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2021-07-21 04:29

Allianz, Kainantu Resources, Muenchener Rück – Die 10 Milliarden Katastrophe!

  • Versicherung
  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Unbeschreibliche Bilder von Zerstörung machen sich in Deutschland breit. Menschen verlieren über Nacht ihr Zuhause, Hab & Gut und manchmal auch die gesamte Existenz. Nur die Klimaveränderung als Begründung heranzuziehen wäre einseitig argumentiert, denn seit hunderten von Jahren gibt es Überschwemmungen teils biblischen Ausmaßes. Die Zahl der Todesfälle erscheint ungewöhnlich hoch, anscheinend gab es wenig ernste Warnungen. Hier sind die Behörden stärker in der Pflicht, präventiv einzugreifen. Seit 2020 gibt es in der EU entsprechende Warnsysteme. Für die Sachschäden gibt es Versicherungen, wenn sie denn richtig abgeschlossen wurden…

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: Kainantu Resources Ltd. | CA48301H1073 , ALLIANZ SE NA O.N. | DE0008404005 , MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N. | DE0008430026

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Inhaltsverzeichnis:


    Nick Luksha, President, Prospect Ridge Resources
    "[...] Da wir von Anfang an vier oder mehr Zonen genauer untersuchen, können Anleger einen kontinuierlichen Newsflow erwarten, der unsere Vorstellung vom Holy-Grail-Projekt als gigantische Chance unterstreichen wird. [...]" Nick Luksha, President, Prospect Ridge Resources

    Zum Interview

     

    Allianz – Flutkatastrophe verhagelt die Bilanz nur geringfügig

    Die Schadenserie in 2021 setzt sich nahtlos fort. So gab es vor einigen Wochen schon die schweren Hagelschäden durch Unwetter, welche sich in den letzten Jahren häufen. Der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, rechnet nach der Hochwasserkatastrophe mit einem Rekordschaden. "Kurzfristig zeichnet sich ab, dass sich 2021 zu einem der schadenträchtigsten Jahre seit 2013 entwickeln könnte. Damals lag der versicherte Schaden bei 9,3 Mrd. EUR". Experten vermuten für 2021 wesentlich höhere Schadensummen.

    Im weiteren Interview wird seitens der Versicherungsbranche schon vorgebaut: Wenn der Staat seinen Verpflichtungen im Klimaschutz nicht schleunigst nachkommt, werden die Naturgewalten nicht mehr versicherbar. Für die Häuslebauer bedeutet dies, dass Elementarschäden entweder gar nicht mehr oder nur zu hohen Aufschlägen versichert werden können. Damit wird die Standortwahl eines Immobilien-Investments zur Kür.

    Das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2013 verursachte bei der Allianz zwar „nur“ eine Belastung von rund 200 Mio. EUR, am Ende stand unter dem Strich aber doch ein Rekordergebnis und auch die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich konzernweit. Die Versicherungsschäden sollen jetzt laut GDV deutlich höher liegen als vor acht Jahren. Analysten rechnen mit einer Ergebnisbelastung von 2-3%. Bei einem Ergebnis je Aktie von geschätzten 19,85 EUR sind das aber gerade mal ca. 0,65 EUR. Für den Einzelnen schrecklich – für Aktionäre stemmbar. In Schwäche kaufen!

    Kainantu Resources – Gold bleibt eine gefragte Versicherung

    Die Kosten für die Katastrophenbewältigung, der Klimaschutz-Prävention und der Finanzierung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treiben die Staatausgaben immer höher. Der Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 und für den Finanzplan bis 2025 begegnet den Auswirkungen der Corona-Krise mit einer breit angelegten Investitionsoffensive. Die Investitionsausgaben steigen gegenüber den Eckwerten an und werden in den Finanzplanungsjahren auf einem Rekordniveau von rund 51 Mrd. EUR verstetigt. Dies sind über 10 Mrd. EUR pro Jahr mehr als vor der Krise. Eine Entwicklung gerade im Sinne zukünftiger Generationen.

    Gleichzeitig ist auch klar, dass die Pandemie Spuren im Bundeshaushalt hinterlassen hat. Daher ist es auch im Jahr 2022 unumgänglich, erneut die Ausnahmeregelung von der Schuldenregel in Anspruch zu nehmen. Bei einem Gesamthaushalt von 419 Mrd. EUR, wird die Netto-Kreditaufnahme auf 81,5 Mrd. EUR steigen. Bereits in 2021 gab es einen Rekord bei der Neuverschuldung von 240,2 Mrd. EUR, die gesamtstaatlichen Verbindlichkeiten in Relation zum BIP betragen nun wieder 74 nach 59% im Jahr 2019.

    Gold ist in Zeit der Hyperverschuldung ein probates Mittel gegen Geldentwertung und aufkommender Inflation. Dieses Szenario ist ein positiver Rahmenfaktor für die Erschließung neuer Goldvorkommen. Ein interessantes Projekt stellt hier die Kainantu-Liegenschaft im fernen Papua-Neuguinea (PNG) dar. Die großen Produzenten Barrick und Lihir schürfen seit Jahren in unmittelbarer Nähe des K92 Mining Konzessionsgebiets, das seinerseits bereits 1,3 Mio. Unzen Gold an Ressource vorweisen kann.

