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03.09.2021 | 05:10

Starke Entwicklung bei Nel Asa, Defense Metals und JinkoSolar

  • Erneuerbare Energien
Bildquelle: pixabay.com

Am 26. September ist Bundestagswahl. Im Mittelpunkt der Wahlprogramme steht bei den meisten Parteien der Klimaschutz. Weit aus dem Fenster lehnen sich dabei die Grünen, die bereits 2035 CO2-Neutralität erreichen wollen. Ob die ehrgeizigen Versprechen jedoch auch in die Tat umgesetzt werden können, erscheint mehr als fraglich. Durch die Knappheit der benötigten Rohstoffe wie Kupfer, Lithium oder seltene Erdmetalle gehen hier Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DEFENSE METALS CORP. | CA2446331035 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , JINKOSOLAR ADR/4 DL-00002 | US47759T1007

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Inhaltsverzeichnis:


    Extreme Abhängigkeiten

    Noch unwahrscheinlicher wird der Plan von Baerbock & Co, wenn neben der eh schon steigenden Nachfrage nach den Industriemetallen die Abhängigkeit zu China mit eingerechnet wird. Seltene Erden werden im Augenblick zu 80% in China gefördert und sind für die Produktion von Magneten, beispielsweise für Elektromotoren als auch Windturbinen, von existenzieller Bedeutung. Daneben besteht eine hohe Nachfrage in der Rüstungsindustrie.

    Im vergangenen Jahr importierten die Vereinigten Staaten 80% ihres Bedarfs aus China, die Europäische Union bezog sogar 98% aus dem Reich der Mitte. Um die Abhängigkeit von der Volksrepublik zu reduzieren und mögliche Engpässe zu verhindern, arbeitet die EU bereits an Vorschlägen, wie die heimische Produktion in Schwung gebracht werden kann. Die Biden-Regierung ist dabei bereits einen Schritt voraus. In den USA wurden kürzlich Steuererleichterungen für heimische Hersteller beschlossen.

    Weit fortgeschritten ist das kanadische Unternehmen Defense Metals bei seinem 1.700 Hektar großen Wicheeda Rare Earth Project in British Columbia, das aufgrund der erstklassigen Infrastruktur weitaus günstiger produzieren kann, als manche Wettbewerber. Durch bereits abgeschlossene Bohrprogramme betragen die angedeuteten Mineralressourcen 4,89 Mio. Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3,02% an leichten Seltenerdmetallen (LREO) und vermuteten Mineralressourcen von 12,1 Mio. Tonnen mit durchschnittlich 2,90% LREO.

    Wichtige Schritte

    In den vergangenen Wochen konnte Defense Metals wichtige Schritte in eine erfolgreiche Zukunft gehen. Mit dem staatlichen Unternehmen Sinosteel Corporation wurde eine bedeutende Absichtserklärung unterzeichnet, die die Planung einer Pilotanlage und die wirtschaftliche und technische Machbarkeit einer umfassenden Minenerschließung beinhaltet. Zudem konnte Ende des vergangenen Monats der Abschluss des Baus der Plattformen in steilem Gelände für das Bohrprogramm 2021, das zwischen 2.000m und 5.000m betragen soll, vermeldet werden. Diese waren nötig, um das Diamantbohrprogramm zur Ressourcenerweiterung und -abgrenzung durchführen zu können.

    Im Gegensatz zur fundamental guten Entwicklung, korrigierte der Aktienkurs in den vergangenen Monaten deutlich. Aktuell beträgt der Börsenwert von Defense Metals lediglich 12,50 Mio. EUR. Langfristig eine gute Chance, von der Angebotsknappheit zu profitieren.

    Zukunftsträchtige Kooperation

    Die wichtigste Tochtergesellschaft von JinkoSolar, Jinko Solar Co., hat eine Rahmenvereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit mit Contemporary Amperex Technology Co. unter Dach und Fach gebracht. Darunter fallen etwa die Bereiche Förderung der Kohlenstoffneutralität in der industriellen Kette, die globale Entwicklung des Solar-plus-Speicher-Geschäfts und die Entwicklung von integrierten Solar-plus-Speicher-Lösungen.

    Die Unternehmen planen den Aufbau eines neuen Ökosystems für Energietechnologien und die Förderung des Einsatzes von Solarenergie im Energiebereich in der Zukunft, um zur Verwirklichung der Kohlenstoffneutralität beizutragen. Durch das erfolgreiche Testen der Unterstützung bei 40 USD, konnte sich das Chartbild deutlich aufhellen. Nächste markante Widerstände erwarten JinkoSolar erst wieder bei rund 60 USD.

    Zusammen für den Klimaschutz

    Einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft wollen auch Nel Asa und SFC Energy leisten. Gemeinsam wollen die Unternehmen in Ihrer Partnerschaft „bereits ausgereifte Produkte und bewährte Technologien der jeweiligen Parteien als Basis für das integrierte Angebot" nutzen. Zusammen will man sich auf die Entwicklung industrieller Lösungen konzentrieren, um weniger effiziente Dieselgeneratoren durch effizientere Systeme auf Basis von Wasserstoffbrennstoffzellen in Kombination mit der Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse zu ersetzen. Auch bei Nel Asa läuft alles auf eine Bodenbildung hin, die bei einem Bruch des Widerstandes bei 1,52 EUR abgeschlossen wäre und ein Kaufsignal generieren würde.


    Der Klimaschutz spielt im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Dabei wird die Knappheit der benötigten Rohstoffe wie seltene Erdmetalle von der Politik unterschätzt. Defense Metals unterhält außerhalb Chinas ein aussichtsreiches Projekt. Die Korrektur des norwegischen Wasserstoffspezialisten Nel Asa steht kurz vor dem Abschluss, auch JinkoSolar bietet auf aktuellem Niveau eine interessante Trading-Chance.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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