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27.02.2025 | 06:00

Palantir, Credissential, Alibaba - KI, Krypto und Krisenresistenz: Wie Tech-Pioniere die Zukunft der Märkte gestalten

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Bildquelle: pixabay.com

Die Tech-Branche steht an einem Wendepunkt. Unternehmen, die heute überleben, kombinieren nicht nur disruptive Innovation mit regulatorischer Anpassungsfähigkeit – sie schaffen Ökosysteme, die Daten, Sicherheit und globale Skalierung verschmelzen. Ob im Schatten geopolitischer Budgetdebatten, im Rennen um KI-Monopole oder im Kampf um die nächste Zahlungsrevolution: Die wahren Gewinner sind jene, die Unsicherheit in Wachstum verwandeln. Drei ungenannte Akteure demonstrieren dies auf unterschiedliche Weise – einer durch Algorithmen, die Daten optimieren, ein anderer durch Quantenverschlüsselung für Finanztransaktionen, der dritte durch KI-Clouds, die ganze Volkswirtschaften antreiben. Wer sind sie, und wie sichern sie sich ihre Vormachtstellung?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: PALANTIR TECHNOLOGIES INC | US69608A1088 , CREDISSENTIAL INC | CA22535J1066 , ALIBABA GR.HLDG SP.ADR 8 | US01609W1027

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Inhaltsverzeichnis:


    Alex Kent, Managing Director, Aspermont Limited
    "[...] Wir haben ein starkes Management-Team und alle von uns haben bei globalen Medien- und Technologieunternehmen gearbeitet, bevor sie sich für Aspermont entschieden haben. [...]" Alex Kent, Managing Director, Aspermont Limited

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    Palantir – die Blase ist geplatzt

    Die jüngsten Entwicklungen bei Palantir Technologies haben Anleger aufgerüttelt: Der Aktienkurs sank in Reaktion auf mögliche Kürzungen im US-Verteidigungsetat, einer bedeutenden Finanzierungsquelle für das Unternehmen. Tatsächlich entfällt ein großer Teil der Umsätze auf Regierungsaufträge, was Palantir anfällig für Änderungen im Haushaltsplan macht. Trotz dieser kurzfristigen Unsicherheiten konnte das Softwarehaus ein Umsatzwachstum von rund 30 % verzeichnen und zu einem Marktwert von zeitweilig über 200 Mrd. USD aufsteigen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass ein kleines Minus bei staatlichen Investitionen bereits deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell haben könnte.

    Zeitgleich rückt Palantirs Bewertung in den Fokus: Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von teils über 80 wird die Aktie von einigen Marktbeobachtern als überteuert eingestuft. Gleichzeitig unterstreichen Befürworter das enorme Potenzial der Analysetools Gotham, Foundry und AIP, welche Datenmengen erheblich effizienter nutzbar machen sollen. Dabei setzt das Unternehmen nicht allein auf staatliche Institutionen, sondern adressiert verstärkt kommerzielle Sektoren, was die Abhängigkeit von Regierungsbudgets abmildern könnte. Dennoch bleibt offen, ob das Wachstum genug Schwung besitzt, um den hohen Erwartungen gerecht zu werden und den enormen Börsenwert nachhaltig zu untermauern.

    Experten verweisen darauf, dass Palantir trotz des großen Hypes noch diverse Risiken tragen muss. Zum einen belasten die wiederkehrenden Diskussionen um Budgetkürzungen in der US-Verteidigung die Stimmung. Zum anderen sorgen Insiderverkäufe für Beunruhigung, da sie Skepsis an der Stabilität der Bewertung wecken. Manche Analysten argumentieren jedoch, dass die softwarebasierte Analyse vielfältige Kosteneinsparungen ermöglichen könnte, was Palantir in Zeiten knapper Kassen attraktiver macht. Die Aktie hat zuletzt fast 30 % innerhalb weniger Tage verloren und notiert aktuell bei 90,68 USD und hat damit trotzdem immer noch ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 535.

    Credissential - wie ein Fintech-Unternehmen Branchen transformiert

    Die Automobilbranche steht vor einem Umbruch – angetrieben durch die Credissential Plattform Dealerflow. Das Tool will den Fahrzeugkauf in Zukunft vollständig digitalisieren, indem es QR-Codes, mobile Angebotsübersichten und KI-gestützte Fahrzeugsuche kombiniert. Autohäuser können so Kunden auch außerhalb ihrer physischen Standorte erreichen und Bestände virtuell erweitern. Die geplante Integration von Kryptowährungszahlungen könnte teilnehmenden Händlern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Mit Bankenstandard-Sicherheit und datenbasierten Sales-Funnels adressiert Dealerflow zwei Kernprobleme der Branche: ineffiziente Prozesse und begrenzte Reichweite.