    Das Projekt KRL Süd in der Provinz Eastern Highlands ähnelt in der geologischen Formation sehr stark den Verwerfungslinien von K92, es ist annähernd 600 Quadratkilometer groß und die festgestellten Goldgrade gehören zu den höchsten, die in PNG je gefunden wurden. Das in 2021 durchzuführende Bohrprogramm konzentriert sich auf die Ziele Tirokave, welche bereits durch Bodenproben voruntersucht wurden. Das Nachbarprojekt KRL North ist nur ¼ so groß wie der südliche Abschnitt, grenzt aber unmittelbar an die K92 Liegenschaft an. Ergänzt hat Kainantu sein Portfolio jüngst mit den Kupfer- und Gold-Aktivitäten in May River. Alle Liegenschaften aggregiert, bescheinigen der Kainantu Resources eine Sammlung von durchweg vielversprechend Projekten. In der Konzessionsvergabe waren die Kanadier trotz der chinesischen Dominanz in PNG einfach schneller.

    Die Goldnotierung konnte innerhalb der aktuell starken Korrektur in den großen Aktien-Indizes um 20 auf 1822 USD zulegen. Die Kainantu Aktie wird unter dem Symbol KRL in Vancouver gehandelt und bringt mit knapp 45 Mio. Aktien nur eine Marktkapitalisierung von 11 Mio. CAD auf die Waage. Langfristig aufbauen!

    Münchener Rück – Der Fels in der Brandung

    Schon vor den jetzigen Überflutungen in der Eifel hatten Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Mrd. EUR verursacht. Es wird nach aktuellen Erhebungen nicht dabei bleiben, denn das Ausmaß der Flutschäden wird erst nach den Aufräumarbeiten zu Tage treten.

    Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München (Munich Re) ist einer der größten Rückversicherungsgesellschaften der Welt. Zur Gesellschaft gehört auch die Ergo Group, die das Erstversicherungsgeschäft betreibt. Flutkatastrophen treffen den Konzern somit sowohl auf der Erstversicherungs- als auch auf der Rückversicherungsseite. Es zeichnet sich ab, dass sich das laufende Jahr mit Stürmen, Überschwemmung, Starkregen und Hagel zu einem der schadenträchtigsten seit 2013 entwickeln könnte.

    Ernst Rauch, Chef-Klimatologe des Rückversicherers Munich Re, befürchtet, dass die Schäden durch Sturm und andere Naturkatastrophen in Deutschland kontinuierlich steigen werden. Die Experten machen neben den Klimaveränderungen auch "sozioökonomische Veränderungen" mitverantwortlich. Das heißt, in den betroffenen Gebieten steigt die Dichte und der Wert von Immobilien und Infrastruktur, den sogenannten Exposures.

    Bislang konnte Munich Re nach großen Schadenereignissen seine Beiträge immer nach oben anpassen. Fraglich ist, wie sich diesmal die Aufwendungen zu den Beitragssteigerungen verhalten. Die Münchener Rück ist nur aufgrund seines ausgewogenen Portfolios an Risiken in der Lage, solche Einmalereignisse abzufangen. Die Kalkulation folgt einer konsequenten Risikobewertung und muss jedes Jahr neu parametrisiert werden. Unter dem Strich verdient die Munich Re aber gute 3 bis 4 Mrd. EUR pro Jahr. In Schwäche sollte man daher zugreifen.


    Risiken verteilen und Katastrophen abfedern, das sollten Anleger wie Versicherungen gleichermaßen beherrschen. Versicherungsaktien schwanken zyklisch um ihre Basiserträge, Kainantu Resources bietet dagegen eine langfristige Risikodiversifikation durch seine Goldaktivitäten.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

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    Nach Ausbruch der Corona-Pandemie mit Lockdowns und Beschränkungen ging es seit dem Tief am 16.3.2020 bei 7968,50 Punkten im DAX nur noch aufwärts. Auch die weltweiten Leitindizes verbuchten ein Hoch nach dem anderen. Nun ändert sich die Stimmung aufgrund der Angst vor einer strikteren Geldpolitik der Zentralbanken. Die Frage wird sich stellen, ob die Währungshüter die Eindämmung der explodierenden Inflationsraten erreichen können, ohne das Wachstum abzuwürgen. Nebenbei dürfte der Blick auf die stark steigenden Schuldenquoten der Staaten fallen. Eine zu starke Erhöhung der Leitzinsen dürfte kaum zu stemmen sein. Deswegen dürfte, auch wenn die Edelmetalle kurzfristig noch in einer Korrektur verharren, Gold zu den Gewinnern des laufenden Prozesses werden.

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    Kommentar von Armin Schulz vom 17.01.2022 | 06:00

    Barrick Gold, Barsele Minerals, BP – Commodities sind ein schlafender Riese

    • Barrick Gold
    • Barsele Minerals
    • BP
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    • Erdöl
    • Goldmine

    Für Gold-Investoren war 2021 ein sehr langweiliges Jahr. Nach dem Ausbruch 2020 auf 2.075 USD korrigierte der Rohstoff und schwankte 2021 zwischen 1.600 USD und 1.900 USD. Medial wurde Gold vom Bitcoin verdrängt und so gibt es im Goldbereich viele zum Teil deutlich unterbewertete Aktien. Ein ähnliches Schicksal hat Öl. Durch den Klimaschutz bekommt Öl das Image eines Umweltverschmutzers, dabei ist eine moderne Industriegesellschaft ohne Öl nach wie vor nicht möglich. Die großen Ölkonzerne investieren nicht mehr in die Erschließung neuer Vorkommen, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Die Nachfrage steigt aber weiter an und wird auch in den kommenden Jahren hoch bleiben. Wir sehen uns drei Rohstoffunternehmen aus den beiden Branchen an.

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