Menü schließen




21.09.2020 | 05:50

Snowflake, wallstreet:online, Commerzbank – Investoren honorieren Erfolge

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Skalierbare Geschäftsmodelle sind beliebt bei Anlegern. Eine bestimmte Infrastruktur, eine Dienstleistung oder ein Produkt kann vom Anbieter ohne merkliche Zusatzkosten einer steigenden Anzahl von Kunden angeboten werden. Diese oft exponentiellen Wachstumsraten lassen die Kassen der Anbieter klingeln. Die Börsen honoriert in der Regel schon die rosigen Aussichten mit kräftigen Kursgewinnen. Fehlt hingegen die Wachstumsstory, so kann man als Anleger schon mit einer Seitwärtsbewegung zufrieden sein.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: US8334451098 , DE000A2GS609 , DE000CBK1001

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.
    "[...] Wir haben mit über 440 km² eines der größten Landpakete aller Nichtproduzenten im Gürtel aufgebaut und bis heute mehr als 25 Goldentdeckungen auf dem Grundstück erzielt, wobei fünf dieser Entdeckungen insgesamt etwa 1,1 Millionen Unzen Goldressourcen umfassen. [...]" Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.

    Zum Interview

     

    Kursverdopplung seit IPO

    Am vergangenen Mittwoch machte der Börsenneuling Snowflake in beeindruckender Weise auf sich aufmerksam. Die Anteilscheine der Cloud-Datenplattform aus San Mateo, Kalifornien, starteten am Tag des IPO in New York mit einem Kursplus von über 100%. Und dies obwohl die Verkaufsspanne kurzfristig von 75 bis 85 USD erhöht und dann auf 120 USD festgesetzt wurde. Gemessen am Mittelzufluss von rund 3,4 Mrd. USD ist Snowflake der bislang größte US-Börsengang in diesem Jahr. Die Gesellschaft wird aktuell mit knapp 70 Mrd. USD bewertet.

    Laut Presseberichten investierte sowohl der SAP-Rivale Salesforce über seinen Investmentarm als auch Berkshire Hathaway, die Firma des Starinvestors Warren Buffett, jeweils 250 Mio. USD zum IPO.

    Das Geschäftsmodell des Unternehmens begeistert viele. Snowflake ermöglicht es Kunden, Daten in einer einzigen Cloud-Quelle zu konsolidieren, Geschäftseinblicke in Echtzeit zu gewinnen, datengesteuerte Anwendungen zu erstellen und Daten gemeinsam zu nutzen (multi-cloud strategy, cross-cloud approach). Die Aktie beendete die Woche mit 240 USD.

    Die 100 EUR-Marke im Blick

    Die wallstreet:online Gruppe ist mit fast 290 Mio. Seitenaufrufen mit weitem Abstand der größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und die größte Finanz-Community. Zudem betreibt die Gruppe seit Anfang 2020 Smartbroker, einen eigenen Online Broker.

    Vergangene Woche erhöhte w:o die Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich. Im Bereich Finanzportale profitieren die Berliner von steigenden Nutzerzahlen und Werbeerlösen. Zudem verläuft das Wachstum von Smartbroker wesentlich dynamischer als noch zu Jahresbeginn erwartet. Im Mai 2020 sah die Planung noch die Gewinnung von 60.000 Kunden vor, jetzt liegt die Zielmarke bei über 83.000 Neukunden.

    Die verbesserten Aussichten ließen die Aktie am Freitag um 6,6% auf 84,40 EUR steigen. Es ist zu erwarten, dass die Analystenhäuser in Kürze die Gewinnschätzungen und in der Folge die Kursziele deutlich erhöhen. Das durchschnittliche Kursziel sollte dabei von aktuell 90 EUR auf deutlich über 100 EUR ansteigen.

    Anleger können sich glücklich schätzen: Die Aktie verfügt über gleich zwei stark wachsende und sich sogar gegenseitig befeuernde, skalierbare Geschäftsbereiche. Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass w:o auch in Zukunft positiv überraschen kann.

