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05.05.2021 | 04:50

Aurelius, The Place Holdings, DWS – Renditefüchse

  • Investments
  • Asset Management
  • Immobilien
Bildquelle: pixabay.com

Ertappt. Als Leser dieser Zeilen zählen Sie offensichtlich zu den Personen, die sich aktiv um die eigene Geldanlage kümmern. Das freut uns. Warum nicht auch Aktien ins Depot legen, die als Asset Manager oder Beteiligungsgesellschaft das Geld anderer mehren und als Konsequenz auch jenes der Aktionäre? Wir haben Ihnen drei spannende Investmentideen mitgebracht, die unserer Meinung nach noch lange nicht ausgereizt sind.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: SG1Q02920318 , DE000A0JK2A8 , DE000DWS1007

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Inhaltsverzeichnis:


    Patrick Grewe, Asset Manager, van Grunsteyn
    "[...] Nachhaltigkeit ist ein großes und wichtiges Thema. Vielfach wird sie aber lediglich mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Tatsächlich umfasst der Begriff aber auch finanzielle Nachhaltigkeit. [...]" Patrick Grewe, Asset Manager, van Grunsteyn

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    AURELIUS EQUITY OPPORTUNITIES – warten auf News

    Nachdem die Gesellschaft im März und April etliche positive Neuigkeiten mit mehreren Akquisitionen für die Aktionäre bereithielt, ist es momentan ein wenig stiller um den Asset Manager geworden. Die Aktie konsolidiert auf einem hohen Niveau. Bei aktuell 26,80 EUR ist die Gesellschaft mit 820 Mio. EUR bewertet. Doch schon bald könnte es wieder neue Impulse geben.

    Am 12. Mai plant der Konzern eine Zwischenmitteilung zum ersten Quartal zu veröffentlichen. Am 18. Mai lädt die Gesellschaft ihre Anteilseigner zur Hauptversammlung ein. Es soll eine Dividende von 1,00 EUR ausgeschüttet werden. Für die Zukunft beabsichtigt die Gesellschaft, abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung, eine höhere Ausschüttung für Aktionäre zu realisieren. Diese nachhaltige und für Aktionäre planbare Ausschüttungspolitik stellt für 2021 eine Dividende von 1,25 EUR und für 2022 eine Ausschüttung von 1,50 EUR je Aktie in Aussicht.

    Für das laufende Jahr hatte CEO Matthias Täubl bereits vor mehreren Wochen deutlich mehr Transaktionen als 2020 in Aussicht gestellt und auch kurz danach Vollzug gemeldet. Aurelius konzentriert sich beim Erwerb von Unternehmen oder Konzerneinheiten auf die Bereiche IT & Business Services, Industrieunternehmen & Chemie sowie Lifestyle & Konsumgüter. Generell werden jedoch keine Branchen per se ausgeschlossen. Die Erfolgsgeschichte der Münchner ist beeindruckend. Transaktionen beflügeln die Kurse. Doch auch jetzt schon ist die Aktie nicht zu teuer. Der vom Unternehmen kommunizierte NAV von 32 EUR dürfte sich als zu niedrig herausstellen.

    THE PLACE HOLDINGS – unkonventionelles und innovatives China-Play

    The Place Holdings aus Singapur kombiniert die Geschäftsbereiche Immobilien, Tourismus und Medien in einer innovativen Art und Weise. Dem asiatischen Inselstaat, der 1965 in die Freiheit entlassen wurde, gelang als eines der wenigen Länder der Welt innerhalb weniger Jahrzehnte der Sprung von einem Schwellenland zu einem Industriestaat. Singapur ist heute ein wichtiger Finanzplatz und Handelsknotenpunkt. Mit knapp 6 Mio. Einwohnern besitzt der Zwergstaat eine starke Wirtschaftskraft. Bildung, Lebensqualität, Gesundheitsversorgung, Sicherheit und politische Stabilität verleihen der Steueroase auch eine hohe Lebensqualität. Mit einer Wohneigentumsquote von 91 % weist der Inselstaat weltweit den zweithöchsten Wert auf.

    Die Gesellschaft bringt die drei oben genannten Bereiche zusammen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zusammenpassen: Immobilienentwicklung und -verwaltung, Kulturtourismus und integrierte Medien. Das Konzept wird rund, indem niedrig ausgelastete Anlagen erworben werden und diese mit innovativen Konzepten bestehend u.a. aus Werbung, Shopping und Unterhaltung revitalisiert und für Nutzer wieder attraktiv gemacht werden. The Place ist an zwei Immobilienprojekten im Umfang von rund 400 Mio. SGD beteiligt und entwickelt diese zusammen mit Partnern. Gerade die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gehört zum Erfolgsrezept der Gesellschaft.

    Im Betätigungsfeld Tourismus ist das 270.000 qm große Grundstück im Mount Yuntai Tourist Township, quasi der Schwesterpark des Grand Canyon Nationalparks, auf dem chinesischen Festland von großer Bedeutung. In der Region leben rund 40 Mio. Menschen. Der landschaftlich reizvolle Ort wird zunehmend touristisch erschlossen, was einen großen Wertsteigerungshebel für die Aktie bedeutet. Aber die Anteilsscheine sind mehr als nur eine Wette auf den wachsenden Inlandstourismus in China. Die Medien- und Werbekompetenz, die traditionelle Geschäftsmodelle „modernisiert“ ist das eigentliche Differenzierungsmerkmal der Gesellschaft.

    DWS GROUP – absolut und relativ betrachtet viel zu günstig

    Mit einem verwalteten Vermögen von 820 Mrd. Euro EUR ist die DWS einer der führenden Vermögensverwalter weltweit und beschäftigt rund 3.500 Personen. Der Asset Manager bieten eine vollständig integrierte globale Investmentplattform an, die klassische Anlageklassen und alternative Investments abdeckt. Die Kundengruppen umfassen große Institutionen, Regierungen, Unternehmen, Stiftungen sowie Privatanleger. Als aktiver Manager umfassen die Asset-Klassen die traditionellen Kategorien Aktien, Anleihen und Geldmarkt sowie Multi-Asset-Lösungen. Zudem bietet die Gesellschaft auch alternative Investments (Immobilien, Infrastruktur, Private Equity, Liquid Real Assets), nachhaltige Investments und zunehmend auch passive Investments an.

    Ende April legte der Konzern die Q1-Zahlen vor und zeigte erneut starke Ergebnisse, die in Folge des diversifizierten Geschäftsmodells generiert werden konnten. Trotz hoher Abflüsse aus Cash-Produkten (niedrige Margen) konnte ein Nettomittelzufluss von 1 Mrd. EUR erzielt werden. Der bereinigte Vorsteuergewinn legte um 17% auf 249 Mio. EUR zu. Der Konzern ist bei einem Kurs von knapp 36 EUR an der Börse rund 7,2 Mrd. EUR wert. Angesichts der guten operativen Zahlen ist das viel zu wenig. Zudem wird die Gesellschaft an der Börse nur mit rund 0,9% des verwalteten Vermögens bewertet. Aus den beiden Ansatzpunkten ergibt sich unserer Meinung nach ein Kurspotenzial für die Anteilsscheine von mindestens 50%.


    Interessenskonflikt

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    Risikohinweis

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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