Menü schließen




25.10.2024 | 06:00

Altech Advanced Materials, McDonalds, Volkswagen - Innovationen und Krisenresilienz eröffnen lukrative Investmentchancen

  • Burger
  • Trump
  • USWahl
  • Batterietechnologie
  • Innovation
  • China
  • VW
Bildquelle: McDonald's Corp.

In der aktuellen Wirtschaftslage bieten sich für Investoren vielversprechende Chancen bei Unternehmen, die durch Innovationskraft und geschicktes Krisenmanagement hervorstechen. Besonders attraktiv sind dabei Firmen, die antizyklisch in Forschung und Entwicklung investieren und so gestärkt aus Krisen hervorgehen. Altech Advanced Materials zeigt mit seiner innovativen Batterietechnologie, wie Unternehmen durch Forschung und Entwicklung neue Marktchancen erschließen können. McDonald’s hingegen kämpft mit einem Lebensmittelsicherheitsproblem, das schnelles Krisenmanagement erfordert, um Verbrauchervertrauen wiederherzustellen. Volkswagen muss sich mit den Konsequenzen eines Personalskandals in seinem wichtigsten Auslandsmarkt China auseinandersetzen. Die Details im Überblick.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Altech Advanced Materials AG | DE000A31C3Y4 , MCDONALDS CORP. DL-_01 | US5801351017 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Altech entwickelt vielversprechenden 60-kWh-Natrium-Chlorid-Batterieprototyp

    Die Altech Advanced Materials AG hat einen bedeutenden Durchbruch in der Batterietechnologie erzielt. Das Unternehmen hat erfolgreich einen 60-kWh-Batterieprototyp entwickelt und in Betrieb genommen, der gewöhnliches Kochsalz verwendet und ohne kritische Rohstoffe auskommt. Der als Cerenergy®, bezeichnete Prototyp basiert auf der vom Fraunhofer-Institut entwickelten Natrium-Chlorid-Festkörperbatterietechnologie und zeigt bemerkenswerte Eigenschaften. Dazu zählen der außerordentlich breite Betriebstemperaturbereich, eine Lebensdauer von 15 Jahren – etwa doppelt so lang wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien – sowie eine ausgezeichnete thermische Stabilität.

    Der Prototyp wird derzeit im Testlabor des Joint-Venture-Partners Fraunhofer IKTS auf Effizienz, Stabilität und Gesamtleistung unter realen Bedingungen getestet. Erste Ergebnisse sind äußerst vielversprechend. Mit stabiler Leistung über mehr als 500 Zyklen und einer konsistenten Entladekapazität von 80 Ah bei einer Effizienz von bis zu 91 %.

    Angesichts der Energiewende und der Elektrifizierung der Industrie ist das Potenzial der Salz-Keramik-Batterien groß. Altech Advanced Materials plant den Bau einer 120-MWh-Produktionsanlage, mit geschätzten Investitionskosten von 156 Mio. EUR im Industriegebiet Schwarze Pumpe in Sachsen. Die Betreiber des Industriegebietes haben eine Absichtserklärung für eine jährliche Abnahme von 30 MWh über 5 Jahre unterzeichnet. Damit rückt Altech an die Spitze fortschrittlicher Batterietechnologie, die bereit steht für den industriellen Einsatz.

    McDonald’s kämpft mit E. coli-Ausbruch: Aktienkurs unter Druck, Trump-Besuch verschärft Debatte

    Ein schwerer E. coli-Ausbruch bei McDonald’s hat in den USA für Aufsehen gesorgt. Die US-Gesundheitsbehörde CDC meldete 49 Krankheitsfälle in zehn Bundesstaaten, darunter ein Todesfall in Colorado. Der Ausbruch, der Ende September begann, wird mit dem beliebten „Quarter Pounder“-Burger (in DE der „Hamburger Royal“) in Verbindung gebracht, dessen Zutaten nun untersucht werden, insbesondere frische Zwiebeln und Rinderhackfleisch. Infolge dieser Ereignisse fiel der Aktienkurs von McDonald’s im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 6 %.

