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18.03.2021 | 05:27

Nokia, Square, Triumph Gold – Das Geld liegt auf der Straße!

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Die internationalen Notenbanken sind sich lange schon einig: Geldhaltung macht keinen Sinn. Nach jahrelangem Minuszinsdruck soll es nun auch zu einer schonenden Inflationierung kommen. Für den Konsumenten heißt das weniger Geld auf dem Konto wegen Gebühren und Minuszins, und wenn es dann ausgegeben wird, sorgt die steigende Inflation für einen Abschlag im Konsum. Wie man es dreht und wendet: Geld ist eine Belastung. Den Preisaufschlägen bei Immobilien und Aktien folgend bringt uns zu dem Schluss: Geld ist im Überfluss vorhanden, die Schere zwischen Reich und Arm allerdings könnte größer nicht sein. Fazit: Der Aktienkauf bleibt alternativlos!

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: CA8968121043 , FI0009000681 , US8522341036

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Inhaltsverzeichnis:


    Nokia – Fokussierung auf 5G und Digitalisierung

    Bei der Nokia-Aktie gab es aufgrund von Social Media-Aktionen zu Jahresbeginn eine sagenhafte Rallye, die leider nicht durch operative Zahlen unterlegt war. Das ist zwar bei Tesla und Plug Power sicherlich auch der Fall, dennoch kam es nur bei Nokia zu einem prompten Ausverkauf von knapp 50% von 5,90 auf 3,10 EUR. Jüngst konnte sich der Kurs wieder stabilisieren, denn die gemeldeten Zahlen waren zumindest im Rahmen der positiven Erwartungen, der Ausblick machte auch wieder Laune.

    Gestern hat Nokia dann eine größere Restrukturierung angekündigt. Man möchte seine Energie vor allem auf die 5G-Technologie fokussieren, der weltweite Kapazitätsaufbau hält für den Netzwerk-Experten offensichtlich noch einiges an Arbeit parat. Parallel dazu will man mit dem angestrebten Abbau von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen seine Kosten dauerhaft um 600 Mio. EUR senken. In diesem Zusammenhang fallen bis 2023 Kosten von rund 700 Mio. EUR an, denn die langjährige Belegschaft soll sozialverträglich reduziert werden. Auf Sicht von 18 bis 24 Monaten sollen dann 80.000 bis 85.000 übrigbleiben, die genaue Anzahl hängt von der Entwicklung der Absatzmärkte in den nächsten zwei Jahren ab. Das Management zeigt sich mit dieser Ankündigung eher vorsichtig, was die Zukunft angeht.

    Parallel zum Stellenabbau will Nokia mehr Geld in die Forschung und Entwicklung rund um 5G, digitale Infrastrukturen und Cloud-Leistungen stecken. Nach einem vorübergehenden Anstieg auf 3,72 EUR sank der Kurs gestern wieder auf 3,57 EUR ab. Charttechnisch ist man damit wieder im Niemandsland, ein Kauf wird die Aktie erst über 3,85 EUR.

    Square Inc. – Mit Peer-to-Peer wieder ganz vorne

    The Square betreibt mit der App CASH eine sehr einfache Bezahlplattform für Händler. Grundlegender Wachstumsmotor war in den letzten Jahren der konsequente Aufbau von günstigen POS-Systemen, die auch kleinsten Händlern und Dienstleistern eine sofortige Fakturierung erlaubte. Die Pandemie erzeugte den Bedarf nach einer Online- und Take Away-Lösung, in der Pandemie möchten Kunden heute auf verschiedenste Art und Weise bestellen und bezahlen. Square musste somit ein Omni-Channel-Angebot entwickeln, um diesen Bedarf zu decken.

    Seit einiger Zeit steigen die Transaktionen hauptsächlich im Peer-to-Peer-Bereich. Das Bruttozahlvolumen von Omni-Channel- und Online-Verkäufern macht mittlerweile mehr als die Hälfte des Bruttozahlungsvolumens der Verkäufer aus, vor zwei Jahren war es noch ein Drittel. Das ist eine transformative Verschiebung, die das Geschäft von Square über Jahre verändern wird und neue Anforderungen an die Plattform stellt.

    Nun kommt als nächste Transformation der Musikdienst Tidal noch dazu, die Analysten rechnen daher in den nächsten Jahren mit überdurchschnittlich starken Wachstumsraten. Aktuell beträgt das KGV zwar ca. 200 in 2 Jahren könnte es aber unter 50 fallen. Immerhin wächst Square in 2020 mit stattlichen 100%. Die Aktie war im Hoch bei 283 USD und notiert jetzt bei 235 USD, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 110 Mrd. USD. Die weitere Performance der Square-Aktie wird sich wohl auch an der weiteren Entwicklung der NASDAQ orientieren, die momentan etwas stottert.

    Triumph Gold – Big Creek ist nun integriert

    Triumph Gold Corp., vormals bekannt als Northern Freegold Resources Ltd, ist ein in Kanada ansässiges Junior-Rohstoffunternehmen, das sich mit der Exploration von Grundstücken im Yukon-Territorium und in Arizona beschäftigt. Im März hat man ein Vollzeitteam zusammengestellt, das sich auf die Weiterentwicklung des Freegold Mountain-Projekts innerhalb des produktiven Kupfer-Gold-Gürtels Dawson Range in Yukon konzentriert.

    Das Vorzeigeprojekt beherbergt drei Mineralvorkommen gemäß dem Standard NI 43-101 und umfasst einen ausgedehnten Abschnitt der Big Creek-Verwerfungszone, einer regionalen Struktur, die in direktem Zusammenhang mit einer epithermalen Gold- und Silbermineralisierung sowie einer goldhaltigen Porphyr-Kupfermineralisierung steht. Gleichzeitig mit der Erweiterung des technischen Teams eröffnete Herr Bower im vergangenen Oktober offiziell das technische Büro von Triumph Gold in Kelowna, B.C., mit der Ernennung von Brian May zum leitenden Geowissenschaftler und Marty Henning zum Hauptgeologen. Ein sehr gut eingespieltes Team für weitere Bohrungen.

    Die technische Gruppe aus Kelowna hat bereits eng mit dem bestehenden Team von Triumph Gold zusammengearbeitet, um neue Ziele zu identifizieren, welche die bestehenden Ressourcen noch einmal erweitern. Es geht darum, Schlüsselgebiete für die Exploration auf dem 200 Quadratkilometer großen Projekt Freegold Mountain sowie auf dem Grundstück Tad/Toro und dem kürzlich erworbenen Grundstück Big Creek zu erschließen, die alle innerhalb des Kupfer-Gold-Distrikts Dawson Range liegen. Wir gehen davon aus, dass die Explorationen in 2021 sehr positive Ergebnisse zeigen werden.

    Die Triumph-Aktie hat eine aktuelle Kapitalisierung von 23,3 Mio. CAD bei einem Kurs von 0,17 CAD je Aktie. Einer der Hauptaktionäre ist die Newmont Corporation mit 12,8%, der Zijin Mining Fund besitzt 9,8%. Mit Blick auf einen steigenden Goldpreis ist man in der Triumph Gold gut investiert.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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