    Credissentials Zahlungsplattform Antenna setzt neue Maßstäbe. Die kürzlich integrierte Quantenverschlüsselung schützt vor künftigen Cyberbedrohungen durch Quantencomputer – ein Unique Selling Point im Fintech-Sektor. Parallel ermöglicht die geplante Einbindung der Privy Wallet nahtlose Krypto-Transaktionen. Dies kommt zur rechten Zeit: Japans Banken setzen bis 2025 zu 80 % auf XRP für grenzüberschreitende Zahlungen, was Blockchain-Lösungen weiter befeuert. Antenna positioniert sich somit als Brücke zwischen traditionellen Finanzsystemen und der digitalen Asset-Welt – mit Fokus auf Compliance und Benutzerfreundlichkeit.

    Credissential verfolgt eine zweigleisige Expansion: Neben Produktinnovationen wie KI-Updates für Dealerflow plant das Unternehmen strategische Zukäufe. Die geplante Übernahme von CoinCmply, einer Plattform für Krypto-Steuercompliance sowie -analyse und -optimierung, unterstreicht dies. Ziel ist ein Ökosystem, das Finanzwissen vereinfacht und skalierbare Erlösmodelle schafft. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 0,065 CAD könnten Anleger von der wachsenden Relevanz profitieren: Die Mischung aus Sicherheitstechnologien, KI und Krypto-Integration adressiert globale Trends – von digitalen Zahlungen bis zu regulatorischen Anforderungen.

    Alibaba - KI-Innovation treibt nachhaltiges Wachstum an

    Alibaba hat im letzten Quartal ein Ausrufezeichen gesetzt. Ein Umsatzplus von 8 %, ein Gewinnsprung von 333 % und eine beschleunigte Cloud-Wachstumsrate von 13 % unterstreichen die Robustheit des Geschäftsmodells. Die KI-getriebene Cloud-Sparte glänzt mit 6 aufeinanderfolgenden Quartalen deutlicher KI-Umsatzsteigerungen, ein Beleg für die erfolgreiche Monetarisierung der Qwen-Modelle. Die Partnerschaft mit Apple, die „Apple Intelligence“ exklusiv in China vertreibt, unterstreicht Alibabas Technologieführerschaft. Mit geplanten Investitionen von 380 Mrd. CNY in KI-Infrastruktur bis 2027 zeigt das Unternehmen langfristige Weitsicht.

    Im Kernmarkt China beweist Alibaba Resilienz: Taobao und Tmall steigern die Kundenmanagement-Umsätze um 9 %, gestützt auf 49 Mio. Premium „88VIP“-Nutzern. International glänzt die Alibaba International Digital Commerce Group mit einem Umsatzsprung von 32 %, angetrieben von AliExpress und Trendyol. Trotz Wettbewerbs durch Temu und Shein gelingt die Verbesserung der Bereiche. Zudem setzt Alibaba auf strategische Allianzen, wie das Joint Venture mit Shinsegae in Südkorea, um lokale Märkte zu erobern. Die geplanten Aktienrückkäufe von 20,7 Mrd. USD bis 2027 unterstreichen das Vertrauen in die Eigenbewertung.

    Mit einem KGV von 14 liegt Alibaba zwar über Peers wie PDD Holdings, doch dafür gibt es gute Gründe. Die Cloud-Sparte wird zum Wachstumsmotor, während der Free Cashflow von 5,3 Mrd. USD im Quartal Spielraum für Dividenden und Akquisitionen bietet. Analysten sehen ein Kursziel von bis zu 195 USD. Investoren wie Ryan Cohen, der Anteile für rund 1 Mrd. USD hält, setzen auf die KI-Transformation. Mit der geplanten AGI-Entwicklung (Künstliche Allgemeine Intelligenz) und der Führung im chinesischen Cloud-Markt ist Alibaba nicht nur ein E-Commerce-, sondern ein Tech-Champion mit globalen Ambitionen. Die Aktie wurde mit dem schwachen NASDAQ nach unten gezogen und notiert derzeit bei 129,04 USD.


    Je unsicherer die Welt, desto größer die Chancen für Pioniere. Palantir beweist, dass selbst eine Abhängigkeit von Militärbudgets durch KI-getriebene Effizienz kompensiert werden kann. Trotzdem sollte man schauen, dass der Staat nicht zu viele Aufträge streicht. Credissential demonstriert, wie Fintechs durch Quantenverschlüsselung und Krypto-Integration Branchen wie die Automobilwirtschaft neu erfinden, während Alibaba mit KI-Clouds und globalen Allianzen beweist, dass chinesische Tech-Giganten trotz regulatorischer Hürden weltweit expandieren können.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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    Daten sind ein elementarer Bestandteil von Wirtschaft und unserem alltäglichen Leben. Unternehmen, die Daten nicht nur sammeln, sondern systematisch veredeln, monetarisieren und skalieren können, schaffen Geschäftsmodelle mit enormer Hebelwirkung. Palantir formt aus fragmentierten Informationen entscheidungsrelevante Intelligenz für Konzerne und Regierungen. Die Software von SAP bildet Unternehmensdaten in Echtzeit ab und macht sie nutzbar. Der oft übersehene Spezialist Aspermont verwandelt Daten in den Bereichen Rohstoffe in hochmargige digitale Abomodelle. Alle drei Unternehmen vereint ein skalierbares Plattformdenken. Wo sind die größten Chancen?

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