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Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


10.09.2020 | 05:50

AngloGold Ashanti, Newmont Goldcorp, Velocity Minerals: Wo schlummert Kursfantasie?

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Während die deutsche Bundesregierung darüber nachdenkt, das Insolvenzrecht noch länger als erwartet aufzuweichen und damit viele angeschlagene Unternehmen am Leben erhält, machen Notenbanken keinen Hehl daraus, ihren unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Pandemie eingeschlagenen Weg des billigen Geldes weiter fortzusetzen. Als erste Reaktion kletterten die Kurse von Gold und Unternehmen rund um die Förderung von Gold deutlich. Aktuell sind die Notierungen etwas zurückgekommen. Da die grundlegende fundamentale Situation rund um das Edelmetall auch weiter intakt ist, dürfte die momentane Phase rückblickend als Verschnaufpause gelten. Grund genug, drei Unternehmen aus dem Gold-Sektor genauer unter die Lupe zu nehmen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Nico Popp

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Nick Mather, CEO, SolGold PLC
"[...] Wir wussten, dass die Welt sich rasch elektrifiziert und urbanisiert und dafür erhebliche Mengen an Kupfer benötigt. [...]" Nick Mather, CEO, SolGold PLC

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Der Autor

Nico Popp

In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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AngloGold Ashanti überzeugt den Markt bislang nicht

Die Aktie von AngloGold Ashanti erzielte auf Sicht von einem Jahr eine Rendite von 26,6%. Das Unternehmen beschloss schon vor Ausbruch der Pandemie eine umfassende Restrukturierung. Diese schlug sich zuletzt zwar negativ auf die Quartalszahlen nieder, doch sind Analysten davon überzeugt, dass sich die Maßnahmen langfristig auszahlen werden. Auch angesichts des gestiegenen Goldpreises sollten die geplanten Verkäufe von Projekten leicht vonstattengehen und zudem einen positiven Effekt auf die Kasse von AngloGold Ashanti haben.

Als glücklicher Zufall kann darüber hinaus gelten, dass das Unternehmen seine Produktion 2020 ausweiten kann – damit müsste das Unternehmen direkt von den steigenden Notierungen profitieren. Doch an der Börse kommt die Aktie dennoch nicht so wirklich in die Gänge. Anleger haben Sorge, AngloGold Ashanti könnte nach dem Verkauf weiterer Projekte nicht mehr breit genug aufgestellt sein.

Newmont: Fantasie dank Exploration

Optimistischer ist die Stimmung bei Investoren von Newmont. Höhere Notierungen bei Gold haben direkt auf die Marge durchgeschlagen und dem Unternehmen hohe Gewinne beschert. Das Unternehmen, das aus der Fusion aus Newmont Mining und Goldcorp hervorgegangen ist, hat während der vergangenen Jahre einige aussichtsreiche Projekte gesammelt und gilt damit als gut für den Gold-Boom aufgestellt. Das sieht auch die Börse so: Aktien von Newmont legten auf Sicht von einem Jahr um knapp 60% zu. Für Fantasie dürfte auch die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von einer Mrd. USD beigetragen haben.

Wenn es um Fantasie geht, haben Aktionäre von Velocity Minerals ein klares Bild vor Augen: Idealerweise bringt das Unternehmen seine Goldprojekte in Bulgarien nach und nach in Produktion. Die Realität sieht aber noch anders aus: Das Unternehmen veröffentlichte kürzlich zwar eine vorläufige Machbarkeitsstudie für sein Flaggschiff-Projekt Rozino, an dem das Unternehmen zu 70% beteiligt ist, doch die anderen Projekte befinden sich noch immer im Explorationsstadium. Für die drei Satelliten-Projekte bestehen seitens Velocity Minerals Optionen, um im Falle positiver Explorationsergebnisse die Beteiligungen aufstocken zu können. Sämtliche Projekte befinden sich in LKW-Reichweite einer bereits bestehenden Verarbeitungsanlage mit einem Potenzial von 200.000 Unzen Gold jährlich.

