Menü schließen




05.05.2021 | 04:50

Aurelius, The Place Holdings, DWS – Renditefüchse

  • Investments
  • Asset Management
  • Immobilien
Bildquelle: pixabay.com

Ertappt. Als Leser dieser Zeilen zählen Sie offensichtlich zu den Personen, die sich aktiv um die eigene Geldanlage kümmern. Das freut uns. Warum nicht auch Aktien ins Depot legen, die als Asset Manager oder Beteiligungsgesellschaft das Geld anderer mehren und als Konsequenz auch jenes der Aktionäre? Wir haben Ihnen drei spannende Investmentideen mitgebracht, die unserer Meinung nach noch lange nicht ausgereizt sind.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: SG1Q02920318 , DE000A0JK2A8 , DE000DWS1007

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    AURELIUS EQUITY OPPORTUNITIES – warten auf News

    Nachdem die Gesellschaft im März und April etliche positive Neuigkeiten mit mehreren Akquisitionen für die Aktionäre bereithielt, ist es momentan ein wenig stiller um den Asset Manager geworden. Die Aktie konsolidiert auf einem hohen Niveau. Bei aktuell 26,80 EUR ist die Gesellschaft mit 820 Mio. EUR bewertet. Doch schon bald könnte es wieder neue Impulse geben.

    Am 12. Mai plant der Konzern eine Zwischenmitteilung zum ersten Quartal zu veröffentlichen. Am 18. Mai lädt die Gesellschaft ihre Anteilseigner zur Hauptversammlung ein. Es soll eine Dividende von 1,00 EUR ausgeschüttet werden. Für die Zukunft beabsichtigt die Gesellschaft, abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung, eine höhere Ausschüttung für Aktionäre zu realisieren. Diese nachhaltige und für Aktionäre planbare Ausschüttungspolitik stellt für 2021 eine Dividende von 1,25 EUR und für 2022 eine Ausschüttung von 1,50 EUR je Aktie in Aussicht.

    Für das laufende Jahr hatte CEO Matthias Täubl bereits vor mehreren Wochen deutlich mehr Transaktionen als 2020 in Aussicht gestellt und auch kurz danach Vollzug gemeldet. Aurelius konzentriert sich beim Erwerb von Unternehmen oder Konzerneinheiten auf die Bereiche IT & Business Services, Industrieunternehmen & Chemie sowie Lifestyle & Konsumgüter. Generell werden jedoch keine Branchen per se ausgeschlossen. Die Erfolgsgeschichte der Münchner ist beeindruckend. Transaktionen beflügeln die Kurse. Doch auch jetzt schon ist die Aktie nicht zu teuer. Der vom Unternehmen kommunizierte NAV von 32 EUR dürfte sich als zu niedrig herausstellen.

    THE PLACE HOLDINGS – unkonventionelles und innovatives China-Play

    The Place Holdings aus Singapur kombiniert die Geschäftsbereiche Immobilien, Tourismus und Medien in einer innovativen Art und Weise. Dem asiatischen Inselstaat, der 1965 in die Freiheit entlassen wurde, gelang als eines der wenigen Länder der Welt innerhalb weniger Jahrzehnte der Sprung von einem Schwellenland zu einem Industriestaat. Singapur ist heute ein wichtiger Finanzplatz und Handelsknotenpunkt. Mit knapp 6 Mio. Einwohnern besitzt der Zwergstaat eine starke Wirtschaftskraft. Bildung, Lebensqualität, Gesundheitsversorgung, Sicherheit und politische Stabilität verleihen der Steueroase auch eine hohe Lebensqualität. Mit einer Wohneigentumsquote von 91 % weist der Inselstaat weltweit den zweithöchsten Wert auf.

    Die Gesellschaft bringt die drei oben genannten Bereiche zusammen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zusammenpassen: Immobilienentwicklung und -verwaltung, Kulturtourismus und integrierte Medien. Das Konzept wird rund, indem niedrig ausgelastete Anlagen erworben werden und diese mit innovativen Konzepten bestehend u.a. aus Werbung, Shopping und Unterhaltung revitalisiert und für Nutzer wieder attraktiv gemacht werden. The Place ist an zwei Immobilienprojekten im Umfang von rund 400 Mio. SGD beteiligt und entwickelt diese zusammen mit Partnern. Gerade die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gehört zum Erfolgsrezept der Gesellschaft.

    Im Betätigungsfeld Tourismus ist das 270.000 qm große Grundstück im Mount Yuntai Tourist Township, quasi der Schwesterpark des Grand Canyon Nationalparks, auf dem chinesischen Festland von großer Bedeutung. In der Region leben rund 40 Mio. Menschen. Der landschaftlich reizvolle Ort wird zunehmend touristisch erschlossen, was einen großen Wertsteigerungshebel für die Aktie bedeutet. Aber die Anteilsscheine sind mehr als nur eine Wette auf den wachsenden Inlandstourismus in China. Die Medien- und Werbekompetenz, die traditionelle Geschäftsmodelle „modernisiert“ ist das eigentliche Differenzierungsmerkmal der Gesellschaft.