    Inmitten dieser Krise geriet auch Donald Trump ins Kreuzfeuer der Kritik. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner hat kürzlich in einer McDonald’s-Filiale Burger zubereitet und damit eine medienwirksame PR-Aktion gestartet. Trumps Auftritt führte zu zahlreichen negativen Online-Bewertungen und verstärkte die öffentliche Diskussion über Hygiene und Sicherheit bei Fast-Food-Ketten. Gegenüber seiner Demokraten-Konkurrentin Kamala Harris hat er durch diese volksnahe Aktion laut Umfragen einen Vorsprung gewonnen.

    Trotz der aktuellen Herausforderungen hat McDonald’s das Potenzial, sich zu erholen. Der Vorfall ist ein klassischer Event, der zwar kurzfristige Auswirkungen auf den Aktienkurs hat, jedoch nicht zwangsläufig langfristige Schäden für die Marke bedeutet. Das Unternehmen hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die betroffenen Produkte aus dem Verkauf zu nehmen und die Sicherheit seiner Lebensmittel zu gewährleisten

    VW-Manager in China wegen Drogenkonsums festgenommen und ausgewiesen

    Der hochrangige Manager von Volkswagen in China, Jochen Sengpiehl, wurde bei seiner Rückkehr aus einem Thailand-Urlaub am Flughafen Peking positiv auf Drogen getestet. Der 56-jährige Marketing- und Produktentwicklungschef wies sowohl Cannabis- als auch Kokainrückstände im Blut auf. In China wird jeglicher Drogenkonsum, auch wenn er im Ausland stattfindet, streng bestraft.

    Nach dem positiven Test wurde Sengpiehl für 10 Tage in Untersuchungshaft genommen und anschließend des Landes verwiesen. Der Vorfall hat in der deutschen Expat-Gemeinschaft in China für erhebliches Aufsehen gesorgt.

    Volkswagen selbst hat sich zu dem Fall bisher nicht geäußert und verweist auf arbeits- und datenschutzrechtliche Gründe. Sengpiehl war seit August 2022 für Volkswagen tätig und sollte Elektromodelle für jüngere Autokäufer attraktiver machen.

    Der Vorfall kommt für Volkswagen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Konzern in China, seinem wichtigsten Einzelmarkt, bereits mit erheblichen Herausforderungen kämpft. Im dritten Quartal sank der Absatz auf dem chinesischen Markt um 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem steht das Unternehmen wegen seines Werks in der westchinesischen Provinz Xinjiang in der Kritik, da ihm vorgeworfen wird, von mutmaßlicher Zwangsarbeit zu profitieren.

    Der Fall Sengpiehl wirft Fragen über mögliche politische Implikationen auf. In der Vergangenheit wurden Festnahmen von ausländischen Geschäftsleuten in China gelegentlich als Druckmittel genutzt, was die Situation zusätzlich verkompliziert.


    Altech’s Entwicklung der CERENERGY® Batterie demonstriert, dass Unternehmen, die in zukunftsweisende Technologien investieren, erhebliches Potenzial haben. Durch den Salz-Keramik-Batterieprototyp hat das Unternehmen einen bedeutenden Fortschritt erzielt. Mit einer geplanten Produktionsanlage in Sachsen und einer Absichtserklärung für die Abnahme von 30 MWh jährlich über 5 Jahre positioniert sich Altech Advanced Materials an der Spitze der fortschrittlichen Batterietechnologie. McDonald’s schnelle Reaktion auf den E. coli-Ausbruch zeigt, wie wichtig ein effizientes Krisenmanagement ist. Unternehmen, die transparent kommunizieren und schnell handeln, können das Vertrauen der Verbraucher und Investoren bewahren. Die Fundamentaldaten der Restaurantkette sind aufgrund des Ereignisses noch unverändert. Volkswagen sieht sich in China mit einem Skandal konfrontiert, nachdem ein hochrangiger Manager wegen Drogenkonsums ausgewiesen wurde. Der Vorfall kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für VW, da das Unternehmen bereits mit Herausforderungen auf dem chinesischen Markt kämpft, darunter sinkende Verkaufszahlen und Kritik wegen eines Werks in Xinjiang. VW muss nun nicht nur die internen Konsequenzen dieses Vorfalls bewältigen, sondern auch seine Strategie auf dem wichtigen chinesischen Markt überdenken. Für Investoren bieten sich somit attraktive Möglichkeiten bei Unternehmen, die durch innovative Technologien, geschicktes Krisenmanagement und die Erschließung neuer Märkte überzeugen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Stefan Feulner vom 25.05.2026 | 05:10