    Noch im Seitwärtsmodus

    Die Commerzbank AG zählt zu den führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen dabei, sich neu zu erfinden. Wichtig in diesem Prozess war sicherlich die Übernahme des Online Brokers comdirect im Sommer. Der neue Commerzbank-Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter machte vergangene Woche klar: „Die Commerzbank ist kein Sanierungsfall, die Commerzbank muss aber effizienter werden.“

    In der letzten Woche verloren die Aktie gut 7% und gingen am Freitag mit 4,48 EUR aus dem XETRA-Handel. Der Konzern bringt derzeit rund 5,6 Mrd. EUR auf die Börsenwaage. Am 5. November 2020 steht die Veröffentlichung der Neunmonats-Zahlen an.

    Laut einer Meldung vom Freitag, berichteten EZB-Insider, Banken in der Eurozone stünde ein baldiges Ende des faktischen, durch die Corona-Krise verursachten Dividendenstopps bevor. Dies war jedoch belanglos für den renditeschwachen Titel. Zuletzt wurde für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 0,20 EUR ausgeschüttet. Der Konsens der 12 Analysten, erwartet erst für das Geschäftsjahr 2021, also im Kalenderjahr 2022, eine Ausschüttung von 0,04 EUR je Aktie.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 19.01.2026 | 05:45

    Nachfragetrends bei Energie sind ungebrochen, aber am Ende entscheidet der Preis - American Atomics, Siemens Energy und RWE profitieren!

    • Atomenergie
    • Energie
    • KI
    • Elektromobilität
    • Erneuerbare Energien
    • Investments

    Aktien aus den Bereichen Energie und Rohstoffe waren im letzten Jahr gute Investments. Dieser Trend setzt sich in den ersten Wochen des neuen Jahres fort. Die stark wachsende Stromnachfrage, u. a. getrieben durch KI und Elektromobilität ist strukturell und anhaltend. Wichtige Aspekte in diesem Zusammenhang sind Verfügbarkeit von Energie samt Infrastruktur und ganz entscheidend: der Preis. Der Strompreis als Wettbewerbsfaktor gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wer verfügt über die überzeugendsten Antworten auf die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 19.01.2026 | 05:00

    Multibaggerpotenzial: Antimony Resources! Perfekte Konstellation: Begehrter kritischer Rohstoff in großer, hochgradiger Liegenschaft mit strategischer Bedeutung!

    • Antimon
    • kritische Rohstoffe
    • kritische Metalle
    • Investments
    • Geopolitik
    • Lieferketten

    Geopolitische Unsicherheiten und der Kampf um sichere Lieferketten machen kritische Rohstoffe zum strategischen Faktor. Ein bislang kaum beachtetes Metall rückt dabei immer stärker in den Fokus: Antimon. Es ist essenziell für Verteidigung, Halbleiter, Speziallegierungen und Flammschutz. Antimony Resources entwickelt mit Bald Hill in New Brunswick das größte bekannte Antimon-Vorkommen Nordamerikas. Frisch veröffentlichte Bohrdaten mit hohen Mineralisierungsgraden untermauern das Potenzial. Aus den Daten ist jetzt schon ablesbar, dass sich die Größe der indizierten Vorkommen schon bald ausweiten lassen wird. All diese Faktoren könnten sich zu starken Kurstreibern für die Aktie entwickeln!

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 22.12.2025 | 06:20

    The Next Big Thing! US-Banken haben den Billionenmarkt Tokenisierung im Visier – Pionier Finexity in der Pole Position! Commerzbank und Deutsche Bank abgehängt?

    • Digital Assets
    • Digitale Vermögenswerte
    • Tokenisierung
    • Private Markets
    • Investments
    • Banken

    Larry Fink, CEO des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, machte ein mächtiges und bezeichnendes Statement, in dem er die Tokenisierung zur „nächsten Generation der Märkte“ erklärte. Zudem verdeutlicht der Einstieg der größten US-Bank J.P. Morgan in diesen Bereich dessen große Potenziale. Mit Hilfe von Tokenisierung werden reale Vermögenswerte (RWA) in digitale Tokens aufgeteilt und rechtssicher auf einer Blockchain abgebildet. Laut dem Beratungsunternehmen Boston Consulting Group wird der RWA-Markt bis 2033 auf sagenhafte 19 Billionen USD anwachsen. Ein spannender und stark wachsender Teilbereich sind Private Markets wie z. B. Immobilien, Private Equity oder Erneuerbare Energien. Mittels Tokenisierung werden bislang nicht-fungible Assets nun handelbar. Hier setzt der deutsche Pionier Finexity an und adressiert einen milliardenschweren Markt.

    Zum Kommentar