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07.12.2021 | 05:10

Zoom, Prospect Ridge Resources, Twitter – Neuer Anlauf nach dem Waterloo

  • Märkte
  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Der Aktienmarkt machte es in den vergangenen Wochen vor und ging in eine breit gestreute Korrekturphase. Nun erwischte es am letzten Freitag zu guter Letzt die Kryptowährungen. Bitcoin verlor innerhalb Stunden gut 25% an Wert, auch Etherum knickte zweistellig ein. Nach dem Kurs-Desaster heißt es nun, Wunden zu lecken und sich die richtigen Werte für die nächste Aufwärtsbewegung antizyklisch ins Portfolio zu legen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: Prospect Ridge Resources Corp. | CA74358Q1054 , ZOOM VIDEO COMM. A -_001 | US98980L1017 , TWITTER INC. DL-_000005 | US90184L1026

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Inhaltsverzeichnis:


    Korrektur voll im Gange

    Man könnte meinen, dass eben die Aktien, die während der ersten Lockdowns zu den Gewinnern gehörten, nun wieder von der durch die Omikron-Variante neu aufgeflammten Pandemie profitieren. Doch weit gefehlt. Während sich Zoom oder die deutsche TeamViewer von März bis Dezember 2020 vervielfachen konnten, stecken diese in der aktuellen Phase in einer scharfen Korrektur. Wachstumsverlangsamung ist das Schlagwort, das Unternehmen von Lösungen für Videokonferenzen oder Fernwartungssoftware an Wert verlieren lassen.

    Bei der Zoom Video Communications zeigte sich dies bei der Verkündung der Zahlen zum dritten Quartal. Der Umsatz wurde um 35% auf 1,05 Mrd. USD gesteigert, der Gewinn pro Aktie konnte sich von 0,99 USD auf 1,11 USD erhöhen. Für das laufende vierte Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 1,05 Mrd. USD. Dies würde einen Jahresumsatz von 4,1 Mrd. USD für das Gesamtjahr bedeuten, nach 2,7 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Zwar ist das Zahlenwerk noch besser als von Analysten erwartet, die Wachstumsdynamik bei dem Wert lässt jedoch spürbar nach.

    Cathie kauft

    Die Anleger quittierten das vorgelegte Zahlenwerk mit starken Abverkäufen und einem Tagesverlust von rund 20%. Seit dem Hoch vom Oktober 2020 bei 572,11 USD beträgt die Korrektur bereits knapp 70% und aus technischer Sicht scheint ein Ende nicht in Sicht. Ein Rückfall in den Unterstützungsbereich bei 150 USD scheint nicht unwahrscheinlich.

    ARK-Chefin Cathie Wood nutzte den jüngsten Kursrücksetzer und kaufte, wie das Handelsblatt berichtet, mit ihren ARK-Fonds knapp 650.000 Zoom-Aktien im Wert von 133 Mio. USD zu. Neben Zoom standen auch Twitter und der Neobroker Robinhood auf der Einkaufsliste der ARK-Chefin.

    Gold weiter unentschlossen

    Ähnlich wie bei den Technologie-Titeln sieht auch die Kaufbereitschaft beim Edelmetall Gold aus. Es herrscht Zurückhaltung, selbst wenn die Rahmenbedingungen noch so glänzend sind. Staatsschulden plus Niedrigzinsen plus hohe Inflation sind im Normalfall ein Eldorado für jeden Gold-Fan. Doch aktuell scheint, zumindest kurzfristig, ein nochmaliger Abverkauf in den Zielbereich um 1.620 USD je Unze möglich. Langfristig, so sind sich Experten einig, geht nichts am Edelmetall vorbei. Spätestens wenn klar wird, dass die hohe Inflation länger bleibt als erwartet, dürfte der Startschuss für einen neuen Bullenlauf fallen. Somit haben Anleger genug Zeit, ihr Portfolio antizyklisch mit Minenaktien zu bestücken, um an den goldenen Zeiten partizipieren zu können.

    Der heilige Gral

    Ein außergewöhnliches Projekt aufgrund der Größe und der vermuteten Vorkommen unterhält das Unternehmen Prospect Ridge Resources mit dem 80.000 Hektar großen Konzessionsgebiet Holy Grail, auf dem sich 12 historische Minen anordnen. Dabei befinden sich auf der Liegenschaft mehrere Bereiche mit Gesteinsbrocken, in denen man sogar mit bloßem Auge Gold erkennen kann. Zudem bietet Holy Grail eine erstklassige Infrastruktur und wird von zwei Highways mit Eisenbahnlinien und Hochspannungsleitungen, die das Konzessionsgebiet durchqueren, sowie von einem Netz von Forststraßen begrenzt, das sich über etwa 80% des Konzessionsgebiets erstreckt, was eine äußerst kosteneffiziente Exploration sowie eine gute Machbarkeit ermöglicht. Die Explorationsarbeiten brachten Ende November 117 g/t Gold und 578 g/t Silber ans Tageslicht. Weiterhin gibt es auf der Liegenschaft auch Hinweise auf andere Metalle, wie Kupfer, Molybdän und sogar auf Lithium.

    Aktuell lieferte Prospect Ridge Resources, das im nächsten Frühling bis zu 20.000 Bohrmeter zurücklegen will, erneut gute Ergebnisse, diesmal aus der historischen Mine Dorreen in der vor kurzem akquirierten Liegenschaft Knauss Creek. Die Liegenschaft hängt mit der Liegenschaft Holy Grail an der Ostseite eines großen Landpakets zusammen. Analysewerte ergaben bis zu 57,3 g/t Gold und 116 g/t Silber, 7,03% Blei, 0,5% Kupfer und 2,46% Zink.

    Hier entwickelt sich etwas

    Michael Iverson, CEO von Prospect Ridge Resources: „Wir sind begeistert, diese ausgezeichneten ersten Ergebnisse aus der historischen Mine Dorreen bekanntzugeben, und ebenso von der Tatsache, dass weitere Ergebnisse aus den alternativen Portalen im Norden eingehen werden, und ich kann sagen, dass die Größe und der durchgängige Gehalt dieser Erzgänge bestätigt wird." Mike Iverson fährt fort: "Dies ist eine von vier bedeutenden Zonen in der vor kurzem akquirierten Liegenschaft Knauss und alle vier Zonen zeigen aufeinander zu, mit Dorreen genau in der Mitte. Bleiben Sie dran, hier entwickelt sich wirklich etwas."

    CEO Michael Iverson muss es wissen, konnte er in seiner 30-jährigen Karriere bereits über 1 Mrd. USD an Marktkapitalisierung generieren und mehr als 100 Mio. CAD Kapital am Markt einsammeln. Das Unternehmen ist mit einem Kassenbestand von 5 Mio. CAD und offenen Warrants, die die Barmittel auf 11 Mio. CAD erhöhen könnten, bestens ausgestattet.

    Interessierte Anleger sollten das ausführliche Interview mit Nick Luksha, President von Prospect Ridge Resources, genauer lesen.


    Nach den Kursrücksetzern am Aktienmarkt befinden sich auch die Kryptowährungen auf Korrekturkurs. Zoom sollte man trotz des starken Rückschlages noch immer meiden. Bei den Goldwerten wie bei Prospect Ridge Resources wären erste antizyklische Positionen auf langfristige Sicht sinnvoll.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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