nordex-Aktie daher ein „Kauf“ mit Kursziel 16 EUR. Derzeit notiert das Wertpapier bei knapp über 8 EUR.


    Die Stimmung an den Börsen steigt und Anleger sollten sich laut JP Morgan positionieren. BioNTech müsste von einer Corona-Welle im Herbst profitieren und MAS Gold von guten Bohrergebnissen und einem schwächeren US Dollar. Nordex hat viele Probleme, auch wenn Jefferies die Aktie empfiehlt.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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