    DWS GROUP – absolut und relativ betrachtet viel zu günstig

    Mit einem verwalteten Vermögen von 820 Mrd. Euro EUR ist die DWS einer der führenden Vermögensverwalter weltweit und beschäftigt rund 3.500 Personen. Der Asset Manager bieten eine vollständig integrierte globale Investmentplattform an, die klassische Anlageklassen und alternative Investments abdeckt. Die Kundengruppen umfassen große Institutionen, Regierungen, Unternehmen, Stiftungen sowie Privatanleger. Als aktiver Manager umfassen die Asset-Klassen die traditionellen Kategorien Aktien, Anleihen und Geldmarkt sowie Multi-Asset-Lösungen. Zudem bietet die Gesellschaft auch alternative Investments (Immobilien, Infrastruktur, Private Equity, Liquid Real Assets), nachhaltige Investments und zunehmend auch passive Investments an.

    Ende April legte der Konzern die Q1-Zahlen vor und zeigte erneut starke Ergebnisse, die in Folge des diversifizierten Geschäftsmodells generiert werden konnten. Trotz hoher Abflüsse aus Cash-Produkten (niedrige Margen) konnte ein Nettomittelzufluss von 1 Mrd. EUR erzielt werden. Der bereinigte Vorsteuergewinn legte um 17% auf 249 Mio. EUR zu. Der Konzern ist bei einem Kurs von knapp 36 EUR an der Börse rund 7,2 Mrd. EUR wert. Angesichts der guten operativen Zahlen ist das viel zu wenig. Zudem wird die Gesellschaft an der Börse nur mit rund 0,9% des verwalteten Vermögens bewertet. Aus den beiden Ansatzpunkten ergibt sich unserer Meinung nach ein Kurspotenzial für die Anteilsscheine von mindestens 50%.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 09.10.2026 | 04:45

    Wer hat die Formel für die Abnehmspritze 2.0? Überholen BioNxt Solutions und Merck jetzt Novo Nordisk und Eli Lilly? Was macht BioNTech?

    • Biotechnologie
    • Medikamente
    • Medizin
    • Pharma
    • Generika
    • Innovationen
    • Investments

    Der Boom bei Medikamenten gegen Übergewicht schafft innerhalb der Pharmabranche einen Milliardenmarkt mit einem Volumen von 100 Mrd. USD jährlich. Novo Nordisk und Eli Lilly kämpfen hier um die Vorherrschaft. Auch Merck mischt mit, allerdings steht der Darmstädter Konzern noch am Anfang. BioNxt Solutions will bewährte Wirkstoffe mit einem auflösbaren Film verabreichen und adressiert bei vergleichsweise geringem Risiko ein enormes Potenzial. Bei BioNTech entscheidet ein üppiges Liquiditätspolster darüber, wie viel Zeit der Konzern für seinen nächsten Wachstumsschub hat. Wo steckt die größte Börsenchance?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 08.10.2026 | 04:55

    Sind das Kaufkurse? Desert Gold, Rheinmetall und innoscripta unter der Lupe!

    • Goldproduktion
    • Transformation
    • Rüstungsindustrie
    • Technologie
    • Stock Picking
    • Investments

    Ein Explorer, der kurz vor der ersten Goldproduktion steht, ein Rüstungskonzern mit Milliardenaufträgen in den Büchern aber sinkendem Aktienkurs und ein hochprofitabler Softwareanbieter unter Ermittlungsdruck der Steuerbehörden. Diese Beispiele zeigen, wie facettenreich Börse sein kann. Unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Größenklassen, gemeinsam ist, dass sich alle Unternehmen in einer entscheidenden Phase befinden. Auf welche Entwicklungen und Meilensteine sollten Anleger jetzt achten und wo ist das beste Chance-Risiko-Verhältnis zu finden?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 07.10.2026 | 05:06

    Pellets, Stahl und Windkraft: Wie Strategic Resources, Salzgitter und Nordex am milliardenschweren Stahlumbau verdienen können!

    • grüner Stahl
    • Stahl
    • Eisenerzpellets
    • Pellets
    • Transformation
    • Dekarbonisierung
    • Investments

    Grüner Stahl steht für eine neue Generation der Stahlproduktion, bei der Wasserstoff und erneuerbare Energien an die Stelle von Kohle treten und die CO₂-Emissionen drastisch reduziert werden. Hinter der grünen Vision steckt ein Milliardenmarkt, jedoch nicht ohne Herausforderungen. Steigende CO₂-Kosten, strengere Klimavorgaben und das Streben nach resilienten Lieferketten könnten die Nachfrage nach CO₂-ärmerem Stahl weiter beschleunigen. Energiekosten, gewaltige Investitionen und der Zugang zu hochwertigen Rohstoffen werden aber letztlich entscheiden, wer von der Transformation tatsächlich profitiert. Strategic Resources setzt auf hochwertiges Eisenerz für moderne Direktreduktionsanlagen. Salzgitter geht konsequent den Weg der Transformation. Nordex profitiert vom Ausbau der erneuerbaren Energie und sitzt auf einem Rekordauftragsbestand. Wer hat die Nase vorn?

    Zum Kommentar