Velocity Minerals: Produktion Ende 2022 geplant

Obwohl Velocity Minerals auf den ersten Blick wenig mit Größen wie Newmont oder AngloGold Ashanti gemeint hat – schließlich liegt die Marktkapitalisierung gerade einmal bei rund 45 Mio. EUR, fallen auf den zweiten Blick Parallelen auf. Ähnlich wie auch Newmont verfügt Velocity über weiteres Explorationspotenzial und hat auch vor, dieses während der kommenden Monate und Jahre zu heben. Das Flaggschiff-Projekt Rozino ist da schon weiter: Bis Ende 2022 will Velocity dort Gold fördern. An der Börse hat sich diese vom Unternehmen klar kommunizierte Perspektive bislang noch nicht herumgesprochen – der Kurs notiert heute mehr oder weniger auf dem Niveau von vor einem Jahr.


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Nico Popp

In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

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Kommentar von Nico Popp vom 26.11.2020 | 05:20

Osino Resources, Barrick Gold, Newmont: So sind die Verdoppler in Afrika?

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Wenn es um Wachstum geht, schauen professionelle Investoren neben Asien auch auf Afrika. 2018 waren Ruanda und Guinea die am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt: die Wirtschaft beider Länder legte um 8,6% zu. Auch Länder wie Benin, Äthiopien, Gambia oder Burkina Faso gehören noch immer zu den Top 20 der Welt. Doch worauf ist hohes Wachstum in Afrika überhaupt zurückzuführen? Neben einer jungen und stark wachsenden Bevölkerung, die den Binnenmarkt antreibt, sind auch Bildung aus Ausbildungsstand wichtige Faktoren. Nur so können aufstrebende Volkswirtschaften auch an komplexerer Wertschöpfung teilhaben. Auch Rechtssicherheit und Stabilität sind wichtige Faktoren, wenn ausländische Investoren nach Afrika blicken. Ein Land, das innerhalb Afrikas als weit entwickelt und rechtssicher gilt, ist Namibia.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 16.11.2020 | 05:40

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Da Gold-Futures in dieser Woche an der Comex unter der Marke von 1.890 USD schlossen, bringt der starke Ausverkauf unterhalb dieser Unterstützung die Möglichkeit mit sich, dass die Zone zwischen 1.750 und 1.800 USD erneut getestet werden wird, bevor die Korrektur der übergroßen Gewinne des Safe-Haven-Metalls einen deutlichen Boden findet. Die Gold-Futures-Basis von 1.800 USD ist technisch gesehen zu einer kritischen Unterstützungsmarke geworden, ein Bereich, der bis zum Bullen-Markt von 2008 zurückreicht.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 13.11.2020 | 05:40

Pfizer, BioNTech, Desert Gold: Portfolien mit Gold impfen!

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Nach 3 Tagen schon wieder Ernüchterung!?! Die Gewinner von gestern sind die Verlierer von heute. Seit der Impf-Rakete vom Montag hängen die Märkte dort oben und schauen sich um, ob schon einige weitere Käufer das Krankenbett der letzten Baisse verlassen haben. Leider nein, eher ist es so, dass die Airlines im Schnitt bereits wieder minus 5% tendieren und eine angeschlagene TUI nach weiteren Staatshilfen schielt, das drückt den Kurs auch wieder Richtung 4 Euro. Die Woche begann natürlich sehr schwierig, denn der Dow stieg um 4% auf ein neues Rekordhoch, die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen schossen an einem einzigen Tag um fast 17% in die Höhe, da die Anleger Sicherheit abstießen. Der Ölpreis haussierte sogar um 8%, weil man jetzt wieder an ein Erwachen der abgewürgten Konjunktur glaubt. Unterdessen legte der US-Dollar-Index um etwa 60 Basispunkte zu, während manche exotischen Währungen mit höherem Beta sogar sprunghaft anstiegen. Natürlich fragen sich einige Gold- und Silber-Enthusiasten, ob ein Impfstoff ausreicht sowohl das Covid-19-Virus zu töten als auch die Hausse auf dem Edelmetallmarkt, denn Gold und Silber verloren zwischen 5 und 9 Prozent. Wenn man heute jedoch auf die Märkte blickt, dann stehen die Chancen gut, dass vor allem intelligentes Geld anfangen wird, die Dips in den Edelmetallen zu kaufen.

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