    Generac, HPQ Silicon Inc., Quanta Services - Stromnetz-Boom treibt neue Super-Gewinner an

    • Energie
    • Batterietechnologie

    Der globale KI- und Infrastrukturboom treibt gleich mehrere Zukunftsbranchen in eine neue Wachstumsphase. Milliarden fließen in Rechenzentren, Stromnetze und Notstromversorgung, während der Bedarf an leistungsfähigeren Batteriesystemen für Drohnen, autonome Systeme und Industrieanwendungen explodiert. Gleichzeitig entstehen enorme Chancen beim Ausbau kritischer Energieinfrastruktur. Besonders Hochleistungsakkus, moderne Energietechnik und spezialisierte Infrastruktur-Dienstleister könnten zu den großen Gewinnern eines Megatrends werden, der erst am Anfang steht.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 04.05.2026 | 04:30

    Geopolitische Frontlinien neu besetzt: Was HPQ Silicon, DroneShield, SAP und Oracle für Investoren heute unverzichtbar macht

    • Defense-Sektor
    • HighTech
    • Kritische Rohstoffe
    • IT-Technologie
    • Drohnentechnologie
    • Batterietechnologie

    Nach 12 Monaten höchster Volatilität und Richtungslosigkeit wird klar: Die Neuzeit wird nicht im Elfenbeinturm entschieden, sondern an den Fronten geopolitischer Konflikte. Europas lange Friedensphase ist vorbei und die neuen Kriege werden durch Technologie in einer Dimension geprägt, die es so nie zuvor gab. Diese Gemengelage prägt inzwischen Rohstoff-Märkte, Lieferketten und digitale Infrastruktur zugleich. Drohnentechnik wird dabei zu einem der sichtbarsten Felder, auf dem sich militärische Anforderungen und industrielle Innovationskraft direkt verbinden. Batterieleistungen entscheiden nicht nur über Reichweite und Einsatzfähigkeit, sondern auch über die strategische Stärke ganzer Lieferketten. Gleichzeitig rücken Daten-Spezialisten wie SAP und Oracle in den Fokus, weil sie die Informations- und Steuerungsebene liefern, auf der moderne Staaten und Unternehmen operieren. Wer auf der Höhe der Zeit investiert, schaut deshalb nicht nur auf Waffen und Energie, sondern ebenso auf die digitale Infrastruktur von SAP und Oracle als Teil der neuen Machtarchitektur.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 22.04.2026 | 05:00

    Im Zentrum der Industrie-Transformation: HPQ Silicon, Plug Power und Evonik

    • pyrogene Kieselsäure
    • Grundstoffe
    • Chemie
    • Batterietechnologie
    • Wasserstoff

    Die Industrie benötigt Next-Level-Materialien für die Energie- und Mobilitätswende. Beide Megatrends erfordern ganz besondere Stoffe - sei es für leistungsfähigere Batterien, effizientere Energiespeicher oder skalierbare Wasserstoffinfrastruktur. Während etablierte Chemiekonzerne wie Evonik Industries durch die nachhaltige Produktion von pyrogener Kieselsäure dafür sorgen, dass moderne Batterien nicht zu heiß werden, bauen Wasserstoff-Pioniere wie Plug Power ein flächendeckendes Ökosystem auf. Das junge Unternehmen HPQ Silicon passt mit innovativen Verfahren zur emissionsarmen Herstellung von Nanomaterialien und Silizium-Anoden ins Bild. Durch die Zusammenarbeit mit dem Start-up Novacium erreichte HPQ Silicon zuletzt einen Meilenstein: Die neuen GEN4-Batteriezellen übertrafen mit einer Kapazität von über 7.000 mAh herkömmliche Industriezellen deutlich. Gleichzeitig bietet die von HPQ entwickelte Technologie zur On-Demand-Wasserstofferzeugung eine dezentrale Alternative zu Elektrolyse-Infrastruktur, wie sie etwa Plug Power anbietet. Investoren können aufhorchen: HPQ Silicon besetzt die Schnittstelle zwischen Spezialchemie und aufstrebender Wasserstoffwirtschaft.

    Zum Kommentar